Please read the Guidelines that have been chosen to keep this forum soaring high!

HEAVEN #594 Gottes Glorie

GOTTES GLORIE

Sieh Mich als deinen Busenfreund, als deine Busenfreundin. Sieh Mich als deinen intimsten Freund, als den Einzigen, Der an deiner Seite bleibt, als den Einzigen, Den du gerne liest, als den Einzigen, Der nicht weiß, wie ein Denken über dich von einem Denken über Sich Selbst zu trennen ist.

Ich begleite dich, wohin immer du gehst. Ich begleite dich nicht müßiggängerisch oder gleichgültig. Ich begleite dich mit Herz und Seele. Ich bin Mitempfinden in Inkarnierter Form. Es gibt nichts, was Ich nicht verstehe. Auch dann, wenn du es nicht verstehst, was du tust und sagst und denkst, Ich verstehe es. Ich bin unmittelbar neben dir. Ich sehne Mich nach dir, dass du erkennst, wer Ich bin. Ich bin dir eine Hommage.

Komme über die Auffassung hinweg, dass Ich läutere. Das Ausmaß meines Läuterns ist Unser Gespräch jetzt soeben. Ich möchte das nicht läutern nennen. Ich würde es meinen Arm um dich legen nennen. Ich bin mit dir, nicht dir entgegen.

Was das doch bedeutet, dass Ich immer bei dir bin. Es bedeutet, Ich bin nicht von dir abgesondert. Das bedeutet, Ich sehe dich nicht als ein Objekt, so, wie du Mich wohl siehst.

Ich klaube dich nicht auseinander. Ich schaue nicht nach Löchern in dir. Ich sehe deine Ganzheit, und Ich weiß, sie ist Mein. Während du dich unablässig beschimpfst, schaue Ich in aller Nähe das Licht in deinen Augen an.

Ich bin durch Meine Liebe für dich nicht geblendet. Ich sehe klar. Du bist es, der das nicht tut. Und Ich gebe nicht Liebe vor oder erzwinge sie nicht. Ich liebe. Ich kann nichts anderes.

Wenn Ich mir die Ziegelsteine eines zerrütteten Gebäudes anschaue, sehe Ich das Gebäude, wie es vor seinem Zerfall war, und Ich sehe den rechten Anblick, wie es wieder einmal zum Vorschein kommen wird. Das Gebäude mag sich selbst betrauern und wozu es mit ihm gekommen ist, aber Ich bin seines wahren Zustandes genauso gewiss, wie Ich des deinigen bin.

Ich bin der Eine, Der die Dinge zusammenfügt. Ich sehe mehr, als du scheinbar meinst, es gehe um dich herum vor. Ich sehe, wofür du bist, und ich stelle für dich keine unmöglichen Standards auf. Ich bringe an dir keine schwarzen Markierungen an. Du machst das. Du schaust auf deine Irrtümer, ausreichend für beide von Uns.

Ich verstehe, es gibt eine Rolle, die Mir zugeordnet wird, als Einer, Der Fehler Findet. Wenn Ich das wirklich wäre, wäre Ich nicht Gott. Ein Jeder kann alles auseinander nehmen. Das Ego kann das ganz gut aus sich selbst heraus ohne Mich. Dafür werde Ich nicht benötigt. Wieso sollte Ich Mich mit kleinlichem Denken ermatten, während Ich die Wahrheit zu ermutigen vermag? Ich tue, was Ich gerne tue, und wozu Ich guten Grund habe.

Zahlreiche Dinge werden Mir zum Vorwurf gemacht. Der Zustand der Welt. Deine Gesundheit. Deine Enttäuschungen. Und demnach machst du Mir den Vorwurf, dir den freien Willen gegeben zu haben.

Der freie Wille, mit dem Ich dich gesalbt habe, ist genauso unberührt wie Mein Wille. Ich bin starken Willens. Mein Wille will getan sein.

Und es ist Mein Wille, dass du deinen Kopf hochhebst und die Pracht zu sehen beginnst, die Ich erschaffen habe, als Ich dich erschuf. In dem Ausmaß, wie du leidest, in dem Ausmaß kannst du anfangen, die Glorie zu erkennen. Du hast einen Hungerlohn der Sorge und der Angst gewählt anstelle eines Hortes an Herrlichkeit. Aber es ist Herrlichkeit, die Ich vor dich hin verbracht habe.

Ich biete dir alles. Du wendest es in deiner Hand um, und du schaust, ob du dabei einen Fehler finden kannst. Du wirst über dem Leben verdrießlich. Du schiebst bei ihm die Nase hoch. Du hebst dich davon ab, entweder über Mich oder unter Mich. Aber Ich stelle dich unmittelbar vor Mich hin, direkt vor Meine Augen, sodass Ich dort in das Licht hinein blicken und Mich Selbst sehen kann.