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HEAVEN #540 Im Universum deines Denkens

IM UNIVERSUM DEINES DENKENS

Du schiebst keinen Felsbrocken einen Berg hoch, nur um ihn wieder herunterfallen zu lassen. Du schiebst überhaupt keinen Felsbrocken. Nichts blockiert dich, um die Bergspitze zu erreichen, mit Ausnahme deiner eigenen Zusammenhangslosigkeit.

Du denkst, dein Leben sei ziellos, zwecklos, zufällig, und dass du dich von ihm nicht erholen könnest.

Du entmutigst dich selbst. Du schreckst dich selbst ab. Ändere all das, und werde ein Champion deiner selbst. Wette auf dich.

Du hast große Schritte gemacht. Du weißt, du bist weiter gekommen, als du warst. Du weißt, du machst Fortschritte. Du gehst nicht rückwärts.

Und du gehst nicht im Kreis.

Du folgst schier einem unbezeichneten Weg. Es bedarf gehörigen Scharfsinns, an den unbezeichneten Weg, dem du folgst, zu glauben.

Es gibt keinen Bedarf, die Zeichen entlang des Weges zu memorieren. Was immer in deinem Leben sich zuträgt, das trägt sich zu. Was nicht erfolgt, erfolgt nicht. All die befristeten Zeichen sind nicht die Bedeutsamkeit von dir.

Öfters fühlst du, du habest deine Bestrebungen nicht erfüllt, und dass dies dich irgendwie zu einem Versagen erhebt. Doch die Summe deines Lebens besteht nicht darin, wie viele deiner persönlichen Bestrebungen du erfüllt hast. Wie viele Münzen in deiner Tasche, wie viele Leistungen mannigfaltiger Art, wie viele Freunde, wie viele Erfolge, wie viel Beifall, wie viele scheinbare Entgelte – all das ist weder die Erschaffung von dir noch die Aufsummierung von dir.

Setze dich nicht so sehr mit demjenigen gleich, was um dich herum vor sich geht. Mache dein Leben nicht zu einem Gepäck, das du herumträgst, Erfolg an der einen Hand, Versagen an der anderen. Du ziehst dich selbst herunter. Du lässt Tonnage, ob nun Erfolg oder Misserfolg, dich entstellen. Trage nichts.

Schaue weiter und schaue tiefer. Du hast dir selbst Bürden angewiesen.

Wenn du durch Wasser gehst, trägst du nicht das vorhergehende Wasser. Du häufst es nicht auf oder prahlst nicht mit ihm oder betrauerst es nicht. Du lässt es. Du gehst in neues Wasser voran. Du durchquerst es. Was an spezifischen Gewässern du durchquerst, verkleinert dich weder, noch vergrößert es dich.

Du paddelst durchs Leben. Du bist der Paddler. Du bist nicht das aufgewühlte Wasser. Du bist nicht das stille Wasser. Du bist der Passant durch das Wasser. Du befindest dich in dem kleinen Kanu deines Körpers, und du gehst hin und her, und fährst von der Küste weg und wieder zurück. Du bist weder Sieg noch Niederlage. Du bist mehr.

Dein Leben ist das, was du aus ihm machst. Nicht das, was du tust, nicht das, was auf dich zukommt, sondern das, was du über es denkst. Deine Gedanken sind es, die dein Leben steuern. Du hast auf die falschen Dinge geschaut und unförmige Folgerungen gezogen. Du hast dich selbst unterminiert. Was für eine Art Begleiter warst du dir selbst? Sei lieber ein Freund als ein Peiniger.

Du bist wie der Schüler, der mit ganzem Herzen einen Aufsatz geschrieben hat, und dann wirst du der missbilligende Schullehrer, der ihn korrigiert, ihn durchstreicht, hinzufügt, der benotet.

Benote dein Leben nicht. Es gehört nicht benotet. Es gehört gelebt. Es gehört nicht korrigiert. Es gehört aufrecht gehalten. Stütze dich selbst. Schaue dich als ein Kind von Mir an.

Wie arrogant du doch mit dir selbst warst! Du hast dich selbst so gemacht, dass es unmöglich war, dass du gefällst. Du bist dir selbst aus dem Weg gegangen, um deine Mängel zu erweisen. Gehe dir nunmehr selbst aus dem Weg, um deine Stärken zu erweisen. Drehe dir selbst die andere Wange zu.

Die bist ebenso dein eigenes Kind wie das Meine.

Nähre dich selbst. Sei freundlich, sei freundlich. Bringe dich selbst mit Liebe auf. Füttere dich selbst mit Liebenswürdigkeit. Bewillkommne dich selbst. Mache im Universum deines Denkens Raum für dich selbst. Sei dir selbst ein Engel. Während du durchs Leben paddelst, gieße Segnungen auf dich selbst herunter.