HEAVEN #757 Königtum über und über
KÖNIGTUM ÜBER UND ÜBER
Ihr seid alle Cinderella [Aschenputtel] und ihr seid alle der Prinz. Ihr bleibt so lange an der Feuerstelle, bis ihr eines Tages entlangkommt, um euch selbst zu retten. Ihr seid auch die Märchen-Gottesmutter, die über euch einen Zauberstab schwingt. Mit dem Schwingen des Zauberstabs erwacht Cinderella zu einer Realität, die sich in ihr schlafen gelegt hat. Nicht der Zauberstab hat Cinderella transformiert. Nicht der schöne Umhang hat sie transformiert. Man hat sie das bloß wissen lassen. Unter den ausgebrannten Holzstückchen ['cinder', engl.; Anm.d.Übers.] war sie immer Ella. Der Zauberstab wir ihr bloß ein Signal davon, was bereits so war. Und demnach war der Zauberstab ebenfalls sie selbst.
Die böse Stiefmutter war auch ein Teil von Cinderella, die sie im Elend hielt und von der Freude forthielt. Und die böse Stiefmutter ist auch ein Teil von euch, denn ihr behandelt euch selbst manchmal nicht besser. Ihr könnt die böse Stiefmutter als Gegebenheiten außerhalb eurer Kontrolle ansehen, und gleichwohl, wer hält euch mehr ab als ihr selbst?
Die bösen Stiefschwestern sind einige der Gedanken, denen ihr dient, die euch indes nicht gut dienlich sind.
Euer laufendes Leben ist aus dem Inhalt der Märchen gefertigt. Ungeheuer existieren scheinbar außerhalb von euch, jedoch sind sie eure eigenen zahlreichen Ängste, offen gelegte Ängste.
Wenn alle Charaktere in den Märchen Phasen von euch darstellen, was sind dann die Charaktere in eurem Leben? Sie sind wie eure Gedanken. Es gibt Gemeine und es gibt das Königtum. Du widerhallst sie. Du lädst sie beide in deinen Geist. Dem Königlichen deutest du, willkommen zu sein, und die Gemeinen lässt du eindringen. Wer sonst außer dir lässt sie in deinen Geist und in dein Herz eintreten? Du lässt sie übernehmen, und wenn du die Inhalte deines Herzens und Geistes nicht magst, beschuldigst du die Gemeinen. Und auf diese Weise nennst du dich ein Opfer der Umstände, und bezeichnest du das Leben als einen Münzwurf.
Der Schlüssel liegt ebenfalls in dir. Da ist eine Schatztruhe, und auch sie bist du. Du bist ebenso der Inhalt der Schatztruhe. Der ganze Schatz liegt inwendig in dir. Er ist dir von Natur zugehörig. Was nicht Schatz ist, ist nicht inwendig zugehörig, allerdings kannst du einen Nicht-Schatz adoptiert, ihn dir zueigen gemacht haben, in diesem Sinne hast du ihn somit wohl verwahrt. Hast du nicht gedacht, dass du ohne Probleme der einen oder anderen Art nicht leben oder nicht lange leben kannst? Das nennst du Schicksal, oder: wie es eben so ist, aber, ist das alles Schicksal? Könnte einiges davon vorsätzlich und vorbedacht worden sein?
Achte darauf, woran du deine Gedanken festmachst. Deine Gedanken sind die Saat, die du säst.
Mache dich zu einem Wertschätzenden. Aus der Wertschätzung her fließt dein Prinzentum. Es hat so zu sein, dass du vom Königshause bist, denn, bist du nicht von Mir? Das Kind eines Königs oder einer Königin ist ein Prinz oder eine Prinzessin. Das kann anders nicht sein.
Beginne jetzt damit, wertschätze dich selbst, denn von dir her fließen alle Segnungen. Sie fließen ebenfalls von Mir her, aber du bist Meine Verstetigung, und demnach bringst du Meine selben Segnungen voran. Du, der du die Segnungen bist, du bist auch der Segner, und du bist auch derjenige, den du segnest. Auf diese Weise bist du jedermann in deinem Leben. Du kannst nicht einen Anderen segnen, ohne dass Schimmer der Segnungen auf dich herabfallen.
Aber, ah, genauso steht es mit der Kritik oder der Ächtung. Die Asche fällt auch auf dich.
Wo immer du dich jetzt soeben befindest, erhole dich und wische die Asche ab. Du brauchst sie nicht. Bejahe deinen Status, und sei der Status, denn dazu habe Ich dich ernannt. Ich habe dich in die Welt hinausgeworfen, damit du Mein Licht ausbezahlen und die Dunkelheit entwerten kannst. Ich streiche mit einem Zauberstab Meines Lichts über dich, und jetzt erkennst du, du bist be-lichtet. Du bist ohnehin Mein Licht auf Erden. Also sei es.

