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HEAVEN #727 Gottesbewusstsein

GOTTESBEWUSSTSEIN

„Dein Wille, nicht mein Wille“ meint Mein Bewusstsein, nicht das deine.

Ich bin versucht, nicht mehr zu sagen. Lasse es das sein. Lasse dich damit befüllt werden. Lasse dich damit hinsetzen.

Aber Ich möchte der Versuchung widerstehen, und ein wenig mehr mit dir darüber reden.

Falls es nicht Mein Wille ist, Meine Geliebten, ist es euer Mangel an Verständnis.

Mein Wille herrscht in jedem Fall vor. Aber im Grunde genommen ist es nicht Mein Großer Wille über deinem kleinen Willen. Wir reden hier über den Bedeutungsumfang.

Falls ihr wüsstet, was Ich weiß, würdet ihr anders sehen, aber es geht um mehr als das.

Also, Bewusstsein ist nicht bloß Wissen. Es ist Gewahrsein, das mehr als Wissen innehat. Ich sage in Wirklichkeit nicht, dass du, wenn du die Straße hinunterschaust, vielleicht über Lebenszeiten hinweg die Straße hinunterschaust, einen Atemzug nähmst, verstündest und Unwissenheit aufgäbest. Eine Einzelheit des Wissens ist nicht ausreichend. Eine Einzelheit des Wissens ist bloß eine Einzelheit des Wissens.

Du WEISST bereits, dass der Tod eines geliebten Angehörigen eine herrliche Sache ist. Du hast davon gehört. Es mag sein, du akzeptierst das rückhaltlos mit deinem Geist. Oder du grummelst vielleicht, dass das so sein soll. Oder du hast vielleicht das Gefühl, das sei lächerlich. Indes sagt in jedem Fall dein Leiden: „Was nun? Was machen wir jetzt? Ich möchte meinen Angehörigen jetzt hier haben.“

Wir reden hier nicht über: Leiden jetzt, Belohnung später. Ungeachtet all dessen, was du über Mich gehört hast, ich glaube nicht an Opfer. Ich glaube nicht an etwas aufgeben, um zum Schluss etwas zu gewinnen. Das schmeckt zu sehr nach einem Handel. Wie auch immer, das ist nicht der Punkt, denn die Tatsache ist: Es existiert nichts zum Aufgeben. Nichts kann aufgegeben werden.

Was Ich zu sagen versuche, ist, dass die Auffassung des Opfers sich in eine Illusion einkauft, in die Illusion, dass etwas wahrhaft verlustig gehen kann. Es liegt keine Illusion in der Auffassung, dass etwas Großartiges vor einem liegt. So ist es, egal wie du darüber denkst. Etwas Großartiges liegt vor einem, unbesehen dessen, was du jetzt tust und welchen Handel du abschließt oder unbesehen jedweder ungezählter Gedanken, die du hast.

Die Sache, die es zu erkennen gilt, freilich ist, dass etwas Großartiges jetzt soeben IST, und dass das alles ist was ist. Der ganze Rest, mit dem du dich abfindest und der dich verlockt - all das ist ein Vorüberziehen der Zeit, das Hin- und Her-Wiegen einer Katze, ein Faden über einem anderen, hinein und heraus und wieder zurück. Die Konfiguration ist geändert, aber die Schnur ist die gleiche.

Wie erhebt sich deine Bewusstheit zu der Meinigen? Ich höre dich sagen: „Sage mir, Gott, bitte, wie das zu machen ist. Sage mir, wie ich in Dein Bewusstsein gelange. Ich werde das unverzüglich tun. Ich habe das Leiden satt, und bin der Unwissenheit müde. Ich möchte voll und ganz Deine Bewusstheit. Ich habe genug von der meinen. Hier, mit Kusshand, nimm meine eigene. Ich bin meiner Kleinheit überdrüssig. Ich habe es satt, mit dem Leben zu ringen. Sage mir, wie es geht, zu Dir heranzuwachsen.“

Ich habe vorhin darauf hingewiesen , dass dein Wille und Mein Wille in Wirklichkeit gleich sind. Sofern das stimmt, sind sodann dein Bewusstsein und Mein Bewusstsein Eins. Trotzdem sie in der Praxis nicht so recht gleich sind, sind sie es. Im Grunde genommen sind Unsere Bewusstseine nicht von gleicher Größe.

Hier nun die Sache: Es ist nicht so, dass das deine mangelhaft ist. Es ist so, dass du dazwischen zu viel hineingestopft hast. Denke nicht, Ich mache dir Vorwürfe oder ähnliches. Das alles ist eine andere Ausdrucksweise dafür - du bist ein Menschenseinswesen, das die Menschliche Erfahrung durchlebt. Du hast zu viel zwischen Uns hineingestopft. Du hast dir zu viel aus den Dingen gemacht. Aus etlichen Dingen, und nicht genug aus anderen.

Fürs Erste, habe in deinen Gedanken: „Gott, Dein Bewusstsein. Dein Bewusstsein alleine. Gib mir was ich bin.“