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HEAVEN #595 Lasse deine Gedanken eine Hochwassermarkierung sein

LASSE DEINE GEDANKEN EINE HOCHWASSERMARKIERUNG SEIN

Die Welt dreht sich, und damit ist deine Körperlichkeit in jedem Augenblick herumgedreht. Dein Gewahrsein ändert sich ebenfalls. Das Leben ist ein Diamant, den du aus jedem Winkel her ansiehst. Er schaut nicht dich an. Er wird von dir betrachtet.

Dein Leben passiert vor dir. Und du fängst Portionen von ihm ein. Und so dreht sich die Welt herum, und du entwickelst dich. Du hörst nie auf.

In diesem Wachstum wirst nicht du länger. Du weitest deine Sicht aus. Darin besteht dein Wachstum.

Du beginnst zu sehen. Und während du dich entwickelst, bist du weniger untergetaucht und bist hilfreicher.

Über-Engagement ist etwas, was dir teuer war. Vieles an deinem Hineingezogensein in die Welt fand unter Zwang statt. Du hüpftest mitten in ein Gerangel hinein und bemühtest dich, die Aufläufe dabei, die Aufläufe des Lebens umzuarrangieren, so, als ob du diejenige seist, die es dreht und wendet, so, als stünde dir dies an, so, als hättest du wie wild sauber zu machen. Wie selbstgerecht du warst, als du da hinein gingst und versuchtest, das Universum umzuordnen oder zu bestürmen!

Du stießt deine Schulter gegen das Rad des Lebens. Du versuchtest, alles zu ändern. Vielleicht war das eine oder andere, bei dem du dich festgebissen hast, ein Weg, um deine Aufmerksamkeit von dir fort zu fokussieren. Du dachtest, es sei einfacher, die Welt umzuarrangieren, als dein Gewicht anzuheben. Es ist nicht so, dass du dachtest, du seist unfehlbar, du dachtest vielleicht, du wärest zu fehlbar, und versuchtest, das wiedergutzumachen.

Als ein irregeführtes Du machtest du Anläufe, eine Balance zwischen der Welt und dir zu erzielen. Zuweilen bist du bei ihr in großem Maße eingetreten, und zuweilen hast du dir die Welt vom Leib gehalten und hattest so wenig wie möglich mit ihr zu tun. Du bist hinein gesprungen, oder du bist entfernt geblieben.

Ein Weber webt, und er mag emsig weben, aber du siehst ihn nicht eilen. Während er webt, webt er ein Empfinden an Friede. Ihr wart vorgesehen, ein Weber des Friedens zu sein. Ihr wurdet auf der Erde nicht des Aufstandes wegen präsentiert.

Du hast der Welt nicht alle ihre Fehler zu erzählen. Du hast sie nicht an der Gurgel zu packen und Aufruhr hervorzubringen. Segne die Welt, und ihre Missstände werden weniger. Segne dich selbst auf die gleiche Weise.

Hebe deine Sichten höher, und die Welt erhebt sich mit dir.

Lasse deine Gedanken wie eine Hochwassermarkierung sein. So wie das Wasser höher steigt, so auch alles, was es mit sich führt.

Von dort, wo ein Orchesterdirigent steht, dirigiert er die Musik, aber er ist nicht derjenige, der die Noten druckt. Er leitet, und Andere folgen ihm. Er schlägt die Musiker nicht mit seinem Stab. Er winkt die Musiker zu größeren Höhen. Er liebt die Musik, und sein schlichtes Zusammenhalten der Seele der Musik vor ihm hebt das Bewusstsein der Spieler der Musik an.

Sieh alles im Leben wie Musiker, und wie du sie erhebst. Bis jetzt lerntest du mehr über das Niederlegen als über das Anheben. Du lerntest eine Menge von Jenen um dich herum, die es nicht besser wussten.

Aber du weißt es besser, und demnach wirst du die Welt und ihre Bewohner emporheben. Du tust dies, indem du höher schaust, das ist alles. Wohin du schaust, dorthin werden die Augen der Anderen folgen.

Während du zugegen bist, könntest du genauso gut Mich anschauen, denn Ich bin der Höchste. Du wirst deine Wassermarkierung dort finden, wo Ich bin, und du wirst dich zu ihr erheben. Reiße dein Leben nicht auseinander, und gib dich genauso wenig mit ihm zufrieden. Stehe einfach auf. Erhebe dich höher. Komme dorthin, wo du sein möchtest, und das ist dort, wo Ich bin.