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HEAVEN # 35 Die Vergangenheit, Teil II

DIE VERGANGENHEIT – Teil II

Es ist nicht nur so, dass du dich der Vergangenheit erinnerst und sie wiederbelebst, du bedauerst sie. Du bereust die Vergangenheit. Du bereust getroffene Entscheidungen, und du bereust Entscheidungen, die du nicht getroffen hast. Du denkst, ich sollte diesen Job angenommen haben und nicht jenen, für den ich mich entschieden habe. Oder du fragst dich, zum wenigsten denkst du das, was wäre passiert, hätte ich diesen anderen Job angenommen. Was wäre, hätte ich diesen Mann, und nicht jenen, geheiratet? Was wäre, hätte ich mehr Kinder oder keine? Und du fragst dich, wie wäre dein Leben insgesamt verlaufen, hättest du deine Entscheidungen geändert, oder, hättest du dich für das gleiche entschieden, hingegen aus richtigen Gründen. Und für dich sind rechte Gründe solche, die auf dem fußen, was jetzt für dich wichtig ist, und nicht dein vergangenes Blickfeld.

Bereue die Vergangenheit nicht.

Bist du nicht vollauf zufrieden, dass du jetzt bei Mir bist? Was leitete dich zu Mir? Allein deine recht-überdachten Bescheide? Hättest du andere Wenden auf der Straße gemacht, bist du dann sicher, dass du hernach hier direkt vor Mir angelangt wärest? Wie weißt du, dass all deine Wahlen im Augenblick der fabrizierten Zeit nicht die richtigen waren?

Teure Kinder, schüttelt nicht mit dem Kopf. Erfreut euch an euren Wahlen. Seid ihrer froh, denn jetzt steht ihr hier vor Mir. Ich schaue in deine Augen, und du fängst an zu sehen, dass deine Augen auf die Meinen treffen. Solltest du die Vorkommnisse bedauern, die dich zu Meiner Tür führten? Solltest du das Leben bedauern, das dir gegeben wurde? Lasse dein Herz angesichts des Lebens, das dir geschenkt wurde, und bei alledem, was du mit ihm gemacht hast, einen Satz machen. Fortan wirst du die Vergangenheit gehen lassen

Vergangene Angelegenheiten zählen kein bisschen. Verurteilung befindet sich stets an der Seite der Vergangenheit. Und du beurteilst jeden und jedes, und du beurteilst dein eigenes Leben. Und du verurteilst dich harsch. Das Urteil ist harsch, da es nicht das Herz ist, das zu Gericht sitzt. Ein Gerichtsbeamter als Teil von dir blättert durch die Seiten deines Lebens und packt dich beim Vergehen. Das Verurteilen schaut nach den Fehltritten. Es schaut nach Verdammung. Seine Freude liegt darin, dich auf frischer Tat zu ertappen. Das Verurteilen sollte erröten, nicht indes du.

Was wäre, wenn jedwede unbefugte Sache, die du tatst, im eigentlichen recht war?

Wieso darüber grübeln? Gehe davon aus, dass es in Ordnung war, und komme voran.

Bedauern kann nur der Vergangenheit entstammen. Und die Vergangenheit ist eine Vergeudung der Gegenwart. Du kannst sicher sein, es ist Verschwendung, sich auf der Vergangenheit niederzulassen. Vergangenheit bedeutet vergangen. Bedeutet, heraus aus dem Bild.

Die Welt wird sagen, du bist ein Erzeugnis der Vergangenheit. Aber dies ist deine Wahl.

Wahr ist, du bist kein Erzeugnis der Vergangenheit. Wahr ist, du bist eine Schöpfung Gottes, überhaupt kein Erzeugnis. Du bist Meine Vision.

Ich malte dich aus. Ich nahm Mein Licht, und ließ es auf die Erde scheinen. Ich reichte dich der Erde. Oder gab Ich dir die Erde? Oder gibt es da einen Unterschied.

Was du mit deinem Leben anfängst, ist keine gewichtige Sache. Wir prüfen das nicht.

Nicht dein Leben belangt Uns. Es bist du, der von höchstem Rang ist. Zolle dir mehr Aufmerksamkeit, und weniger deinem Leben. Siehst du den Unterschied?

Schenke Meinem Kind Aufmerksamkeit. Schenke dir selbst mehr Aufmerksamkeit, und weniger den Ereignissen, die dich umgeben. Meine Wertschätzung für dich gründet nicht auf Gegebenheiten. Sie fußt nicht auf deinen Bescheiden. Sie gründet auf dir. Ich sehe dich ganz in Ordnung, und du siehst dich irrig.

Auch du kannst dich jetzt ganz richtig sehen. Lass Meine Augen über dich hinweg schwemmen, und die Vergangenheit ist getilgt. Wie der Mond in der Morgendämmerung, so auch verblasst die Vergangenheit. Sie war ohnehin schier ein Schatten. Komme zu Mir, wo es keinen Schatten gibt. Komme her zum Licht, das in dir scheint, ob du nun darum weißt oder nicht. Triff indes die Wahl, mit ihm vertraut zu sein. Triff jetzt die Wahl, es zu kennen.