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HEAVENLETTER # 1385 Ein Vater

EIN VATER

Gott redete ...

Gibt es wirklich jemand, der anders ist als du? Was sind all die Unterschiede, an die du glaubst und die du vielleicht preist? Weswegen verspürst du ein Bedürfnis, größer dazustehen als ein anderer? Glaubst du wirklich, dass ein schierer Maßstab der Welt dich zu mehr und einen anderen zu weniger macht?

Du hast es nicht nötig, vermeintliche Verschiedenheiten heilig zu machen. Sofern du auf der entgegenliegenden Seite des Zaunes stehst, reiße den Zaun weg, und danach wird es keine Seite geben, um mehr oder um minder zu sein. Die Zäune befinden sich in deinem Geist. Du selber hast sie hochgezogen. Vielleicht reichte dir jemand den Mörtel zu, aber du nahmst ihn und machtest ihn zu deinem eigenen.

Wenn du Einen Vater hast, wie kannst du dann sagen, dass nicht alle deine Brüder und Schwestern sind? Dass du deines Bruders Hüter bist, meint, dass du alle Seinswesen in deinem Herzen wahrst. Du exkommunizierst niemanden. Sofern du Gottgleich sein möchtest, sei alsdann Gottgleich. Ich bin ein Gott des freudigen Umarmens. Ich stoße niemanden weg oder an die Seite. Jeder einzelne von euch ist Mein Gunst innehabendes Kind. Seid weder neidisch noch stolz. Keines der beiden passt zu einem Kinde Mein.

Meine Augen sehen gleich. Ich sehe nicht die Dollars und nicht die Schlösser. Meinst du, Ich hätte das getan? Ich sehe nicht das Geschmeide. Ich sehe nicht den Dieb noch den Banker. Ich sehe weder Gelingen noch Versagen. Ich sehe die glühenden Aschestückchen der Liebe in eurem Herzen, so wie Ich sie ursprünglich dorthin gebracht habe. Ich blase auf die glühende Asche deines Herzen und fache sie zum Leben an. Die Liebe in deinem Herzen ging nie aus, sie war bloß nicht zuvörderst in deinem Geist.

Nun möchtest du den Funken in deinem Herzen hegen. Nun wirst du die Flammen der Liebe wieder in Kraft setzen, und Meine Liebe im Inneren wird bis zu deinen Ohren und Augen hin reichen. Sie wird bis zu den niedrigsten Sternen langen. Du wirst das Universum mit Liebe überschwemmen, und du wirst von Liebe überflutet werden, welches dir Auftrieb verschafft. Gibt es denn sonst etwas zu tun?

Ich liebe den Bettler nicht mehr, als Ich den Banker liebe. Ebenso liebe Ich den Bettler nicht weniger. Ich sandte beide Seelen zum Universum des Menschen, und eine jede wandelt ihren Pfad zu Mir. Ich erhebe gegen niemandes Zutritt zum Himmel Einwände. Ich heiße alle willkommen, wieso sollte Ich jemanden bestrafen mögen, weil sein Sich-Abquälen stärker ausgeprägt ist als das eines anderen? Wieso sollte Ich jemanden belohnen mögen, dessen Pfad leichter verläuft? Wieso sollte ein Gott der Liebe in Begriffen von Belohnung und Bestrafung denken mögen, und wieso solltest du das tun mögen?

Denke in Bezügen von Liebe. Gewähre Liebe. Es gibt nichts sonst, was mit ihr anzustellen ist, denn sie erteilen. Stelle dir nun vor, wie deine Liebe über den ganzen Globus strömt gleichwie satter süßer Rahm. Deine Liebe füllt jede Ritze und versüßt die Welt. Oder, deine Liebe fällt wie der erste Winterschnee, der so sachte die Erde bedeckt. Oder, deine Liebe fällt wie Musik, die überall zu Ohren kommt. Die Welt nimmt deine Liebe begierig auf.

Es ist Meine Liebe, die du zuwendest. Es gibt keine andere als Meine. Ich bin mit Meiner Liebe großherzig. Es ist nicht an dir, damit spärlich umzugehen. Es ist an dir, weiterzureichen. Du sollst Liebe nicht beiseite stellen oder hier mehr und dort weniger schenken. Dir gilt es, Liebe im allgemeinen zukommen zu lassen, und sie fallen zu lassen, wo sie es mag. Meine Liebe durch dich wird der Welt beistehen. Meine Liebe durch dich ist eine große Schenkung. Spende dem Universum Meine Liebe. Ich bitte dich, Meine Liebe zuzuliefern, sodass niemand auf der Erde über sie hinwegspringen wird.

Es gibt jene Menschen, die Meine Liebe abschütteln, die sie nicht recht sehen können, und mithin ist es an euch, Meine Liebe sehr anschaulich zu machen. Ja, stellt sicher, dass Meine Liebe klar ersichtlich und dass sie für alle deutlich ist.