HEAVENLETTER # 1383 So wie es im Himmel ist
SO WIE ES IM HIMMEL IST
Gott redete ...
Wovon gehört geredet, es sei denn von Liebe? Ihr redet unter der Sonne unter euresgleichen genug über euch selber, aber nicht hinlänglich ausgiebig über Liebe. Einerlei wie sehr ihr euch nach Liebe verzehrt, irgendwie ist es nicht so ganz die Thematik des Tages, gleichsam als wäre Liebe erschlichen, als wäre sie etwas Ausgedachtes, über dies in einer vornehmen Gesellschaft nicht gesprochen gehöre.
Klagen über Liebe scheinen akzeptabel zu sein. Liebe stellt sich als nicht so recht bewundernswert heraus, und das ist allerhand Erörterungen wert. Gebrochene Herzen sind zeitgemäß. Schmerz, die aus Liebe herrührt, wird gerühmt, so als ob eure große Liebe ungeheures Wehtun bedeuten würde.
Aber bei Lebe, Geliebte, unterkommt kein Schmerz. Es gibt keinen Schwund von Liebe. Es gibt Schmerz, der mit der Einbuße des Ego einhergeht. Es ist Verlust von all dem zugegen, was deinem Dafürhalten nach dir eine besondere Liebe bedeutet. Du dachtest, ohne eine bestimmte Prachtstraße der Liebe könntest du nicht leben. Und dennoch lebst du. Entziehung von Liebe ist nicht Liebe. Du bist imstande, die Liebe weiterzuführen, unabhängig davon, was dir zuteilwird. Fängst du zu erkennen an, dass deine beeindruckende Wirkung von Liebe, sowohl Pro wie Contra, nicht ganz das ist, was du dachtest. Oder, Wir können sagen, sie ist bloß, was du dachtest, nicht mehr, nicht weniger.
Natürlich hat Liebe gegenüber deinen Gedanken Vorrang, aber dir ist das nicht immer klar.
Liebe Ich dich weniger, derweil du Liebe von Mir von dir abgehalten hast? Was Mir von Belang ist, ist, dass Ich liebe, und etwas anderes als lieben kann Ich nicht. Wie sollte Ich je Liebe vermehren können, indem Ich sie abspreche, indem Ich auf eine Rückerwiderung warte, bevor Ich Mich herabließe oder es wagte, sie zuteil werden zu lassen? Liebe ist für Mich keine Wahl. Oder, Wir können sagen, dass sie Meine einzige Option ist. Eine andere Option auf der Erde oder im Himmel gibt es nicht.
Dies ist desgleichen für dich der Fall. Du meinst, Liebe sei für dich etwas, um darüber zu befinden, und sie handle davon, wohin und wie viel von ihr zugemessen werden solle. Jedesmal wenn du versuchst, nicht zu lieben, leidest du. Dieses Leid sagt dir an, dass du Liebe zusammenziehst, und dass Liebe nicht angelegt ist, kontrahiert zu werden.
Du sprichst eine Menge von bedingungsloser Liebe, aber du bist ungemein gut vertraut mit teilhafter und parzellierter Liebe. Sowie es zu irgendwelchen Bedingungen für Liebe kommt, beispielsweise – dass du gleicherweise oder als erstes geliebt werden müssest, oder dass dein Geliebter ebenso viel zukommen lässt, wie du zuteil werden lässt, oder vielleicht mehr, aber nicht weniger, oder dass die Liebe aufgezeigt werden müsse gemäß deinen Vorlieben oder Bescheiden, dass die Liebe in Erscheinung treten müsse, wie sie deiner Vorstellung nach aufzutreten habe, dass die Liebe zu deinen Gedanken über sie zu stehen habe, dass die Liebe erworben gehöre, dass die Liebe bewiesen werden solle, dass die Liebe deinen vorgegebenen Maßgaben nachzukommen habe, dass die Liebe abgezählt gehöre, oder - irgendwelche Glaubensüberzeugungen, dass Liebe flüchtig sei, dass Liebe mit einem Preis daherkomme, dass Liebe den Jüngeren und mit Illusionen Versehenen zugehöre, dass mit Liebe Tauschhandel betrieben werde, dass Liebe abgetreten werde, dass Liebe folgenschwer sei, derweil Liebe das ist, woraus das Leben unübertrefflich gemacht ist.
Ich möchte dir sagen, was Liebe ist. Sie ist ein Bewusstseinszustand. Sie ist das Fenster, von dem her du blickst. Sie ist deine Sicht des Lebens, sowie du nichts anderes dazwischen kommen lässt. Aber selbstverständlich lässt du ständig äußere Erscheinungen dazwischen kommen.
Ihr, Meine schönen Kinder, tragt die ganze Zeit Verkleidungen der Nicht-Liebe an euch. Derart einstudierte Verkleidungen. Derartige Vorderseiten an Gefühllosigkeit. Geliebte, ihr habt euch mächtig beschwindelt. Entwaffnet euch jetzt von allem, was minder als Liebe ist.
Ihr seid imstande, die ganze Schöpfung und alles an ihr zu lieben. Ihr seid imstande, die Oasen und die Wüsten zu lieben. Ihr seid imstande, das Dunkel und das Licht zu lieben. Ihr seid imstande, die Tiere des Dschungels und die Haustiere zu euren Füßen zu lieben. Ihr seid imstande, die Lilien auf dem Felde zu lieben, und ihr seid imstande, Mich zu lieben. Ihr seid imstande, obschon eingerostet, euch selber zu lieben. Aber die Sache ist die: Es zählt nicht, wen oder was ihr liebt. Von Belang ist, dass ihr euch selber stattgebt zu lieben und schrankenlos zu lieben. Einfach lieben, und euer Herz wird aufgetan sein, und der Friede wird auf Erden herrschen, so wie er es im Himmel tut.

