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HEAVEN #888 Die Welt in Bewegung

DIE WELT IN BEWEGUNG

Es gibt keinen bestimmenden Faktor. Das meint, es gibt keine Grenze, die dir gesetzt ist. In Bezügen des Grenzenlosen, wie kann es da, das ist selbstverständlich, eine Grenze geben? Ihr seid unwiderruflich ein unbegrenztes Seinswesen des Lichts. Ihr kennt die Höhen nicht, die ihr erreichen könnt. Ihr könnt euch überallhin empor heben. Alles, was ihr zu tun habt, ist euren Finger heben.

Ein Vogel verursacht sein Fliegen nicht. Er schlägt bloß mit seinen Flügeln. Und auf diese Weise schwebt er empor. Ihr tut die kleinen Dinge, zu denen ihr fähig seid und die euch zugänglich sind, und dann seht ihr, wie eure Füße vom Boden hoch sind und wie ihr fliegt. Bevor ihr es merkt, seid ihr in der Luft, so leicht wie eine Brise.

Ihr seid leichter als die Luft. Die Luft kann nicht so schnell reisen wie ihr. Im Vergleich zu euch ist Luft langsam.

Im Nu vermag ein Gedanke von euch sich nach irgendwohin zu bewegen.

Eure Gedanken können gruppiert werden. Es gibt Gedanken, die ziehen euch hinunter. Es gibt Gedanken, die behalten euch dort, wo ihr seid. Es gibt Gedanken, die heben euch an. Wieso sollte jemand andere Gedanken wählen, als jene, die ihn hochheben?

Sieh die Welt wie einen Fallschirm, und dich als den Halter davon. Du bist derjenige, der ihn öffnen und mit ihm hoch schweben kann. Oder du kannst ihn nicht öffnen. Oder du kannst Löcher in seine Seide stechen, sodass der edle Fallschirm für jemanden von keinem oder geringem Nutzen ist. Indes öffnen zahlreiche Hände den Fallschirm jetzt soeben und halten ihn für Andere.

Deine Hände tun das. Dein Herz tut das. Du bist der nächste in der Reihe. Will sagen, du stehst vorne an der Reihe. Niemand auf der Welt ist günstiger zugegen als du.

Sofern der Fallschirm der Welt für dich zu schwer ist zum Tragen, dann fasse ins Auge, wie du einen kleinen wirbelnden Sonnenschirm trägst. Das Licht scheint bei ihm hindurch. Er besagt dir, die Sonne ist am Scheinen. Dein Sonnenschirm macht Andere glücklich.

Oder sieh es so - es regnet, und du öffnest einen Schirm. Der Regen prasselt auf den Schirm, du aber bleibst trocken. Nun stelle dir vor, dass dein Schirm die Welt umspannt. Die Welt ist unter deinem Protektorat.

Dein Schirm ist wie der Polarstern, um den sich die Sterne und Planeten drehen.

Du bist derjenige, der die Erde und alles auf ihr dreht.

Du bist der Dreher.

Du bist die Spindel, die sich dreht.

Und du bist der Weber, und du bist der gewebte Stoff. Und du bist derjenige, der den Stoff hochhält und ihn bewundert. Und zudem bist du ein Stich in dem Stoff, ein Stich tief inwendig in ihm.

Der gewebte Stoff ist weitaus mehr als der Stoff, als der er sich präsentiert. Er ist Licht, das auf einem Webstuhl gewebt ist, Licht, das in bestimmte Richtungen und Längen gedreht ist, um ein schönes Muster an Licht, Farbe und Textur namens Stoff zu bilden. Und auf diese Weise spinnst du das Universum. Das Universum entkommt der Stille, es steht aber nie still.

Und du, der du der Weber bist, befindest dich in Bewegung. Du warst nie stationär gewesen. Versuche es, wie du es kannst, du wirst nicht stillstehen können. Du bist eine sich bewegende Plattform des Universums. Wo immer es ist, wo du meinst zu sein, du bist irgendwo anders. Vielleicht haben sich deine Füße überhaupt nicht bewegt, sondern du wurdest bewegt. Das Leben in der Welt ist Bewegung. Wähle deine Richtung, und du bist angelangt. Ohne zu wählen wirst du trotzdem vorangetrieben.

So wie du gehst, so geht die Welt. Du bist ein Faktor.

Vielleicht hat man dir gesagt abzuwarten. Abwarten ist für dich nicht genug. Das ist für dich nicht gut genug. Du bist kein Herumhänger. Du bist ein Wähler von Höhen.

Dass du das Licht der Welt bist, bedeutet, dass du der Heber von ihr bist.