HEAVEN #787 Der Ozean, aus dem alle Ströme heraus fließen
DER OZEAN, AUS DEM ALLE STRÖME HERAUS FLIESSEN
Spürst du nicht, wie dein Leben in einen größeren Strom mit einer größeren Schwungkraft hineinfließt? Hast du nicht in Ebbe und Flut des Lebens Eingang gefunden? Doch, und dich bringt er irgendwo hin. Er bringt dich zu Mir, dem Ozean, dem alle Ströme entfließen.
Wo immer du lebst, und wie immer dein Leben aussieht, du kannst nicht ozeanlos sein. Der Ozean, dem du entkamst, begleitet dich überallhin. Saumlos. Vollkommen. Faktisch. Entlang des Weges tauschen Wir Botschaften aus. Du fragst. Ich antworte. Du machst dir Sorgen. Ich besänftige dich. Du trägst Klagen vor. Ich höre dir zu. Du betest, und Ich erhöre deine Gebete, bevor du sie äußerst. Ich bin still im Lärm, und laut in der Stille. Ich bin ein ansprechbarer Gott.
Du befindest dich im Strömen des Lebens, und du streckst dich nach Mir aus, nach Mir, Der bereits unzertrennlich ist und derart intim eine Dimension deines Lebens darstellt, dass du öfters gedacht hast, du seist irgendwo ohne Mich. Oder du hast gedacht, Ich sei irgendwo, außer Reichweite, außer Hörweite, außer Sichtweite und teilnahmslos gegenüber deinem Kreischen. Weil Ich freundlich auf dich herab lächle, denke nicht, Ich sei dir gegenüber teilnahmslos. Du und dein Leben zählen. Du bist Mir aufs Äußerste von Belang. Allerdings mache Ich mir keine Sorgen über dich. Ich sorge Mich nicht, weil Ich dich kenne. Ich weiß, wo du bist, und was geschieht. Du aber behauptest andere Dinge. Du stellst dir den Zustand deines Lebens vor, das sei die eine Sache, unterdessen Ich weiß, sie ist anders. Vielleicht beginnst du nunmehr, dich an die Wahrheit zu halten.
Ich bin mit deinem Verfolg des Lebens vertraut, jedoch nicht in es verpackt - vielmehr, Ich bin nicht in dasjenige eingeschlagen, was du deiner Neigung nach als dein Leben ansiehst, denn Ich sehe Mir keine Seifenopern an. Ich bin immerzu bei dir, um auf dich Acht zu geben. Ich befinde Mich einfach nicht in dem Drama. Musst du das?
Wir, du und Ich, sind derart stark in einer Umarmung umschlungen, dass nichts jemals dazwischen zu kommen vermag. Nur, du konzentrierst dich vielleicht soviel auf andere Dinge, dass du Unser Verlöbnis vergisst. Allerdings bloß eine Weile, denn Ich bin nicht zu vergessen. So wie bei einigen Einzelheiten im Leben, du vergisst etliche, und dann entsinnst du dich ihrer, und sagst du dir selbst: "Wie bloß konnte ich das vergessen?"
Binde keinen Faden an deinen Finger oder stelle keine Alarmuhr ein. Erinnere dich anstelle dessen mit einem Akt der Freundlichkeit oder einem Akt der Akzeptanz an Mich. Sei der Geber, und du wirst anfangen, deinen rechtmäßigen Status einzunehmen, und du wirst sehen, wie nahe du Mir bist. Wenn du aufhörst, soviel über dich selbst nachzudenken, werde Ich in Sicht sein. Sobald du Größeres denkst, wirst du besser sehen. Du siehst, was bereits die ganze Zeit da war. Du bist abgeschweift. Du bist von deiner Wahrheit abgegangen. Nunmehr kommst du zurück.
Mit jeder Handlung der Freundlichkeit entblößt du dich selbst des zu vielen Denkens über dich selbst. Zu viel über dich selbst nachdenken ist Getrenntheit. Getrenntheit ist Egoismus, und mit jedem egoistischen Gedanken trennst du dich fernerhin von dir selbst. Du kannst nicht einfach Ichbezogenheit fortschaufeln. Du hast sie zu ersetzen. Ersetze sie mit anderen Gedanken, etwa mit: "Was kann ich für Gott tun?" Das wird dich unweigerlich dazu führen, etwas zu tun, was dich aus dir selbst heraus führt. Sobald du deine Welt für Mich ausweitest, weitest du deine Gütigkeit gegenüber der Menschheit aus.
Dein Leben ist aus kleinen Dingen zusammengesetzt, nicht aus großen, wie du gedacht hast. Vielleicht hast du durcheinandergebracht, was groß und was klein ist. Vieles dessen, was deines Erachtens groß war, war bloß klein. Viele der Gelegenheiten, die du als klein und unbedeutend angesehen hast, waren groß.
Einzig Liebe Ist. Nichts sonst. Alles Sonstige ist unbedeutend. Triff die Wahl dafür, was dein Herz anfüllt, und du wirst das Meinige erfüllen.

