HEAVEN #3169 Das Licht der Kenntnisnahme
DAS LICHT DER KENNTNISNAHME
Wie schön ist dieser Tag, den Ich gemacht habe.
Das Heute ist eine Leinwand für euch, um darauf zu malen.
Die Leinwand des Heute hat genau alle Farben für euch.
Ihr könnt auf den Farben gehen. Ihr könnt sie euch anziehen und sie tragen. Ihr könnt etliche ausschließen, und andere könnt ihr euch gerne zueigen machen.
Ihr wisst selbstverständlich, das Konzept der Tage ist selbst Illusion. Selbst die schönsten Tage sind Illusion. Ihr seid ein Kontinuum, wo es keine Tage und keine Nächte gibt. Ihr seid ein Kontinuum, was voll und ganz Licht ist. Selbst an Tagen, wo ihr herumgestoßen werdet, gibt es einzig und allein Licht.
Nicht anders - es gibt keine Morgendämmerung, und es gibt keinen Sonnenuntergang, und doch seid ihr, Geliebte, Morgendämmerung. Euer Gewahrsein dämmert. Ihr geht der Grenzen verlustig. Anstatt verlieren, lasst Uns sagen, ihr löst die Bänder. Ihr befreit euch selbst von der Dichte, die ihr bemerkt, und ihr erhebt euch zu dem reinen Sonnenlicht, welches letztlich inwendig in euch Wohnung hat.
Es gibt kein irgendwo, Geliebte. Es gibt nichts. Alles was euch augenscheinlich ist, ist nicht. Es gibt keine Zeit, keine Entfernung, es gibt überhaupt nichts. Es gibt nichts außer Licht und Liebe. Es ist geheimnisvoll, ihr seht Schatten des Dunklen, und ihr seht sogar Liebe, wie sie euch verlustig gegangen ist. Denkt nicht, Ich würde euch deswegen Vorwürfe machen.
Ihr seht nicht so gut. Trotzdem, ihr seid im Begriff, besser zu sehen. Ihr seht besser und besser. Ihr seht Lichtstrahlen bei dem, was Ich sage. Ihr seid beim Krümmen des Lichts nicht so gedankenverloren. Ihr seid mehr auf das Licht selbst ausgerichtet.
Licht werdet ihr. Ihr gelangt zu dem Licht der Erkenntnis. Ihr tretet hervor. Ihr tretet genauer vor. Ich bin in eurem Zugriff. Ich bin inmitten der Fassungsgabe eures Herzens. Euer Herz schlägt für Mich, Geliebte. Wie begierig sich doch euer Herz nach dem Meinigen ausstreckt.
Ihr möchtet Mich nicht bloß umarmen. Ihr möchtet Mich inwendig in euch für immer behalten. Ihr möchtet gerne zustimmen, dass ihr ebendas tut. Ihr möchtet gerne anerkennen, dass Ich BIN, und dass Ich immerfort voll und ganz inwendig in euch gewesen bin. Ihr möchtet mehr als einräumen. Einräumen ist nicht genug für euch. Ihr möchtet sehen. Ihr möchtet erkennen. Ihr möchtet, dass Wir Uns die ganze Zeit an den Händen halten, und ihr möchtet wissen, dass Wir das tun.
Wir halten uns an den Händen, das Fantastischste ist allerdings, dass Wir SIND. Wir SIND. Ich BIN, und du BIST. Wir SIND. Es gab niemals eine Zeit, als Wir nicht waren. Wir sind immerzu Eins gewesen. Wir waren Eins, bevor das Universum aufknospte. Wir waren, bevor an das Universum gedacht wurde. Wir dachten an es.
Unser Gedanke brachte die Schöpfung hervor. Wir schufen die Schöpfung. Wir erschufen die Herrlichkeit von ihr. Ein Lied entkam Meinem Mund, und demnach war die Schöpfung Meine Musik, und die Körperlichkeit wurde geboren. Aus Meinem Gedanken kamen Menschenseinswesen, die stets Mein Sein waren. Mein Sein nahm Form an. Aus dem Formlosen entkam Form. Aus dem Zeitlosen entkam Zeit.
Weswegen wurdet ihr geboren? Ihr wurdet geboren, um den ununterdrückbaren unausdrückbaren Gott zum Ausdruck zu bringen. Ihr wurdet geboren, um Mich aus der Unschuld heraus zum Ausdruck zu bringen. Ihr wurdet derart unschuldig geboren, dass ihr Mich zum Ausdruck brachtet, ohne zu wissen, dass ihr das tatet. Ihr wusstet nicht, wer ihr wart, und womöglich habt ihr nicht einmal gewusst, dass Ich existierte. Ganz bestimmt wusstet ihr nicht, dass Ich inwendig in euch existierte.
Ihr wurdet geboren, um zum Ausdruck zu bringen. Ihr wurdet nicht geboren, um zu verdrängen, um zu unterdrücken, um zu imponieren, oder um abzuschweifen oder euch rückwärts zu bewegen. Ihr wurdet geboren, um Mich zur selben Zeit zum Ausdruck zu bringen, wie ihr im Dunkeln nach Mir sucht. Diese scheinbar flüchtige Essenz, nach der ihr im Leben derart sehnend vergeht, bin Ich. Ich bin das, was ihr sucht, unterdessen Ich eben genau der Gehalt von euch bin, und nicht gesucht zu werden, einzig und allein bestätigt zu werden brauche.
Es könnte euch danach aussehen, dass Ich an zwei Orten weile. Einer ist der Himmel, und einer ist inwendig in euch. Und nun sage Ich euch, es gibt keine zwei Orte, und es gibt kein du. Eins ist da. Es gibt nicht einmal das Einssein von Uns. Es gibt nicht einmal das Wir von Mir. Es gibt einzig Ich. Ich alleine existiere, und doch existiere Ich in euch. Bloß in einem Traum ist ein derart unversöhnlicher Widerspruch möglich.

