HEAVENLETTER # 1384 Viele Worte der Liebe
VIELE WORTE DER LIEBE
Gott redete ...
Wieso widerstehst du Wandel so sehr? Deswegen, weil er ganz einfach nicht deine Idee ist? Vielleicht hast du vergessen, dass deine Ideen des Öfteren kurzsichtig sind. Vielleicht möchtest du Gold nicht erkennen, sobald du es siehst. Vielleicht denkst du gelegentlich, was Schlacke ist, sei Gold, und erst später kommst du dahinter, dass du dich geirrt hast. Später dann erkennst du, was ein Segen ist und was nicht. Zum gegebenen Zeitpunkt hast du einfach nicht immer die entsprechende Kenntnis.
Vielleicht sind alle Kurven auf der Straße, die du genommen hast und die du derzeit gerne ungeschehen gemacht sehen möchtest – vielleicht sind sie wundervoll. Vielleicht weißt du noch nicht, wohin sie führten. Aber jetzt weißt du es, direkt oder indirekt, führten sie zu Mir, denn jetzt bist du hier bei Mir, ist das nicht so? Wo immer dein Leib auch stehen mag, du bist jetzt bei Mir, denn Ich stehe bei dir. In deinem Herzen ist der einzige Platz für Mich zu sein. Der Geist vermag Mich nicht erquicklich in Empfang zu nehmen, aber dein Herz, ja, dein offenes Herz tut das. Dein Herz heißt Mich willkommen. Es hat sich nach Mir gesehnt, ob sich dein Geist dessen nun bewusst war oder nicht.
Mitunter ist dein Geist sehr kenntnisreich über Mich, und er entscheidet sich für seine Kenntnis von Mir, und nicht für das Wirkliche. Die Kenntnis gerät kostbarer als Ich. Aber das kann bloß eine Weile anhalten. Der Intellekt ersetzt die Bewandtnisse nicht für alle Zeiten.
Die Änderungen, die du erstrebst, sind gewöhnlich nach mehr, nicht nach weniger. Du wünschst dir mehr Wohlstand, mehr Glück, und sobald allerdings im Leben Wandel eintritt und er nicht das war, was du dir bildlich vorgestellt hast, neigst du zu dem Gedanken, dir sei Aberkenntnis zugekommen. Dennoch wird es sein, dass du ein Geschenk erhalten hast. Nichts kann von dir weggenommen werden, was wahrhaft ist. Einzig Illusionäres kann von dir weggenommen werden. Und du hast zahlreiche Illusionen unter der Verkleidung von Logik oder Faktischem. Aber deine Logik und das Faktische kämmen die Oberfläche ab und übersehen, was tiefer ist als sie. Alles ist immer mehr, als du vermeinst, denn es sind Beschaffenheiten und Schichten vorhanden, die du noch nicht bemerkt hast.
Jetzt aber beginnst du zur Kenntnis zu nehmen. Gleichwie es Welten innerhalb der Welten des Manifesten gibt, hebst du nun an, dir die zahlreichen Welten zu vergegenwärtigen, die jenseits des Verkörperlichten zu liegen kommen. Die Welten innerhalb des Manifesten verlaufen vom Atom bis zur Ameise. Sind nicht Ameisen und alle Insekten in ihre eigenen Welten eingeweiht? Wie viel machen sie sich aus den deinigen? Und lebt nicht ein jedes Menschenseinswesen in seiner eigenen Welt des Denkens?
Das Sinnenfällige und das Nicht-Sinnenfällige werden durch Liebe befeuert. Liebe ist der Strom, der durch das Offensichtliche und das Nicht-Offensichtliche fließt. Und da sind Welten der Liebe das gegebene, und gleichwohl ist Liebe selber Einssein. In der Welt ist Liebe viele Dinge, aber in Wahrheit ist Liebe alleinig Einssein. Liebe ist nicht vielzackig. Sie ist vollendet, ganz, rein, und sie ist die Energie des Universums und die Energie des Himmels. Liebe ist die einzige Sache, die gibt und gibt, und die niemals wegnimmt. Sie ist die Energie, die nie aufgebraucht wird. Liebe hat kein Beharrungsvermögen, anderenfalls wäre sie nicht Liebe. Liebe ist mehr, als du weißt. Jede beschränkte Auffassung von ihr hat unrichtig zu sein. Denn der Liebe sind keine Grenzen zu Eigen, und sie hat keine Grenzen bezüglich dessen, was sie zu tun vermag. Die einzige Sache, an das du unveränderlich zu glauben scheinst, ist Beschränktheit, und du verfichtst jene bis zum Letzten.
Ist es vielleicht deswegen, weswegen du dich dem Wandel widersetzt, welchen du dir nicht bewussterweise erbeten hast? Du hast dir nicht unerbetenen Wandel als Liebe bedacht. Was aber, wenn es sich so verhielte? Was wäre denn, wenn jeder unerbetene Wandel irgendwie Liebe ist, Liebe von einem anderen Universum als dem, das du in deinen Gedanken bedenkst? Was wäre, wenn was Ich sage die Wahrheit ist, und wenn du dein ganzes Leben lang schier gepriesen und gesegnet worden bist? Ja, du würdest gehörig weiter zu sehen haben, als du es derzeit tust, was freilich, sofern du jenem Konzept deine Zustimmung erteiltest? Was würdest du daraufhin aus deinem Leben und der Welt machen?

