HEAVEN #569 Die höchsten Töne
DIE HÖCHSTEN TÖNE
Gott ist auf hohem Niveau.
Ich bin das Höchste in dir. Hoch ist nicht von dir abgesondert. Es ist du. Du hast dich mit so wenig zufriedengestellt. Du hast ein oder zwei Prozent dessen angenommen, was dir rechtmäßig zusteht.
Fühlst du dich unten, so hast du dich selbst niedrig gemacht. Wenn du nicht zu deinen Höhen emporsteigst, hast du etwas verfehlt, und das bringt dich zum Empfinden des Unten. Sich unten fühlen ist Wahrheit, die dich zum Berichtigen leitet. Strebe nach Höherem. Entscheide dich.
All die Möhren vor dir sind schlicht nicht genug. Hast du sie einmal bekommen, lassen sie dich aufgeschmissen. Sie lassen dich wissen, dass du von dem Mehr, was du verdienst, abgeirrt bist.
Du bist ein Menschenseinswesen, und du bist entschieden mehr, als du dieser Form zugeschrieben hast. Empfinde es nicht so, dass du in einem Menschlichen Körper festgefahren bist. Eine Seele wie die deinige kann sich nirgendwo festfahren.
Schaue nicht nach einem Entkommen. Schaue nach Kenntnis der Gütigkeit, die du bist.
Du bist nicht Schwäche. Du bist Stärke. Es liegt dir an, die Welt zu heben. Du kannst nicht auf die Welt warten, dass sie dich hebt.
Sei nicht ruhig und vernünftig. Die Norm ist für dich nicht gut genug, deswegen musst du dich höher heben, nicht des Abschneidens halber, sondern deines Anrechtes halber. Du bist Mir von großem Nutzen. So schwer das wohl zu glauben ist, es ist wahr. Ein Jeder unter euch ist Mir teuer, und du bist mehr als teuer. Es ist nicht bloß so, dass Ich dich liebe. Ich liebe dich. Ich liebe dich nicht trotz deiner schwachen Seiten, wiewohl das ja eine Betrachtungweise darstellt. Ich liebe dich, weil du des Liebens wert bist. Ich liebe dich, weil du das Wunder selbst bist. Ich bin geblendet durch das, was Ich machte, als Ich dich machte.
Ich sehe mehr als dein Potential. „Potential“ ist ein Wort ohne viel Substanz. Es ist ein hohles Wort. Ich sehe dich machtvoll. Ich sehe dich, wie du bist. Ich sehe dich nicht, wie du auf der Erde herumkriechst. Ich sehe dich, wie du hoch emporsteigst. Ich sehe dich, wie du dich zu Meiner Augenhöhe erhebst. Ich sehe dich klar. Manchmal siehst du gar nicht.
Ja, du. Ich meine dich, dessen Augen sich auf dieser Seite niederlassen.
Du bist befähigt. Du bist befähigt, all deine Begehren zu realisieren.
Sieh das so - im Universum gibt es Schichten von Gedanken, nicht wie eine Hierarchie, sondern wie Töne eines Akkords. Bemogle dich nicht. Du kannst die höchsten Töne erreichen. Sie sind für dich da. Du hast dich bloß zu ihnen hinzubegeben. Sie warten auf dich. Du hast sie gehört, ihnen aber nicht zugehört.
Öfters sitzt du am einen Ende der Wippe, unterdessen du jetzt eigentlich dran bist, hoch zu steigen.
Sieh das so - du fährst in einem Aufzug, der keine höchste Etage hat, an dem er schließlich anhält. Er fährt einfach weiter. Du bist der Aufzug, in dem du fährst. Du hast keine Grenzen. Einzig, du hast das zu erkennen. Du hast gedacht, du könnest nur so und so weit gehen, und jetzt erkennst du, es gibt keine Grenzen dafür, wie weit du hochsteigen kannst. Du kannst zum Himmel hochsteigen.
Du kannst eben im jetzigen Augenblick zu Mir hochlangen. Ich sage zu Mir hochlangen, und Ich sage Höhen, indes, alles was du tun musst, ist vorbeilangen. Du hast einfach über die Hauptströmung rüberzulangen, über die man dir gesagt hat, sie sei für dich oder womöglich für jeden, der gegenwärtig lebt, unüberquerbar.
Ich sage dir jetzt, ein für alle Mal, du bist für Größe bestimmt. Du sollst dich auf Größe hinsetzen. Du steigst zur Größe hoch, indem du sie als einen Mantel bejahst, den du dir umlegen könntest, wenn es dich fröstelt. Ich biete dir jetzt einen Mantel an. Ich biete dir den Kaschmir der Größe an. Fange an zu fühlen, wie du dich fühlst, wenn du einen Kaschmirmantel trägst und darauf stößt, dass er die ganze Zeit der deine war, wie du dich fühlst, wenn du herausfindest, dass du ihn nicht ablegen kannst, wenn du herausfindest, dass du überhaupt keine Wahl hast, dass deine einzige Wahl die Größe darstellt, da es Größe ist, woher du kommst, und da es Größe ist, was du bist. Du wickelst dich in deiner eigenen Größe ein.
Du bist kein Zehntel an Größe. Du bist alles an Größe. Man hat es dir anders gesagt, und du akzeptiertest die Geschichten, die man dir erzählt hat. Du akzeptiertest Vereitelung anstelle von Größe, jedoch weißt du es jetzt besser.
Jetzt möchtest du bejahen, dass du einer der Großen bist, die Ich schuf, um Mir nachzufolgen. Tritt in die Fußspuren, die Ich dir auf Erden hinterlassen habe, sodass du die Welt zum Gewahrsein des Himmels bringen kannst. Du wirst finden, du bist nicht allein. Du wirst finden, du bist einer der Vielen, die eine neue Herrschaft auf Erden ankündigen. Du reihst dich in eine Armee der Größe ein. Du bist beigetreten.

