Heavenletter # 2269 Inneres Leben
Gott redete …
Das Glücklichsein ist in der relativen Welt ausschließlich relativ. Das Glück in der Welt geht rauf und runter wie ein Boot im Ozean oder wie ein Spielzeugschiff in der Badewanne, von den Wellen abhängig. Das Glücklichsein, welches über Weltliches hinausgeht, existiert in einem einzigen Ton allein. Es sitz sehr still da, und doch schwingt es in einem raschen Tempo, allzu schnall, um für das Auge sichtbar zu sein. Das Glücklichsein, welches innen ist, ist unbeweglich ruhig, und doch durchbricht es alle Begrenzungen. Es gibt für das Glücklichsein innendrin keine Stelle, um nach dorthin zu ziehen. Es ist sich im Klaren, es ist von allen Seiten umringt. Es trifft auf allen Seiten auf Glück. Demnach bleibt es weder still noch bewegt es sich. Es ist einfach, und es nimmt und holt alles ein.
Glücklichsein ist nicht ganz das richtige Wort. Es gibt kein rechtes Wort für diese sich einschlagende Süße, von der Ich spreche. Du atmest es ein, und atmest es aus, und du hast es nicht einmal zu atmen. Es ist gleichwohl alleweil zugegen. Es ist alles-umfangend. Drinnen oder draußen, du bist mit ihr gefüllt, mit dieser Süße des inneren Lebens, welche die Ausdehnung bis zu den allerweitest entfernten Wirkfeldern mit umfasst. Da ist kein außen. Da ist einzig innen, aber man kann es nicht innen heißen, da es der Bereich des Himmels ist, und da es dort für es nicht ein außen gibt, als was es dem innen zukommt.
Wir sind verlobt, du und Ich. Wir haben Ringe der Liebe miteinander ausgetauscht. Wir lassen Liebe zirkulieren. Die ganze Welt ist in ihr verflochten. All das, was nicht die Welt ist, setzt die Liebe in Umlauf. Und all das, was nicht die Welt ist, ist ebenfalls innig in ihr verflochten. Alles ist in dieser Liebe, welche mehr als zum Austausch gebracht ist, verwickelt. Sie ist obliegend. Jeder und alles ist mit ihr gefüllt. Kein Austausch ist möglich, dank der Vollheit, welche bereits ist. Es gibt immer mehr, welches hineinpassen kann, und dennoch ist es bereits voll, und kann nicht noch mehr hineingehen, und gleichwohl tut es das. Sie ist aufs Höchste. Sie wächst und wächst. Sie hat bereits zugenommen. Sie ist riesig. Das gesamte Universum bricht in sie hinein zusammen.
Dieses Glücklichsein, welches existiert und als tief drinnen erachtet wird, hat kein Wort an sich, welches ihm genügt. Ekstase gibt nicht einmal anfänglich etwas davon wieder. Das Wort „Liebe“ greift zu kurz. Selbst das Wort „Gott“ sagt es nicht, nahe dran, dennoch noch nicht ganz es. Bloß die Huld, welche die Wörter versuchen kundzutun, greift nicht zu kurz. Diese Seienshaftigkeit der Liebe lässt keinen Raum für Wörter. Sie ist unerklärlich, die Qualität dieses Lebens und die Liebe-Energie, welche inwendig existiert und inwendig in dir existiert.
Die Öffnungen in der Liebe, welche zu existieren scheinen, sind trügerische Illusion, welche dicht fest- und zusammenhält. Gleichwohl ist es nichtsdestotrotz Illusion. Alles, was nicht schön ist, ist Illusion. Und all die physische Schönheit ist ebenso Illusion, selbst obschon sie das Wahre porträtiert. Bloß die Essenzen der Wahrheit und der Schönheit sind nicht Illusionen. Alles existiert jenseits der Welt, jenseits der Theorie, und ist gleichwohl nicht abstrakt. Es ist Liebe, abgezogenerweise. Es ist Liebe in ihrer Samenenergieform. Es ist Liebe, noch bevor sie hervorgebrochen ist. Es ist das Zentrum von Liebe, von dem es kein außen gibt. Es gibt einzig Einssein von Liebe, Geliebte. Wir kommen immer und immer wieder auf Einssein zurück. Einssein ist zuvorderst, und es gibt nichts, was von ihm weg und entfernt ist, daher gibt es nichts zum Beschreiben. Es gibt einzig Liebe zum Betrachten, und Liebe, zum in sie Eintauchen.
Einzig Liebe ist da. Es ist einzig die Existenz von Liebe da. Diese Liebe wird in deinem Herzen erlebt. Sie wird in der Stille deines Herzens erfahren, und gleichwohl wird sie nicht erfahren. Sie ist bekannt. Sie ist nah und fern bekannt, obschon Zustände von Nähe und Ferne nicht existieren. Es gibt bei der Liebe kein Beginnen und kein Enden. Es gibt kein inwendig in ihr. Es gibt kein auswendig von ihr. Es gibt bloß sie. Sie kann nicht gepflückt werden. Sie kann nicht fortgetrieben werden. Sie kann nicht irgendwohin gehen, ausgenommen, wo sie bereits ist.

