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HEAVEN # 34 Die Vergangenheit, Teil I

DIE VERGANGENHEIT – Teil I

Du, der du dich derart mit der Vergangenheit verbunden fühlst, der du im eigentlichen eine Welle der Vergangenheit bist, befindest dich in der Position, die Vergangenheit los zu lassen zu haben, die dir liebe und die dir nicht so liebe.

Sieh dich heute als geschaffen an, als voll ausgewachsen. Sieh dich heute ohne einen Speicherinhalt. Sieh dich als neu. Was an Entzückendem würdest du direkt unmittelbar vor dir finden? Du würdest „Ooh“ und „Aah“ ausrufen, und du würdest die Geschenke erkennen, die dir überreicht wurden.

Die Vergangenheit erweist nichts. Sie war bloß ein Leuchtfleck.

Sie ist einfach nicht wichtig. Sie war es nie. Lasse sie gehen.

Sobald du los lässt, wirst du das Leben nicht so ernst nehmen, denn du nimmst es ernst. Das Leben ist für dich einschneidend. Du führst jeden Tag eine Schlacht aus, die du deinem Empfinden nach zu gewinnen habest. Und hier nun ist Gott, der dir sagt, dass du nichts zu verlieren hast, nichts zu verlieren außer vergangenes, verfallenes und außer Gebrauch gekommenes Denken. Aber, „Schau“, sagst du, „was weiß schon Gott? Er hat diesen physischen Körper nicht, an den Er gebunden ist.“

Und Ich sage dir, auch du bist nicht an ihn gebunden. Dein physischer Körper und dein physisches Leben sind nicht die Grenzen für dich. Mache deinen Frieden mit dem Menschlichen Leben. Du bist mit ihm beschäftigt, das ist wahr, aber das ist nicht deine ernsthafte Beschäftigung. Versuche nun nicht, zwanghaft mit ihm in Gedanken verloren zu sein. Mache es um deines Lebens willen zu einem Hobby.

Sobald du derart ernsthaft bist, was passiert dann? Du spannst dich an. Du hängst dich an alles. Du heftest dich an. Mehr als angeheftet. Du hast dich in dein Leben hinein verbissen und möchtest es um dein Leben nicht los lassen.

Und Ich sage: „Lasse los.“

Wenn du dich in einem Ozean befindest und du hast das Gefühl, du ertrinkst, was es dann zu tun gilt, lautet: zurücklegen. Je mehr du kämpfst, desto mehr kämpfst du.

Ich spreche davon, nicht zu kämpfen. Wenn sich etwas auf eine solche Weise herausstellen soll, da du darüber beschieden hast, dass es das solle, dann in der Tat wirst du kämpfen. Kämpfen allerdings ist an das stoßen, was sich bereits in Bewegung gesetzt hat. Kämpfen ist auf einen Schatten einschlagen.

Entspanne dich im Leben, und du wirst vorankommen. Du wirst höher kommen.

Spannung bringt dich zum Erstarren. Sie hält dich an der Stelle. Sie knotet dich zusammen, und danach musst du dich aufknüpfen. Verheddere dich von Anfang an nicht.

Das Leben ist kein Wettbewerb.

Du musst es nicht gewinnen.

Du weißt nicht, was Gewinnen ist!

Gewinnen ist Loslassen.

Loslassen ist nicht sich treiben lassen, obschon es in Ordnung ist, sich dann und wann auch treiben zu lassen.

Loslassen ist Aufhören mit dem Kämpfen.

Sobald du spürst, du müssest kämpfen, kämpfst du gegen etwas an. Und gewöhnlich sind es deine Zweifel, gegen die du ankämpfst. Und du wirst deine Zweifel personifizieren und sie überall rund um dich in Menschen und Ereignissen auffinden.

Personifiziere eher dasjenige, was du willst, als dasjenige, was du umgehst.

Sofern du das, was du nicht willst, zu materialisieren vermagst, kannst du auch das materialisieren, was du möchtest.

Wenn du dein Leben damit verbringst, zurück zu schauen, versäumst du die Gegenwart. Verbringe dein Leben in der Rückschau, und die wiederbelebst die Vergangenheit. Lasse die Vergangenheit gehen. Du brauchst sie nicht mehr. In Wirklichkeit brauchtest du sie nie.

Der Zweck der Vergangenheit bestand darin, dich dorthin zu verbringen, wo du bist.

Nunmehr, wo du da bist, wo du bist, wende die Richtung deiner Augen, und schaue auf Mich, denn auf diese Weise lässt du dein launisches selbst [klein geschrieben – ThB] hinter dir und findest dein Selbst. Dein wahres selbst ist nicht das, was dir in der Vergangenheit widerfahren ist. Nichts ist dir widerfahren. Du bist von den Geschehnissen unberührt. Niemals kannst du gemindert oder kann dir etwas beigefügt werden.

Du bist ein schönes Wesen von Mir. Wieso dich mit all jenen anderen Gedanken behelligen, die dir der Tumult einfährt. Genießt du den Tumult so sehr? Erfreust du dich an der Erzählung mehr als an dem Urheber?

Akzeptiere den Frieden, den Ich dir gebe. Lass Meinen Frieden in dich hinein sinken, und du wirst dich erheben, und anheben zu sehen.