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Heavenletter # 2435 Euer Herz ist der Geber

Gott redete …

Sei wer du bist. Du hast nicht dieses perfekte Etwas zu sein, was du deiner Auffassung nach zu sein habest. Sei das Bewusstsein, was du in diesem Augenblick hast. Ich sage dir nicht, alles ist erlaubt, aber Ich sage dir, nicht dir selber gegenüber vorzugeben, dass du, in den Bezügen der Welt, etwas Größeres seist, als du bist.

Ich sage dir, nicht selbstbezogen zu sein. Ich sage dir, dass du nicht eine Rolle als gegeben annehmen sollst, uneigennützig zu sein. Meine Gunst steht auf der Seite deines Gebens, aber Ich bin nicht dafür, dass du irgendetwas gegenüber dir selbst vortäuschst. Gib, weil du an jener Stelle stehst, wo es wundervoll ist, zu geben. Gib ohne einen Gedanken ans Geben. Lasse Geben ebenso naturgemäß sein wie Atmen. Geben und Empfangen sind nicht eine Angelegenheit von Buchhaltung, Geliebte. In Wahrheit führe Ich keine Wertungslisten. Mit recht großer Sicherheit führst du öfters eine Wertungsliste dessen, was dir andere Menschen deiner Meinung nach schulden.

Denke weder daran, was Andere dir schulden, noch daran, was du Anderen schuldest. Dann eben geraten Geben und Vereinnahmen zu einer Kalkulation des Geistes. Dein Geist ist nicht bestimmt, der Unterweiser des Gebens zu sein. Dein Herz ist das.

Du sollst nicht geben, weil es eine gute Sache ist, das zu tun, oder dass es dir Punkte einbringen wird. Selbst zu geben, weil es jemand anderen glücklich machen wird, ist nicht Grund genug. Zu geben, weil es das Ding ist, was zu tun ist, ist nicht genug. Zu geben, weil es dich spüren lässt, dass du ein guter Mensch bist, ist kein hinlänglicher Grund. Gib, nicht um herzuzeigen, dass du gibst, sondern weil Geben dir die Vollheit des Herzens schenkt. Vielleicht überkommt einen die Vollheit des Herzens als erstes oder dann später, aber es ist unmöglich, das Geben von dem, was du empfängst, zu trennen, obschon du dich mehr bereichert fühlst mit deiner Beachtung auf dem Geben, denn auf dem, was das Geben dir gibt.

So lange wie es diesen Funken an Vollheit gibt, gibst du nicht voll und ganz. Du zahlst und zahlst womöglich im Voraus um des Erscheinungsbildes willen, oder um Gefahr abzuwehren oder aus anderen Gründen, derer du nicht gewahr bist. Wahres Geben ist wie ein Boot über einen See rudern – du ruderst, ohne darüber nachzudenken.

Wenn möglich, gib anonym, weil dies dir gegenüber klarstellt, dass du nicht um des Gedankens an einen Rückfluss wegen oder wegen eines Dankeschöns oder wegen irgendetwas gibst. Geben, weil es eine verantwortliche Sache ist, die zu tun ist, ist nicht hinreichend.

Selbstverständlich liegt es in eurer Zuständigkeit, zu geben, nicht aber als eine Verpflichtung. Eine Verpflichtung erfüllen macht euch eigennützig. Geben ist euer Recht, und es ist euer Privileg, und doch habt ihr Geben schlicht als etwas zu erkennen, was ihr mühelos tut, so wie ihr für jemanden liebenswürdigerweise eine Tür offenhaltet. Ruft euch ins Gedächtnis, Geliebte, dass es, egal für wen ihr eine Tür offenhaltet, für Mich ist.

Ganz gewiss zähle Ich nicht ab, was Ich gebe und vergleiche es nicht mit dem, was du gibst. Es braucht nicht betont zu werden, dass du, einerlei wie viel du gibst, nicht in die Nähe Meines Gebens heranreichst. Egal wie viel du gibst, es ist ein Tropfen im Eimer. Das kann gar nicht anders sein, Geliebte. Ihr seid ein Diener, welcher dem Diener dient. Ihr arbeitet in einem kleinen Restaurant, während eine Kette das ganze Universum überziehend Mein ist.

Gleichwohl gebe Ich euch eine Konzession, Geliebte. Keine spezielle Ausbildung ist erforderlich. Das Leben selber ist die Ausbildung. Einerlei, was sich jetzt begibt, bald wirst du eine Konzession übernehmen und daraufhin wissen, was Glücksempfinden ist, so wie Ich Glück kenne, nicht wie Salven, die nach oben und nach unten verlaufen, sondern wie eine Gleichmäßigkeit von Liebe.