HEAVEN #3168 Friede sei mit euch
FRIEDE SEI MIT EUCH
Ich sage euch, dass es für euch nicht wesentlich ist, bei dem, was im Leben passiert, aufgeregt zu sein. Ich verstehe, ihr findet viele Dinge beunruhigend. Ein Jeder findet gewisse Dinge zum Aufregen. Was Ich sage, ist, dass es nicht nötig ist, derart viele Ereignisse an euch heran zu lassen. Ich mache den Vorschlag, dass ihr das vielleicht zurückschneiden könnt, dem ihr gestattet, euch aufzuregen. Möchtet ihr das als eine Gefälligkeit an Mich ansehen?
Euer Gleichgewicht hat nicht derart oft aus dem Lot zu geraten, wie es der Fall ist. Falls ihr euch aufregen müsst, könnt ihr vielleicht die Aufregung rationieren, und sie für besondere Gelegenheiten aufheben?
Wie viele Male, meinst du, versetzt du dich an einem durchschnittlichen Tag in Aufregung? Wie viele Male regst du dich über dich selbst auf, über deinen Computer, über sonstwen? Wie viele Male versetzt dich das gleiche Vorkommnis immer und immer wieder in Aufregung?
Geliebte, es ist möglich, dass ihr dadurch, was passiert, weniger umgeworfen werdet. Wie aufgebracht braucht ihr zu sein und wie oft?
Stellt euch einen Tag ohne Aufregung vor! Ein Tag ohne Aufregung wäre ein Tag, an dem ihr der Aufregung euren Rücken zuwendet.
Wenn Milch bei euch verkleckert, und das wird sie, was ist daran im Grunde derart aufregend, sodass du völlig durch den Wind sein musst?
Es bringt einen durcheinander, sobald man mit anderen Menschen zusammen ist, die aufgeregt sind. Möchtest du ein Aufreger sein? Ich spüre recht deutlich, dass du lieber jemand sein möchtest, der der Welt Frieden verleiht.
Und sobald du aufgebracht bist, rechtfertigst du dein Aufgebrachtsein! Aufregung kann immer gerechtfertigt werden, und dennoch, wieso, oh wieso möchtest du sie rechtfertigen? Ist das Durcheinanderbringen in Anderen etwas, was du bewunderst? Aufregung, einerlei, was das entzündende Ereignis ist, ist kein äußeres Ereignis. Aufregung ist, wie du mit dem Auslöser umgehst, der dich auf den Weg bringt. Indes bist du es, der den Auslöser zieht.
Friede sei mit euch, Meine Geliebten. Was würde es für euch brauchen, nicht so oft zu reagieren, und nicht in jenem Ausmaß, in dem ihr es tut? Was würde es für eure Federn brauchen, sich nicht derart leicht zu sträuben?
Falls es keine Aufregung gäbe, gäbe es dann Kriege?
Eine Menge Aufregung kommt davon, was du als deine eigentümlichen Rechte ansiehst. Jemand fuhr über deinen Rasen. Jemand pflückte deine Blumen. Jemand hinterließ Abfall auf deinem Gehweg. Ich möchte gerne, dass niemand über deinen Garten fährt oder deine Blumen pflückt oder auf deinem Gehweg Abfall hinterlässt. Falls Jene, die rücksichtslos waren, mehr Rücksicht auf dich gehabt hätten, würden sie so etwas nicht tun. Was ist es demnach im Grunde, was dich aufbringt? Dass sie deine Blumen gepflückt haben, oder dass sie auf dich und auf deine Gefühle nicht so Rücksicht nahmen? Wieso wirkt deren modus operandi auf dein Glücklichsein ein? Wieso wenden deren Verfehlungen dein Inneres nach außen oder dein Oberes nach unten? Wieso beeinflussen sie überhaupt deine Gestimmtheit?
Vielleicht denkst du, du wirst dich immer aufregen, wenn jemand Abfall hinterlässt. Ist es möglich, dass du damit zu einem Frieden gelangen kannst? Kannst du einfach den Abfall, den ein unordentlicher Mensch hinterlassen hat, aufheben? Kannst du einfach froh sein, dass du dich bücken und die Verpackung der Süßigkeit aufheben kannst?
Ich verstehe, dass du dich hilflos dabei fühlst, jemanden davon abzuhalten, es noch einmal zu tun. Hast du jedoch dabei hilflos zu sein, was du tust, währenddessen du beeinträchtigt wirst? Musst du einen guten Tag beeinträchtigen aufgrund der Ungebühr eines Anderen? Kopierst du jenen Menschen sodann nicht und verstößt du hernach nicht gegen dich selbst?
Wer ist für deine gute Laune verantwortlich? Das bist du.
Findet irgendwie einen Weg, das, was nicht so ernst ist, wie ihr es gegenwärtig dazu macht, nicht derart ernst zu nehmen. Findet einen Weg, Geliebte.

