Heavenletter # 2268 Ihr seid frei
Gott redete …
Ist es wirklich so wichtig, dass jeder mit dir über alles oder über dies oder das gleicher Auffassung ist? Selbst wenn du voll und ganz recht hast, wie sehr ist dies von Belang? Wie lautet dein unverfallbares Interesse, du müssest Einvernehmen haben? Gib Jedem dessen sich frei gebarenden Raum, und habe den deinen.
Wenn du dich bei jemandem beschwerst, wartest du auf dessen Einverstandensein. Ist dessen Einverstandensein wirklich so eine gewichtige Sache, dass du auf es warten möchtest? Worum handelt es sich, was du bestätigt zu bekommen brauchst? Und wieso brauchst du es überhaupt?
Diene den anderen Menschen, und bitte nicht um so viel. Meinungen sind Meinungen, und das ist alles, was sie sind. Heute hier und morgen fort. Es wird eher so sein, dass du morgen mit dir selber nicht in Übereinstimmung stehst!
Das ist eine gute Sache, dass du deinen Sinn ändern kannst. Ändere ihn oft. Lange zu neuen Ebenen.
Nicht jeder ist mit Mir einverstanden. Es wird wohl so sein, du nicht. Dies ist deine Freiheit des Willens. Ich gab sie dir. Nun gilt es dir, jedermann Freiheit zu geben. In der Theorie, da magst du Freiheit für Alle. In der Wirklichkeit bist du dir dessen nicht so sicher. Nicht dass du auf jemanden übergreifen würdest. Oh, nein, du möchtest bloß mit jemandem einer Meinung sein. Du möchtest bloß Andere aufklären, sie zur Einsicht und zu deiner Sichtweise bewegen.
Dies, Geliebte, ist eine verlorene Schlacht. Sie ist nicht zu gewinnen. Selbst wenn ihr gewinnt, habt ihr nichts gewonnen. Ein Kopfnicken, ein Wort. Daraus ist bei einer Auseinandersetzung den Sieg davon tragen gemacht. Setzt euch nicht auseinander, und ihr werdet weder gewinnen noch das Nichts verlieren, welches schlechterdings nicht auf dem Spiel steht.
Kommt mit eurem eigenen Leben voran. Im Leben ist es so, wie wenn ihr einen Spaziergang macht. Wenn jemand mit euch mitgehen möchte, freut ihr euch. Wenn der Begleiter einen anderen Weg gehen möchte, ist das auch so recht. Ihr werdet weiter vor vorne an einer Straßenecke ohnehin wieder aufeinandertreffen. Oder nicht.
Sobald ihr nicht mehr länger das Sicheinfügen oder das Einverstandensein eines Anderen einfordert, wird dies eine wundervolle Sache sein. So wie ihr Andere löst, löst ihr euch selber. Kein einziger hat mit den Gedanken eines Anderen konform zu gehen. Gedanken sind zum Daraufzufassen.
Ja gar wenn du ein Arbeitgeber bist, kannst du der sein, der seinen Sinn zu ändern hat. Dafür allerdings hast du zunächst zuzuhören. Und wenn du ein Beschäftigter bist, wirst du hinzuhören und den Vorstellungen und Wünschen nachzukommen haben, selbst wenn es dir keinen Sinn ergibt.
Es ist nicht Kompromisse machen, wovon Ich soeben rede. Es ist einfach so, dass eher nicht alles so ist, wie ihr es möchtet, oder nicht einmal so, wie es sein sollte. Und euer fehlendes Einvernehmen hat kein Stolperstein zu sein. Ihr habt darüber keinen Wirbel zu machen. Natürlich gibt es eine gewisse Linie, über die ihr nicht gehen möchtet, und dies ist euch angelegen. Dies ist eure Freiheit der Wahl. Ihr habt immer eine Wahl, Geliebte. Es ist so, dass ihr nicht dauernd wisst, was ihr wählt. Es ist so, dass ihr das Ego wählt, vor allem anderen.
Ihr seid frei, in Eile zu sein, und frei, euch Zeit zu nehmen.
Ihr seid frei, anderer Auffassung zu sein, und frei, es sein zu lassen.
Ihr seid frei, zu weinen, und frei, zu lachen.
Ihr seid frei, Anspannung herzustellen, und frei, Frieden zu schaffen.
Ihr seid frei, alles zu geben, was euch wert ist, und frei, schier gar nichts zu geben.
Eure Wahlen werden dem entsprechend, auf welcher Stufe ihr steht, ausfallen. Steigt höher, und ihr werdet umfassender sehen, und, sobald alles getan und gesagt ist, werdet ihr Bescheid erteilen, welche für Alle auf allen Ebenen gut sind.

