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HEAVEN #758 Und so seid ihr

UND SO SEID IHR

Wenn Ich euch als einen Schatz ansehe - und das tue Ich -, könnt ihr euch dann nicht gleichfalls so sehen? Ich halte euch in Meinem Ansehen nicht höher, als ihr seid. Ich halte euch dafür, was ihr seid. Ich verehre euch nicht. Ich setze euch nicht nach oben. Aber Ich ehre euch mit all Meinem Herzen. Eure Schwächen bringen Mich nicht dazu, euch weniger zu ehren. Und es gibt nichts, was Mich dazu bringt, euch mehr zu ehren. Ihr seid Meine Geehrten. Ihr seid das Subjekt Meines Ehrens.

Was ist Meine Ehrung genau, und mitunter fragt ihr euch, was sie überhaupt Gutes darstellt. Mein Ehren ist eine Eigenschaft des Wissens. Es ist Sichtung. Und es ist eben dieselbe Qualität, die Ich Ehrung nenne, um welche Ich euch bitte. Ich erbitte sie von euch, denn, sobald du einen Anderen ehrst, ehrst du dich selbst. Es ist in deinem Herzen, dass die Liebe sich regt, und mit sich selbst vertraut wird. Je mehr du ehrst, desto mehr ehrst du.

Es findet an der Stelle eine ziemliche Übertragung statt.

Es macht etwas aus, dass du etwas Erhabenes ehrst. Eine Lappalie ehren ist nett, aber es erhebt dich nicht zu größeren Höhen. Um etwas als erhaben zu sehen, hast du eine umfassendere Sicht zu haben. Du siehst ganze Landschaften nur mit einer weiten Linse. Du musst eine Perspektive haben, um die Weite zu sehen. Teile sind keine Landschaft. Einer Landschaft kommt Ganzheit zu. Wenn du in ihr mittendrin stehst, kann dir die Ganzheit entgehen, und du siehst nicht das großartige Bild. Du weißt nicht einmal, was es darüber hinaus zu sehen gibt.

Und deswegen wirst du, sobald du bei Mir gesellig und bewandert bist, der Ganzheit gewahrer, und die Essenz der Ganzheit fällt auf dich herab und du integrierst sie. Du einverleibst sie dir immer und immer wieder, solange bis du schier Ganzheit kennst.

Während du heute Meine Worte liest, einverkörperst du Unsere Ganzheit. Ein Flüstern von ihr langt bei dir an. Du kannst mehr davon nehmen. Bei Mir ist es schön, gierig zu sein. Tatsächlich sage Ich nicht bloß, das ist in Ordnung so, Ich rate dazu. Verschlinge Mich. Nimm große Schlücke. Benutze beide Hände. Nimm alles, worauf deine Augen sich niederlassen.

Ich bin eine fortlaufende Quelle an Energie. Du kannst Mich nicht aufbrauchen, und du kannst, was Mich betrifft, nicht egoistisch sein. Je mehr du von Mir hast, desto mehr von Mir gibst du. Je mehr du Meine Eigenschaften siehst, desto mehr werden die Meinen durch dich enthüllt. Nicht immerzu gesehen, nicht genügend gesehen, jedoch mehr und mehr gesehen.

Während du mehr von Mir siehst und infolgedessen mehr von Mir verehrst und in dich aufnimmst, umso umfassender und weiter wirst du. Mein Horizont wird der deine. Die Begrenzungslinien, die du im Leben gezogen hast, werden schwächer, und du findest dich in den vollen Sonnenschein Meiner Herrlichkeit eingetaucht.

Sieh Mich als eine Bräune, die du erhältst, immer ein bisschen auf einmal. Vielleicht zunächst nicht wahrnehmbar, jedoch ist es unvermeidlich, je mehr du dich dem aussetzt, desto mehr siehst du, wie du gebräunt bist. Und die Bräune wird unauslöschlich. Nichts wäscht sie ab.

Oder sieh Mich als eine Melodie, von der du vor langer Zeit gehört hast, die du aber nicht selbst oder nicht deutlich gehört hast. Es ist dir so, du fängst an, sie gelegentlich aus einer gewissen Entfernung zu hören. Je mehr du hinhörst, desto klarer wird das Lied, bis du es ununterbrochen in deinem Kopf hörst. Es wird die Weise, die alle anderen in den Schatten stellt. Du begreifst, es ist die Weise, aus der alle anderen hervorgehen. Die Töne sind der Schlüssel. Ein wiederkehrendes Thema hat sich dir endlich zugetragen.

Oder, sieh Mich als Sonnenuntergang, ein Untergang voller Farben, die du dir früher nur vorgestellt hast, jetzt aber siehst. Die Farben sind wie die Töne der Musik, die in deinem Kopf herumgeht. Dein Gewahrsein von Mir übernimmt dein Gewahrsein, und du erkennst, du erkennst ganz wirklich, dass Ich alles überall bin, und so auch du.