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HEAVEN #616 Setze andere Herzen frei

SETZE ANDERE HERZEN FREI

Bist du dir gewahr, wie eng du an dem festhältst, was dir nicht anliegt, dich an ihm festzuhalten? Du versuchst, Menschen an dir festzuhalten. Du versuchst, sie an der Stelle zu halten. Menschen aber sind Reisende in ihrem eigenen Leben. Sie ruhen, wenn sie ruhen, und sie gehen weiter, wenn sie weiter gehen. Du mögest dich nicht bemühen, sie unter Aufbietung deines Willens zu halten. Sie sind ihr eigenes Seien. Sie spielen einen Part in deinem Leben, wie sie es wollen, im einen Augenblick auf der Bühne, im nächsten von dort oben weg.

Die Menschen in deinem Leben sind wie Tanzpartner. Sie tanzen, wie sie es wollen. Du versuchst nicht, sie festzuhalten oder sie dazu zu bringen, dass sie nur die Tänze tanzen, die du tanzt. Sie biegen ohnehin in dein Leben ein und heraus. Genauso gut könntest du sie frei setzen.

Menschen sind wie Brisen, die herankommen und fortziehen.

Du hast diese große Neigung - ja gar eine Dringlichkeit -, Menschen an dir zu halten. Du hast vielleicht nicht ständig den Wunsch, sie zu umarmen, aber du möchtest, dass sie immer für dich da sind. Du nimmst andere Menschen als eine Maßablesung deines Wertes. Du denkst immer noch, andere Menschen hätten etwas mit dir zu tun.

Die meisten anderen Menschen sind eigentlich Irrlichter in deinem Leben. Sie sind Agenten für Wandel. Sie sind vorüberziehende Anblicke auf deinen Reisen durchs Leben.

Du bist kein Jäger, der Andere einfängt, so, als wären sie eine Beute. Du bist derjenige, der alle frei setzt. Du unterhältst keine Schlösser oder Käfige. Dein Schlüssel zur Freundschaft heißt, jeden seinen Weg gehen zu lassen. Sie mögen herein- und aus deinem Leben heraustanzen, oder sie mögen hinaus bummeln. Es liegt dir nicht an, zu sagen, was zu geschehen hat oder was geschehen soll.

Fordere von Anderen nichts. Sicherlich forderst du nicht von ihnen, zu bleiben. Sie sind nicht dein Eigentum. Sie sind nicht Subjekte in deiner Domäne.

Wenn es für dich schwer ist, Andere aus deinem Leben los zu lassen, dann steht es an, sie zu Mir los zu lassen. Visualisiere, wie du ihre Hand in die Meine legst. Und dann gehst du deiner Wege. Du ziehst davon, um deinem eigenen Glück hinterher zu gehen und um zu sehen, wer oder was dein Leben als nächstes betritt.

Du bist nicht von der Begleitung Anderer abhängig, nicht so sehr, wie du geneigt bist zu denken.

Dann und wann wickelst du dich in den Gebrechlichkeiten und Schwächen Anderer ein. Du möchtest dich gerne im Leben Anderer eingebettet wissen, aber du kannst nur erhaben ausgearbeitet und eingeprägt sein. Du bist nicht wesentlicher für deren Leben, als sie es für das deine sind.

Gleichwohl, wie du doch jeden und alles vor Ort behalten möchtest. Du möchtest die Menschen da haben, wo du sie hingestellt hast, und du möchtest, dass sie dort bleiben, sobald du sie wieder willst. Du möchtest, dass sie das sind, was du möchtest, sobald du es möchtest.

Aber sie wollen nicht nach deiner Pfeife tanzen, nicht mehr, als du nach der ihren tanzen möchtest. Sie möchten nicht einmal wissen, was dein Geheiß ist. Du weißt es eigentlich selbst nicht.

Jedoch kennst du Mein Geheiß. Ich heiße dich, alle in deinem Leben frei zu setzen. Nun ist eine gute Zeit dafür da, um all jene frei zu setzen, die du zu halten bemüht bist, die dann und wann irgendwo anders hingehen wollen oder insgesamt wegwandern möchten. Du kommandierst kein Leben eines Anderen. Entbinde sie von dieser auferlegten Bindung an dich. Setze einen jeden frei.

Schaut, ihr seid alle Wanderer. Ihr geht hierhin und dorthin, und ihr wisst nicht einmal weswegen oder wann. Wo immer ihr vor einem Augenblick wart, ihr wisst schlicht, das hier ist es, wo ihr jetzt seid. Wie ihr hierher kamt, ist ein unerhebliches Geheimnis, und es ist keins, das ihr in dieser Dimension zu lösen vermögt.

In einer anderen Dimension gibt es nichts zu lösen.

Alle begegnen einander, und alle werden zu Partnern, und alle ziehen davon, und alle treffen sich wieder. Im Grunde gab es nie ein Verabschieden, und es gab nie ein Treffen, denn alle sind Eins mit Mir. Du bist Eins mit Mir.

Was macht dich glücklich? Das ist eine andere Frageform für: Was schätzt du? Das, was du wertschätzt, macht dich glücklich. Und jene, die du wertschätzt, zieren deine Seele, und es obliegt dir, sie ihren Wert für dich wissen zu lassen. Sie bedürfen es zu wissen. Ihnen das ein Mal sagen reicht nicht aus. Du musst es immer und immer wieder in vielfältiger Weise sagen.

Meine Kinder hungern nach Wertschätzung, und du bist derjenige, der sie ihnen geben wird. Diejenigen, die du aufrichtig wertschätzt, haben es nötig, das zu wissen. Sie wollen nicht mutmaßen. Indes, wenn sie nicht von dir hören, dass sie Wertschätzung darstellen, werden sie annehmen, sie seien es nicht.

Meine Kinder benötigen Lektionen im Enthüllen ihrer Wertschätzung. Klagen sind für euch leichter zum Ausdruck zu bringen als Wertschätzung.

Wertschätzung ist nicht ganz das gleiche wie Dankbarkeit, denn, entsinne dich, Dankbarkeit geht an Mich, Wertschätzung aber – sie säe überallhin.

Im Land herrscht Dürre an Wertschätzung.

Eine deiner Rollen im Leben ist, die Welt wissen zu lassen, was du wertschätzt. Beginne mit wem auch immer, der dir der nächste ist.