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HEAVEN #3213 Der Jäger nach Liebe

DER JÄGER NACH LIEBE

Wie sieht es aus - lieben, wie Ich liebe? Das ist unerhört. Dabei gibt es weder ein Ende noch einen Anfang. Stellt euch die Energie der Schöpfung vor, wie sie überall auf einmal die ganze Zeit hervor birst, und ihr habt einen Vorgeschmack auf die Liebe, mit der Ich vertraut bin. Selbst euer größtes Erleben von Liebe ist bloß ein Präambulum dafür, zu lieben, wie Ich liebe.

Es gibt für Mich nicht einmal etwas, um es zu lieben. Ich lese mir nicht etwas heraus, um es zu lieben. Ich liebe.

So wie auch ihr nicht Luft herauslest, um zu atmen, so liebe Ich. Es ist nicht einmal so, dass Ich einen tiefen Atemzug der Liebe nehme. Ich atme Liebe nicht ein und aus. Ich liebe. Meine Liebe umfasst alles, alles Eingebildete und alles Reale. Meine Liebe kennt kein Objekt, Geliebte. Ich kann sagen, Ich liebe euch, und Ich liebe euch, jedoch ist es fantastischer, wenn Ich sage, Ich liebe ganz einfach. Ich bin eine Ausströmung von Liebe, und Ich weiß darum. Ihr seid eine Ausströmung von Liebe, ihr wisst es nicht, oder ihr wisst es nicht immer. Ihr seht die Ganzheit der Liebe in Kleinteilen. Ihr seht sie unter einem Mikroskop, Geliebte. Liebe ist nicht einmal zum Gesehen-werden. Sie ist jenseits des Sehens. Sie ist jenseits von Beschreibung. Sie ist jenseits davon, kenntlich gemacht zu werden.

Kann Liebe sich selbst identifizieren? Wieso sollte sie das mögen? Wieso sollte Liebe auf eine Beschreibung oder auf einen Umriss ihrer selbst aus sein mögen? Wieso sollte Liebe auf etwas abzielen mögen, unterdessen sie Liebe ist, die hervorbirst und auf sich selbst niedergeht? Wenn Liebe alleinig ist, was sollte sie infrage stellen mögen, und was sollte sie antworten mögen? Wer würde fragen, und wer würde antworten? Was für eine Antwort kann es geben, solange Liebe alles ist, und es keine Antwort gibt, die die Liebe erfragen, und die mithin keiner überhaupt erfragen kann?

Es gibt keine Getrenntheit. Dies ist keine Alleinheit. Dies ist die Liebe, die derart übermannend ist, dass sie alleinig existiert. Nichts Sonstiges vermag in sie einzutreten. Es gibt nichts Sonstiges, um in sie einzutreten, wieso könnte es das infolgedessen tun?

Was haben Einzelheiten mit Liebe zu tun? Wo können Einzelheiten ausfindig gemacht werden? Wo kann Liebe ausfindig gemacht werden, unterdessen Liebe alles und Liebe überall ist? Wer ist da, um Liebe zu suchen, und wo kann sie aufgefunden werden, unterdessen Liebe alleinig ist?

Wie kann der Jäger nach Liebe sein, unterdessen es Liebe gibt, und nichts anderes als Liebe?

Und dennoch hast du dein ganzes Leben lang auf der Erde nach Liebe gesucht. Du warst darauf aus, Liebe zu finden, und du warst auf der Suche nach einem Beweis der Liebe, nach einem Beweis, dass sie existiert, und nach einem Beweis, dass du, gar du, geliebt wirst.

Nun also, ihr Teuren, was, denkt ihr, habt ihr bei all diesem Drängeln getan? Worum war es bei jedem Streit eurerseits gegangen, außer darum, einen Nachweis der Liebe zu suchen? Du, der du über jede Vorstellung hinaus geliebt bist, hast nicht gewusst, wie du geliebt bist, und infolgedessen hast du ihrethalber an Türen geklopft. Du hast ihretwegen Launen nachgegeben. Du hast kurze Blicke erheischt, und du hast keine kurzen Blicke aufgefunden. Und doch, wie es auch darum steht, du bist der geliebteste Sterbliche, der jemals war und jemals sein wird.

Natürlich, du bist ein Unsterblicher. Du bist ein Unsterblicher, der sich auf sterbliche Augenblicke scharfstellt. Du, der über jede erträumte Grenzen hinausreicht, kettest dich an den Grenzen der Sterblichkeit an und vergisst deine wahre Existenz. Du vergisst sogar die Liebe. Du vergisst, du bist Liebe und wirst geliebt, und aus diesem Grunde suchst du nach Liebe und nach einem Zeugnis ihrer Existenz und Nichtexistenz. Du hast dich sogar auf der Nichtexistenz von Liebe abgefedert. Ja, Wir können gar sagen, du hast dich auf sie spezialisiert.

Freilich, wie es auch darum steht, heute liebst du und fängst an, Meine Liebe zu erkennen, und mit der Macht der Liebe direkt in deinem eigenen Herzen vertraut zu sein.