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HEAVEN #728 Ego-Bewusstsein

EGO-BEWUSSTSEIN

Du bist dir viel stärker deiner Kleinheit bewusst als deiner Größe. Wenn dem nicht so wäre, würdest du nicht so viel Zeit darauf verwenden, dich selbst auf allerhand Weise aufzupumpen, wie du es tust. Du wirst in der Tat mehr an Mich denken und mehr wie Ich denken. Du wirst anfangen, Mich mehr zu repräsentieren als deine Dürftigkeit. Anstatt zu denken 'Oh, was sollte ich tun', könntest du dich selbst fragen, könntest du dich in zweifelhaften Situationen fragen 'Was würde Gott tun?'

Wenn du dir Meine Schuhe anziehst, wird dein Problem sofort in die Hälfte geschnitten, oder in drei Viertel, oder es ist überhaupt nicht mehr da. Vielleicht bleibt die Situation. Wenn du anfängst, so zu denken, wie Ich es tue, hat das Problem keine andere Wahl, als sich selbst neu zu konfigurieren. Was war das Problem überhaupt? Wie immer die Lage ist, in den meisten Fällen, dein Problem ist nichts mehr als das Ego. Sogar bei deinen größten Problemen, welchen Namen sie auch immer tragen, das Ego hält sich versteckt oder es steigt zum Star auf. Sobald du dich allerdings zu Meiner Bewusstheit erhebst, wirtschaftet sich das Ego herunter. Puff! Es ist klug genug zu wissen, dass es in Meinem Licht nicht bleiben kann. Es zieht sich zurück.

Es stimmt, du fängst an zu erkennen, wie sehr das Ego dein Leben anführt, dieser schäbige kleine Zuchtmeister Ego deinerseits. Stehe jetzt für dein Ego nicht ein. Tätschle ihm nicht über den Rücken. Fange nicht an zu denken, dass es für dich lebenswichtig sei. Würdest du nicht daran denken, du brauchtest es, so du würdest du es nicht haben. Das Ego dient nur dazu, dich in dem alten Denken zu belassen, und deswegen dort, wo du bist.

Falls du in den letzten vierundzwanzig Stunden beleidigt wurdest, war das Ego mit im Spiel. Du wurdest beleidigt, weil dich jemand oder weil er das, was du in hohem Maße darreichst oder in genügend hohem Maße darreichst, nicht geschätzt hat, deswegen bist du pikiert. In beleidigtem Zustand trägst du ein Spruchband über deiner Brust, das besagt: „Ich bin mehr, als du mir Glauben schenkst.“

Die größere Wahrheit lautet, dass DU mehr bist, als du dir selbst Glauben schenkst, sonst würdest du nicht an etwas Anstoß nehmen. Könntest du bejahen, dass du alles bist, was Ich sage, dass du es seist, so würdest du in dem Feld des Ego keine Partie austragen. Du wolltest es nicht. Du könntest es nicht.

Du würdest in dem Feld der Liebe spielen. Es hat keinen Musikpavillon, aber es ist ein größeres Feld. Es ist ein endloses Feld, das Feld der Liebe. Es hat keine Umgrenzungen, unterdessen das Ego links und rechts nichts als Grenzen hat.

Du denkst vielleicht, du habest, was die Fortsetzung deines Ego betrifft, keine Wahl, so, als würde es außerhalb von dir existieren, und als sei es wie das Wetter, dem du machtlos gegenüber stehst. Das ist einer deiner irrigen Gedanken. „Ich kann mir nicht helfen“, sagst du. „So und so, das gibt mir ein schlechtes Gefühl. Das und das gibt mir ein schlechtes Gefühl.“

Da steht eine weitere, oft eingesetzte Technik des Ego zur Hand, auf die du dich verlassen hast. Anstatt dass du ein schlechtes Gefühl hast, ist die andere Partei schlecht oder dumm oder unbedeutend. Du stellst eine Verurteilung aus, dies als ein Mittel, um dein Ego zu beschwichtigen. Das Ego möchte dich gerne zu einem Märtyrer machen, zu einem Selbstgerechten. Es möchte dich zu einem Menschen machen, der mit dem Finger zeigt. Es möchte, dass es selbst das letzte Wort behält.

Erinnere dich, Ich bin, der Erste und der Letzte, und Mein Wort ist ... Liebe.

Das Leben geht es Öfteren nicht so, wie du es möchtest. Die Leute in ihm mögen das nicht, was du möchtest, und nicht einmal das, was sie möchten, weil das Ego, so wie bei dir, ihr Chefberater war. Hast du nicht über das Leben dahergeplappert, hast du es dir nicht zur Brust genommen, hast du nicht versucht, es zu reformieren, sodass es deinen Richtlinien gemäß ist? Hast du nicht das Leben wie ein Brettspiel angesehen, dabei du der Beweger der Menschen auf ihm?

Alldieweil bist du derjenige unter den Menschen auf dem Brett, der sich in dem Geschehen befindet, zu entdecken, dass er über dem Brett steht, und dass seine Bewegungen keinen Bedarf innehaben, durch dasjenige herbei signalisiert zu werden, was ein anderer Spieler tut, genauso wenig durch irgendwelche Regeln des Spieles, vielmehr indes durch ein Verlangen, ein anderes Spiel zu spielen, ein neues Spiel auf einer anderen Ebene ohne Regeln, mit Ausnahme der Regel der Liebe.