Heavenletter # 2425 Findet mehr Vergnügen
Gott redete …
Was sind die kleinen Dinge, welche euch glücklich machen? Die kleinen Dinge, die euch Vergnügen bereiten? Genießt mehr von ihnen. Es ist gut, zu genießen. Freut euch also an ihnen. Gebt euch den ganzen Tag Geschenke der Freude. Sowie ihr euch selber beschenkt, so gebt ihr Anderen mehr. Ihr seid letztlich Eins. Und eure Großzügigkeit dient als Beispiel für Einssein. Was sonst seht ihr euch gerne tun, es sei denn Freude schenken? Ganz gewiss, ihr mögt es nicht, jemandem Freude zu versagen, zum allerwenigsten euch selber. Beginnt alsdann mit dem Freude-Schenken an euch selber.
Mit einem jeden bisschen Freude, die ihr genießt, schenkt ihr der Welt Freude. Die Welt ist euer Törtchen zum Kaffee oder Tee, Geliebte. Lasst es euch schmecken.
Schätzt weniger die Welt ab, und findet mehr Freude. Die Welt hat nicht königliche Gewänder anzuhaben, bevor ihr sie genießen könnt.
Stellt euch vor, wie entwendet ihr euch fühlen würdet, wenn ihr nicht mehr das Gras nach dem Schnitt riechen oder den Gesang eines euch unbekannten Vogels hören könntet, oder wenn ihr nicht mehr das Wasser spüren könntet, wie es in euer Gesicht spritzt, oder wenn ihr keine Traube vom Weinstock probieren oder nicht mehr Kinder beim Spielen zuschauen könntet, oder wenn euch eine jede Anzahl von Freuden der Sinne und die Freude eures Herzens abgegangen wäre. Nehmt euch die Freuden, die ihr habt, weg, und ihr würdet bemerken, wie viel Freude ihr die ganze Zeit über gehabt habt. Geliebte, die Welt ist euch bereits köstlich. Ihr bezieht eine beträchtliche Menge Freude von der Welt. In dem Grad, wie euch geschenkt wird, in dem Maße gebt ihr. Greift also auf die Freude zu, welche das Leben euch kredenzt, sodass ihr für die Gunst im Gegenzug reichlich Freude verschenken mögt.
Freude ist ehrenvoll. Geringeres als Freude nicht. Weist Freude auf. Lebt Freude. Denkt Freude. Seid Freude. Gebt den Kuchen der Freude weg, und verzehrt ihn desgleichen.
Worin besteht der Unterschied zwischen Freude und Liebe. In nichts, was Ich sehen kann. Was ist Freude anderes als Liebe? Und was ist Liebe anderes als Freude? Aus dem Grunde ist es euch nicht angelegen, euch aufzuopfern. Selbst wenn ihr euer körperliches Leben aufgebt, um jemanden zu retten, ist dies kein Opfer. Sobald ihr das Gefühl habt, es handle sich um opfern, dann haltet an. Opfern ist allzu ruhmredig. Führt euer Schenken als ein Geschenk aus, nicht aber als ein Opfern. Euch opfern ist für euch nicht gut genug. Opfern ist eine bindende Angelegenheit, und ihr seid ungebunden.
Erhascht Freude, und gebt sie alsdann frei. Gewinnt Freude um der Freude willen. Freude ist nicht weit weg. Sie ist so nahe wie euer Herz. Lasst euer Herz voller Freude Purzelbäume schlagen.
Geschenkte Freude ist in Empfang genommene Freude. Freude endet niemals. Ihr habt euch ihr indessen zuzuwenden. Lasst euch Freude auf der Zungenspitze liegen. Werft in jedem Augenblick Freude hoch, so wie ihr eine Angelschnur auswerft, um Fische zu fangen. Fangt große und kleine Fische.
Hier nun ein frischer Gedanke: Glücklichsein ist eine Gepflogenheit, die ihr einnehmt, just so wie es Verdrießlichkeit ist. Ihr sucht euch eure Gepflogenheiten aus. Ihr könnt die eine gegen eine andere eintauschen. Ihr sagt, ihr möchtet Glücklichsein. Sofern es euch sehnlich um es zu tun ist, dann habt es. Ihr braucht eure Freude nicht zu beschränken. Der Freude war es niemals zugedacht, rationiert zu werden. An euch ist es, einen ungemeinen Überfluss Freude an euch zu haben. Entscheidet euch für Freude als einen ständigen Begleiter im Leben.
Just so wie ihr euch entscheidet, zu der einen Musik zu tanzen und bei anderen Tänzen sitzenzubleiben, so entscheidet euch für den Tanz der Freude und bleibt bei anderen Tänzen, welche euer Herz nicht erhellen, sitzen. Ihr hattet genug Tänze gehabt, welche ihr nicht mögt, Geliebte, und genug von den dramatischen Anwartschaften, welche sie hervorrufen. Ihr hattet für ein ganzes Leben genug davon gehabt. Nun beginnt eure Lebenszeit der Freude. So steht es geschrieben.

