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HEAVEN #3173 In Gottes Bild gemacht

IN GOTTES BILD GEMACHT

Ein geläufiger Faden zieht sich durch euer Leben, und der bin Ich. Es ist, als würdet ihr in Gottes Zug fahren. Es gibt keinen Ausstieg. Gott ist hier, um dazubleiben. Und Ich bleibe bei euch. Ihr könntet sagen, Ich bin euch niemals fern. Genauer gesagt hieße es, Ich bin euch immerzu nahe, ihr, die ihr derart intim mit Mir seid, derart intim, Geliebte, dass ihr Mein Selbst pur seid. Wie zärtlich sind Wir doch ineinander verschlungen.

Du machst keinen Schritt ohne Mich. Selbstverständlich bist du der Meinung, du habest das getan. Manchmal hast du gedacht, dass Wir uns an gegensätzlichen Enden der Erde befinden, und doch befinden Wir uns alldieweil als Eins in Bewegung. Wir bewegen uns als Eins, denn Wir sind Eins. Wir sind unwiderruflich Eins, indes abgestrittenes Einssein.

Für euch ist es unmöglich, auf der Strecke zu bleiben. Es gibt kein neben der Strecke, denn ihr könnt nicht aus dem Kreis Meines Herzens der Liebe heraus sein. Ihr seid in Meinem Herzen eingeprägt, und Ich im euren. Wir, Geliebte, der Eine von Uns, sind die wirklichen Güter. Ich bin Liebe, und du bist Liebe, und wirst niemals vom Einen fortgehen.

Und gleichwohl, wie weit weg von der Markierung seid ihr doch, in den Begrifflichkeiten des Denkens, gewesen. Ihr seid Meister der Phantasie. Ebenso Meister des Understatement. Selbst obschon euer ganzes Leben eine wilde Übertreibung darstellte, habt ihr niemals genügend zur Aussage gebracht. Ihr habt Bilder von eurem Leben gezeichnet. Selbst diese Bilder habt ihr mit der Hand zugedeckt. Euer Gedanke lautete, ihr hättet euch durch das Leben gekritzelt, währenddessen ihr die ganze Zeit ein Künstler von allerhöchstem Können wart. Ihr wart ein solcher Künstler, dass ihr sicher wart, die Zeichnungen, die ihr machtet, seien die wirkliche Sache. Ihr seid da und dort auf gutem wie auch auf ärmlichem Boden gekrabbelt, und ihr habt vergessen, dass ihr bereits erwachsen wart. Ihr habt vergessen, in Wessen Ebenbild ihr wart. Ihr wart euer eigener Bildermacher. Eure Imagination war großartig, jedoch konntet ihr euch nicht einmal mehr Mein Bildnis ausmalen, und was es bedeuten könnte, in Meinem Bilde zu sein.

Ihr könnt euch nach wie vor schwer erdenken, dass ihr eine Widerspiegelung von Mir, dass ihr Mein Licht seid, was von einer Höhlenwand, oder von einem Haus aus Mörtel und Ziegelsteinen und mit Stroh bedeckt, von einem Haus unter einem Baum, in der Stadt oder in der Wildnis, abprallt. Einerlei, wo euer Körper hauste, ihr hattet das Empfinden, dass ihr in einer Wildnis existiertet. Geliebte, ihr habt in einer Wildnis eurer Gedanken existiert. Eure Gedanken alleine gestalteten ein Bild von euch. Euer Bild war nicht in Meinem Bilde gemacht worden.

Ob ihr nun Kubist oder Landschaftsmaler seid, einerlei in welchem Stil, eure Zeichnung des Lebens hat den Zeichenvermerk verfehlt. Eure Zeichnung blieb zurück. Du und Ich sind nicht zurückgeblieben. Du und Ich sind überhaupt nicht zurückgefallen. Trotz der äußeren Wildheit eurer Vorstellungsgabe, das Bildnis von Mir inwendig in euch habt ihr nicht in den Blick bekommen. Ihr, die ihr keinen Zentimeter von Mir abgehen könnt - ihr habt doch eine eingebildete Distanz eingenommen. Ihr glaubtet mehr an Raum und Zeit, als ihr an Mich glaubtet. Ihr wollt einen Nachweis dessen, wovon ja nachgerade euer Selbst der Nachweis ist.

Ihr lebt in einem Wunder, und ihr nennt es Eintönigkeit, oder ihr findet, es sei eine wilde Fahrt. Und doch entschlüpft ihr der Wahrheit, und ihr bezeichnet euer Bild als die Realität. Euer Bild ist schwerlich ein Anschein von Wahrheit. Es ist surreal. Tief in eurem Herzen wisst ihr das. Tief in eurem Herzen wisst ihr es, und dennoch deckt ihr die Tiefe eures Herzens mit anderen Sachen zu, die euch leichter anzunehmen sind, andere Sachen, die sich als derart weit entfernt von Meinen Gedanken an euch ausweisen.