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HEAVEN #3157 Die Schildkröte verlässt ihren Panzer

DIE SCHILDKRÖTE VERLÄSST IHREN PANZER

Die Welt hat die Vorstellung, der Tod des Körpers sei ein unglückseliges Ereignis, sei etwas Schreckliches. Das ist eine Einschränkung der Welt, und eine, die zu großem Leiden beiträgt.

Die Welt sagt, der Tod eines Körpers sei ein tragisches Ereignis. Ihr seid mit der Vorstellung groß geworden, dass der Tod des Körpers nicht in Ordnung sei, dass er nicht passieren sollte.

Ein Jeder in der Welt ist an das körperliche Leben gebunden, an das seine und an das Anderer, was sich darauf beläuft, an die Existenz des Körpers geheftet zu sein. Die Welt hat sich nicht bloß an das Konzept des Körpers gebunden, die Jugend des Körpers wurde zu einem Leistungsmerkmal, und mit dem Altern der Körper wird ab einem bestimmten Punkt nachlässig umgegangen. Das Körperliche ist euch, Geliebte, fast alles. Ihr setzt euch mit dem Körperlichen in Relation.

Um Mich mit euch in Beziehung zu bringen, rede Ich davon, eure Hand zu halten. Ich spreche von Unseren Umarmungen. Es gibt eine Beziehung mit dem Physischen. Das ist euch sehr klar, und dementsprechend rede Ich von Unserer Nähe. Selbstverständlich ist der Körper für Unsere Nähe unerheblich.

Es gibt die physische materielle Welt, und es gibt die spirituelle immaterielle Welt. Falls Ich anstelle von spirituell an ein anderes Wort denken könnte, würde Ich das tun. Wie die Dinge liegen, gilt das gleiche für die Wörter ewig, unendlich, unsterblich, spirituell und Einssein.

Die Seele wird für eine bestimmte Zeitspanne in einem Körper beherbergt. Die Schildkröte verlässt ihren Panzer und setzt ihren Weg fort. Der Schild ist nicht die Schildkröte.

Was ihr Tod nennt, was ihr sorgenvoll findet, ist in Wahrheit ein Grund zum Feiern. Die Geburt des Körpers wird gefeiert, und das ist wunderbar, jedoch weiß ein Jeder, dass der Körper eine Erscheinlichkeit darstellt, eine Erscheinlichkeit, die nicht immer anhält. Selbst hundert Jahre an Erdenzeit ist eine Minute.

Körper sterben. Euer Körper wird abfallen. Der Körper eines Jeden. Das ist keine Strafe. Das ist keine Missachtung des Lebens. Dasjenige, was du ist, wird nicht weggeworfen.

Für euch ist der Tod des Körpers ein kolossal unheiliges Geschehen. Ich sage euch, er ist ein heiliges Geschehnis. Fesseln werden abgelegt. Man könnte sagen, der Tod ist eure Karte, um aus dem Gefängnis herauszukommen. Ich möchte nicht, dass das Leben auf der Erde als eine Gefangennahme erachtet wird, und doch, im Tod werdet ihr voll und ganz frei. Der Tod des Körpers ist wertvoll. Mit dem Tod des Körpers, sobald der Körper zurückgelassen wird, wird die Seele, die immerzu frei ist, von dem menschlichen Gewahrsam befreit. Es gibt keinen Herzschmerz mehr, weil es keine Anhaftung mehr gibt, an der ihr gegenwärtig leidet.

In dem, was man Tod nennt, verwandelt sich die gesamte Konfiguration des Lebens. Allerdings, Geliebte, es gibt keinen Tod.

Wenn Ich sage, es gibt Ewiges Leben, meine Ich, es gibt Ewiges Leben. Diejenigen, die euch lieb und teuer sind und ihren Körper hinter sich gelassen haben, haben sich aus der Erde herausbewegt und sind full-time im Himmel. Sie sind nicht im Ruhestand. Es ist mehr so, wie du für eine neue Arbeitsstelle nach Kalifornien ziehen könntest. Und doch ist die Vorstellung eines Umzugs nach irgendwohin eine Illusion, so wie das Leben auf der Erde eine Illusion ist. Allerdings wird an der Illusion des Todes durchaus kräftig festgehalten.

Es gibt nichts, um sich daran festzuhalten, Geliebte. Ich weiß, ihr werdet um eure geliebten Angehörigen trauern. Ihr werdet sogar Jene betrauern, die ihr kaum kennt. In euch gibt es etwas, was sich an das Menschsein Jener, die mit euch gemeinsam auf der Erde sind, und Jener, die fortgegangen sind, andockt. Das Menschsein ist ein wunderbarer Durchgang, und doch ist es bloß eine Passage, mehr wie ein Korridor. Nunmehr, bei dem Tod des Physischen, transportieren sich eure geliebten Angehörigen über den Korridor hinweg, und sie betreten voll und ganz die Weite. Freut euch für eure Geliebten, die die eine Dimension um einer anderen halber hinter sich lassen. Sie verlassen euch nicht. Ihre Liebe für euch hört nicht auf. Jetzt leben sie ohne Anhaftung; ihr müsst es nicht anders.

Deine Freundin hat sich fortbewegt. Sie setzt ihre Reise fort. Was sie auf der Erde erfüllen sollte, hat sie erfüllt. Auf dem Schiff des Erdenlebens gab es für sie nichts mehr zu tun. Unbesehen was die Welt wohl äußern mag, es gibt weder ein Leben, was nicht zu Ende gebracht ist, noch gibt es ein Leben, was zu Ende gebracht ist. Deine Freundin ist vorwärts gebracht worden. Sie ist willkommen geheißen und wertgeschätzt, wo auch du eines Tages genauso willkommen geheißen und wertgeschätzt werden wirst. Auch du wirst durch den Tod des Körpers gesegnet werden, des Körpers, der zuallerletzt, so wie es heißt, Staub ist.