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HEAVEN #889 Die goldene Tasse, die du hochhebst

DIE GOLDENE TASSE, DIE DU HOCHHEBST

Du hast gefragt, und Andere haben dich gefragt: Was möchtest du in der Welt?

Die Antwort ist dir eigentlich sehr klar. Was du möchtest, ist alles, ganz bestimmt alles Schöne, was die Welt bietet.

Eben der Ausdruck „in der Welt“ weist darauf hin, dass du davon Kenntnis hast, es gibt einen Bereich „außerhalb dieser Welt“. Du spürst, es gibt etwas erstaunlich Wundervolles, bei dem du noch nicht richtig angelangt bist, etwas erstaunlich Wundervolles, was dich anstachelt und lockt, was du aber noch nicht so richtig ausfindig machen kannst.

Die Frage „Was möchtest du in der Welt?“ wird gestellt, weil nichts in der Welt so richtig ausreichend ist. Selbst dann, wenn du alles in der Welt hast, ist es nicht genügend. Alles in der Welt ist nicht zufriedenstellend, und du bist unzufrieden. Du weißt, es gibt eine größere Reichhaltigkeit, und du weißt, du bist dafür vorgesehen, sie innezuhaben.

Sodann komme Ich herein und sage dir, dass du es bereits alles hast, und du schaust dich herum und zwinkerst mit den Augen, und schenkst Mir einen ausdruckslosen Blick. Du weißt, etwas fehlt dir, und dann hörst du Mich regungslos sagen: „Nein, es fehlt dir nichts.“

Alles, was jemals in dir fehlen kann, ist Gewahrsein. Ich möchte dir diesen Mangel vergönnen. Und was ist Mangel an Gewahrsein anderes als Unwissen? Das Umgekehrte von Unwissen ist Kenntnis. Das Wort „Unwissen“ beinhaltet auch, dass du darum nicht weißt, was dir die unendliche aufblühende Freude bringen wird, auf die du aus bist. Wonach du suchst, liegt auf einem höheren Regal.

Lege bei deiner Suche eine Pause ein, und denke nach, wohin zu schauen ist.

Du hast dich nach Befriedigung umgesehen. Dein ganzes Leben ist eine Suche nach Befriedigung. Natürlich, „Befriedigung“ ist ein zu dürftiges Wort dafür, was du verdienst und was du erstrebst. Dennoch ist es ebenfalls möglich, dass Unzufriedenheit das Mahlgut deiner Mühle darstellt und dich zur Erfüllung geleiten wird.

Sicher ist, Bestrebungen fußen auf einem Empfinden des Bedarfs nach mehr, und mehr ist es, was Ich möchte, dass du es hast. Vieles mehr. Es ist Mein Wille, dass du mehr hast, als die Welt, wie du sie kennst, dir bietet.

Es ist Mein Wille, dass du mehr siehst, weiter siehst, so genau siehst wie die Wahrheit.

Es ist Mein Wille, dass du höher nach oben schaust.

Es ist Mein Wille, dass du die Goldene Tasse des Lebens findest, die begierig auf dich wartet.

Es ist Mein Wille, dass dein Durst gelöscht wird, und dass du dann deine Goldene Tasse hochhältst, um den Durst von Anderen zu löschen.

Es ist Mein Wille, dass die Welt in deiner Freude widerhallt.

Es ist Mein Wille, dass das Zeitalter des Leidens auf der Erde außer Kraft gesetzt wird, und dass Glocken das Zeitalter der Freude auf der Erde einläuten.

Es ist Mein Wille, dass Freudensucher zu Freudengeber werden.

Es ist Mein Wille, dass das Tauschmedium Liebe ist, weiter hinaus sehende Liebe, großherzig gespendete Liebe, vorherbestimmte überschwängliche Liebe, die hin und her und überall prellt.

Es ist Mein Wille, dass du erkennst, es gibt keinen Anderen, dass alles du selbst bist, und dass du somit dich selbst immer und immer wieder und für alle Zeit in aller Herrlichkeit begrüßt und damit Mein Siegel auf der gesamten Menschheit anbringst.

Es ist Mein Wille, dass du dich selbst von deinen bußfertigen Knien erhebst, dass du die gefallene Welt emporhebst und sie zur Sonne zurückbringst.

Es ist Mein Wille, dass Unwissenheit von deinen Schultern abfällt, und dass sie durch einen Mantel des Lichts ersetzt wird, der das gesamte Universum umfasst; das Licht deiner Schultern ein Lichtkranz, der das Universum in einem Ring an Licht umkreist.

Es ist Mein Wille, dass dein Licht bekannt wird, und dass es unauslöschlich dir selbst bekannt wird.

Der Geber gibt dir ein Geschenk. Das Geschenk ist du selbst. Es ist alles inwendig in dir. Suche tief in deinen Taschen, und finde den glühenden Schatz, dessen Besitz du vergessen hast. Er war die ganze Zeit da, du musstest bloß hinein langen. Fasse jetzt hinein und entdecke die Reichtümer inwendig in dir. Wirf dann Güldenheit überallhin und immer und immer wieder über alles, so lange, bis ein Jeder weiß, dass Güldenheit alles ist, was es gibt, und dass Güldenheit alleinig genügend und durch und durch zufriedenstellend ist.