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HEAVEN #3230 Die Göttliche Essenz

DIE GÖTTLICHE ESSENZ

Ihr habt das Göttliche nicht mit dem Menschlichen zu versöhnen. Ihr denkt, ihr müsst das, das stimmt aber nicht. Akzeptiert einfach die Wahrheit, wann ihr sie seht, und akzeptiert die Wahrheit, wann ihr sie nicht seht. Nehmt Mein Wort dafür.

Ich sage, ihr seid grenzenlos. Ich sage, ihr seid die Essenz der Göttlichkeit. Ihr aber seht einen herumwurstelnden Menschen, der den Abfall herauszubringen hat. Ihr liebt viele Aspekte des Körperlichen, und doch fangt ihr nicht an auszuloten, wie jemand, der im Physischen eingetaucht ist, desgleichen Göttlich sein kann. Ihr habt recht, ihr könnt das nicht begreifen, also hört auf, das zu versuchen. Akzeptiert, dass ihr physisch seid. Akzeptiert, dass das Physische nichts mit eurer Göttlichkeit zu tun hat, mit der einen Ausnahme, sie zu kaschieren. Das Körperliche von euch ist irrelevant.

Es wird euch guttun, mit dem Denken aufzuhören, dass selbst die Krankheit etwas mit euch zu tun hat. Ihr seid unbeschadet von Krankheit und all den schwachen Seiten des Menschlichen Lebens. Was hat eine scheinbare Gegebenheit des physischen Körpers mit euch zu tun? Ihr müsst nicht von unter dem Physischen hervorschlüpfen, Geliebte. Das Physische ist ein Zaubertrick, der mit euch sein Spiel treibt, oder den ihr selbst ausspielt, das ist alles.

Das Menschliche Leben ist kein Zug, der euch überrollt. Das Göttliche entstammt dem Beginn der Nicht-Zeit. Das körperliche Du ist eine befristete Skizze, die in den Sand gezeichnet ist.

Euren Augen ist das Göttliche und das Physische nicht kompatibel. Euren Augen. Das Physische ist eine winzige, winzige Portion von euch. Nicht einmal eine Portion, und doch seid ihr an es geheftet, selbst während ihr es als einen Pferdefuß erachtet. Das Physische ist bloß das Physische. Es ist euch wichtig, und doch ist es das Wenigste von euch. Jetzt seht ihr es, und jetzt seht ihr es nicht.

Unterdessen ihr allerdings im physischen Körper weilt, nutzt ihn gut. Beschäftigt und bewegt ihn. Esst. Und wisst, dass er in der Anordnung der Angelegenheit das Wenigste von euch ist, und dass er dennoch seinen Wert hat. Schätzt ihn nicht gering ein. Macht ihn nicht zum König. Und macht ihn nicht zum Ärmlichen. Es schlägt nicht zu Buche, wie euer Körper aussieht. Das ist irrelevant, euch indes ist es sehr relevant.

Vernachlässigt euren Körper nicht, denn er ist zuguterletzt ein Gefährt, und er trägt euch um die Erde. Ihr huldigt eine Suppenschüssel, während ihr sie zum Esstisch tragt. Gebt eurem Körper ebenso viel Ehre. Wertschätzt ihn, während ihr ihn habt, wohlwissend, dass es einen permanenten Aspekt von euch gibt, und dass jener bestimmt nicht das Physische ist.

Das Physische und das Göttliche müssen nicht miteinander in Konflikt geraten. Da ist kein Streit zu verzeichnen.

So wie die Suppenschüssel die Suppe für die kurze Zeit in sich trägt, so trägt dein Körper dich. Die Schüssel ist freilich nicht die Suppe. Noch auch wird das so gesehen. Ein Jeder kennt den Unterschied.

Jedoch kennt nicht Jeder den Unterschied zwischen dem physischen Du und dem Du, wie du wirklich befreit von allen Beschränkungen des Körpers bist. Deswegen trage Ich euch an, dass ihr das Fahrzeug, in dem ihr in Erscheinung tretet, ehrt, und dass ihr gleichwohl wisst, dass ihr weitaus mehr seid als euer Körper und als das, was auch euer Körper je herzeigt. Euer Körper ist ein zeitweiliger Lückenbüßer. Die Göttliche Essenz von euch ist Ewig, Unsterblich und Unendlich.

Das Schiff, in dem ihr fahrt, ist also euer Körper. Er hat Grenzen, und doch seid ihr weit über jedwede Begrenzungen hinaus. Das Schiff, in dem ihr segelt, kann über glänzende Meere hinweg von Küste zu Küste fahren, und doch übertreffen die Wunder der Erde nicht die Wunder des Himmels. Und der Himmel ist indes der natürliche Zustand. Wir können sagen, dass das Physische eine Parade die Hauptstraße entlang ist, während ihr stets in den Himmel eingetunkt seid. Ob ihr es nun wisst oder nicht, ihr tragt den Himmel wie eine Flagge, und doch hat er keine Grenzziehungen. Er ist jenseits von Nation. Er gehört Jedem gleich zu.