HEAVEN #3215 Gott ist Eins
GOTT IST EINS
Da Ist Ein Konstanter Gott. Ich bin Eins. Mit welchem Namen man Mich auch bezeichnet, Ich BIN Eins.
Wenn Ich der Gott Eurer Väter genannt werde, werdet ihr daran erinnert, dass Ich der gleiche Gott BIN, der immer war. Und doch, wie ihr das wohl bereits vermutet habt, gibt es im Gefilde des Ewigen kein War. Es gab keinen Anfang, denn Ich BIN immerdar. Es gab niemals eine Zeit, als Ich nicht war. Es gibt kein in der Mitte. Du begreifst, dass es kein Ende gibt. Du musst das begreifen, anderenfalls wäre Ewigkeit nicht Ewigkeit. Wörter sind Wörter, indes sind sie das Beste, was es gibt, um das, was ist, zum Ausdruck zu bringen. Ewigkeit ist. Ich BIN Ewig. Eine andere Ausdrucksweise dafür lautet - es gibt keine Zeit. Ewigkeit existiert, nicht aber die Zeit. Immerdar ist keine Angelegenheit von Zeit. Ewigkeit ist fest. Zeit nicht. Zeit ist relativ. Du hast sie fluktuieren sehen. Die Zeit ändert sich immer. Die Ewigkeit ist eine zeitlose Ebene, auf der sich das Leben in der Welt selbst ausspielt. Die Ewigkeit ist die Plattform, auf der ihr steht. Ihr könntet sagen, Ewigkeit ist das Gold, in das ihr beißt, und es wird niemals eingedrückt, weil es die Ewigkeit ist, das wirkliche Gold, die wirkliche Sache, obschon sie definitiv keine Sache ist.
Und Ewigkeit ist nicht bloß eure Basis, Ewigkeit lebt in euch. Ihr seid mit der Ewigkeit auf Gegenseitigkeit. Ihr könnt von ihr nicht getrennt sein. Sie ist der Thron, auf dem ihr sitzt. Sie ist das Gefährt, in dem ihr fahrt.
Wörter sind herangeführt worden, um das Unbeschreibbare zu beschreiben. Ihr könnt auf einen Tisch hinweisen und sagen: "Tisch". Und doch könnt ihr nicht auf Mich hinweisen und sagen: Gott, indes könnt ihr Gott sagen. Ihr könnt sagen: "Eins", und Unser untereinander anwesendes Einssein meinen, oder ihr könnt auf eine Süßigkeit hinweisen, und das gleiche Wort dabei äußern.
Am Anfang war das Wort, und doch gab es keinen Anfang, und es gibt kein Wort, was Mich zu umfangen vermag, denn Ich bin un-umfangbar. In dem Maße, wie Ich Eins BIN, gibt es niemanden, der Mir einen Namen gibt. Wieso sollte ich Mich Selbst bei einem Namen rufen, unterdessen Ich sehr wohl weiß, Wer Ich BIN. Unter welchem Namen Ich auch bekannt bin, Ich erwidere auf ihn. Ich erwidere auf ihn mit Freuden. Ich höre euch.
Ruft Mich, und Ich komme, und doch bin Ich niemals irgendwo sonst. Ich bin Ewig, und Ich bin Allerorts. Ich bin ein Eines Kind Gottes. Es gibt keine Zeit, und es gibt keinen Raum, und doch BIN Ich Ewig, und doch BIN Ich Allerorts.
Demnach Sind Wir hier, und was gibt es für Uns anderes zu tun, als an dieser unwiderstehlichen Liebe, die Wir sind, rundum teilhaben zu lassen. Unsere Liebe federt ab und macht Nachtsterne. Es gibt die Illusion des Sonnenaufgangs und -untergangs. Ohne die Fata Morgana der Zeit gäbe es keinen Untergang, und infolgedessen keinen Bedarf, aufzugehen.
Und doch, ihr, Meine geliebten Lieben, ihr habt es nötig, sichtbar zu werden, sobald ihr in einen Raum kommt. Ihr habt es nötig, sichtbar zu werden, um euch selbst zu begrüßen. Ihr habt es nötig, sichtbar zu werden, um euch selbst zu würdigen. Ihr habt es nötig, sichtbar zu werden, um anzuerkennen, Wer es ist, der den Raum betreten hat. Die ganze eingebildete Zeit hinweg habt ihr nicht erkannt, Wer ihr seid, und ihr spieltet euch in einem verblüffenden Maße herunter.
Nunmehr bitte Ich euch, aufzustehen und euch die Zuvorkommenheit, doch das Ausmaß von euch und infolgedessen euch selbst anzuerkennen, zu widmen. Ihr seid nicht auf jenen Körper beschränkt, der euch herumkarrt. Wenn es keine Zeit, keinen Raum gibt, welche Begrenzungen kann es dann geben? Ihr seid jetzt unbegrenzt, denn Wir sind Eins, und Einssein liebt Einssein mitsamt gar allen Fata Morgana, in denen sie dem Anschein nach in Erscheinung tritt.

