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HEAVEN #3191 Ihr fertigt eine Collage an

IHR FERTIGT EINE COLLAGE AN

Nutze das eine oder andere Geschick. Wenn du eine Collage machst, machst du sie. Es ist so, als ob sie deine Hände hervorbringen. Du schneidest Bilder aus, und ganz spontan klebst du sie so oder so auf. Wie lange braucht das? Nicht lange. Es braucht nur das Tun. Wie befreiend das ist. Du verkündest nicht: Diese Collage wird am Freitag um 14:40 Uhr fertig sein. Du sagst: "Ich mache eine Collage." Und das ist alles, was du weißt. Du machst eine Collage.

Wenn du eine machst, setzt du dir selbst nicht Grenzen. Zeit ist eine Grenze. Das Leben in der Welt der Zeit hält dich dann und wann an ihr fest. Die Zeit hat ihre Anforderungen. Das Flugzeug fliegt um 14:40 Uhr, und du hast eine Stunde früher da zu sein. Du stellst sogar eine Uhr ein, um rechtzeitig aufzuwachen, um rechtzeitig zur Arbeit zu kommen. Es ist sogar Zeit, dein Lieblingsprogramm anzuschauen, und wenn du einen Film sehen möchtest, beginnt er zu einer bestimmten Zeit. Selbst für das Vergnügen hält dich die Zeit in ihrer Knechtschaft in der Welt, die es bewerkstelligt.

Es stimmt. Das Leben ist für immer, du hast aber nicht die ganze Zeit über eine Collage zu machen. Sieh dein Leben als deine Collage. Du hast es nicht für immer, und du brauchst der Zeit keine Grenzen anzusetzen, wie du das bei einem Gefangenen mit Handschellen tust.

Falls du dir für die Collage, die du machen möchtest, eine Zeitbegrenzung festsetzen willst, so ordne sie dir selbst zu. Sage dir selbst: "Ich werde dieses Vorhaben fertig bekommen, ich werde es bis Freitag dieser Woche fertig bekommen." Du hast kein Versprechen gemacht. Du hast dir ein Ziel gesetzt. Sobald du der Welt gegenüber verkündest: "Diese Collage wird am Freitag fertig sein", hast du dir eine Zusage gegeben. Macht euch Gelöbnisse, Geliebte. So viele wie möglich, macht der Welt keine Zusagen. Das meine Ich unter Geschick.

Wenn du deinem Kind sagst: "Diesen Samstag werden wir auf die Kirmes gehen", dann musst du diesen Samstag auf die Kirmes gehen. Falls etwas dazwischen kommt, und du kannst es am Samstag nicht zur Kirmes mitnehmen, fühlt es sich im Stich gelassen. Selbst dann, wenn du am Sonntag gehen kannst, hast du geändert, was du gesagt hast. Du hast eine Drehung gemacht. Egal, wie notwendig es war, du hast eine Wende gemacht. Es ist, wie wenn bei deinem Auto ein Gang übersprungen wird.

Wenn man in der Welt das eine ansagt und etwas anderes ausliefert, und wenn man das absichtlich tut, nennt man das Lockvogeltaktik. Wenn man das nicht zweckgerichtet tut, bezeichnet man es als Leben. Man sagt: So ist es. Man nennt es: Tut mir leid, Kind, wir können am Samstag nicht hin. Wir werden am Sonntag gehen.

Besser ist es, keine Zeitangabe zu machen, unterdessen das Leben einen Platz hat, um dazwischenzukommen. Besser man sagt: "Wir wollen, sobald wir es können, zur Kirmes gehen. Ich denke, es wird Samstag oder Sonntag werden." Dann ist niemand enttäuscht. Dann hast du dich selbst nicht enttäuscht.

Setze dich dafür an, nur Zeitbegrenzungen anzugeben, die du halten kannst, oder gib dir selbst den Spielraum, den du brauchst. Quetscht euch nicht, Geliebte. Des Öfteren sieht es danach aus, als sei das Leben ein Rennen, jedoch habt ihr keine Meile in zwei Minuten hinter euch zu bringen. Es gibt keine Nachfrage, sich Grenzen zu setzen, die schwer einzuhalten sind. Wieso euch selbst in eine Klemme bringen?

Wenn ihr zu eurer Frau sagt: "Liebste, ich werde den Müll raus tragen", dann tragt ihn hinaus. Ihr habt keine Zeitbeschränkung abzugeben. Falls ihr eine Zeitbeschränkung übermittelt, dann gebt euch Spielraum.

Wie viele selbst auferlegte Zeitfristen werden nicht eingehalten? Du hast auf dich keine Zeitbeschränkungen zu legen. Die Welt ist schwer genug auf dir. Sei nicht schwer auf dir selbst. Du hast keine Versprechen zu machen. Falls du Versprechen machst, dann nur, um dein Wort halten zu können, solche, die du halten kannst. Selbst mit dir selbst. Lasst Uns das per Handschlag vereinbaren.