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HEAVEN #3141 Als Liebe hervorbarst

ALS LIEBE HERVORBARST

Oh, Meine Geliebten, wo ist die Zeit hingegangen, fragt ihr euch. Selbst wenn Ich euch sage, es gibt keine Zeit, wenn Ich euch sage, dass es nur Ewigkeit gibt, fragt ihr euch nach wie vor. Und Ewigkeit ist bloß ein Augenblick, Geliebte, und doch befindet sie sich nicht auf einer Zeitskala. Sie kann nicht in Minuten oder Stunden oder Tagen oder gar in Äonen gemessen werden. Das sind bloß ausgedachte Wörter.

In einem gewissen Sinne - so wie ihr die Zeit seht, ist es wie ein Besen, der alles aufkehrt. Was hat der Besen der Zeit aufgekehrt? Wo existiert das, all das, was er, wie es aussieht, aufgekehrt hat? Ihr könnt nicht einmal einen Finger darauf legen. Ihr könnt auf die Zeit keinen Finger legen, und das, was ihr euch bloß vorstellen könnt, ist in der Zeit aufgekehrt worden. Nichts ist im Grunde aufgekehrt worden, und im Grunde war nichts da, um aufgekehrt zu werden. Und von Anfang an gab es keinen Besen.

Und dennoch, in Begriffen der relativen Welt können Wir sagen, dass alles im Leben nichts weiteres ist als immer und immer wieder aufkehren. Unbesehen der Farben, der Beschaffenheit und des Dramas, das Leben ist Routine. Kehre heute, und kehre morgen.

Gleichwohl wird auf die Zeit als ein Durchlauf Bezug genommen, unterdessen die Zeit keinen Ort hat, um dorthin zu gehen, und es keinen Raum gibt, um sie dort hineinzubringen. Selbst wenn der Raum existierte, wie würdet ihr es bewerkstelligen, dass sie dort hineinpasst? Wo beginnt und wo endet diese eingebildete Passage, und wohin führt sie, und woher kam sie? Wörter, bloß Wörter, Geliebte, indes geliebte Wörter.

Und du, diese gelegentlich vergnügte, gelegentlich zänkische Person, du denkst, du seist dieser illusorische Fleck, von dem du meinst, das seist du, wo passt du, du, der nicht mehr und nicht weniger Illusion ist, als das die Zeit ist, wo passt du hinein? Es gibt kein irgendwo, und es gibt kein wann. Und es gibt kein du, dieses angenommene Fragment von dir. Das, was wahrhaft du ist und was ewig existiert, existierte niemals nicht. Du bist immerfort, bist immerfort gewesen, selbst, wenn es kein dann oder kein jetzt oder Zeit überhaupt nicht gibt. Du hast niemals getrennt von Mir existiert. Du hast immerzu existiert, wie Ich immerzu existierte, obschon die Welt seit eh und je bemüht ist, dieses oft Angesprochene fortlaufend zu messen. Es gibt kein immer, und es gibt kein niemals. Es ist einfach, und du und Ich sind einfach.

Abrakadabra! Presto! Nun seht ihr es, und jetzt seht ihr es nicht. Ihr wart ein Zaubermeister. Ihr seht etwas, was nicht da ist, und ihr seht nicht, was ist. Was ist, hat kein hier und kein dort.

Das Leben in der Welt indes ist kein Trick, der euch angemutet wird. Ihr seid in den inneren Zirkel der Illusion eingetreten. Ihr habt die Illusion angefühlt. Ihr saht sie und saugtet sie auf, und damit waren alle Sinne hergestellt. Und alle illusorischen Körper waren gefertigt, um die illusorischen Sinne zu beherbergen. Die Nase war geformt, Finger, Zungen und Augen. Ohren wurden hinzugefügt. Und alles, alles ist eine Schwingung, und alles wird aus unterschiedlichen Winkeln her abgefühlt. Alles ist eine Wellenformation, und alles wird durch die Wellen flottgehalten.

Der Tanz wurde geboren, um die Schöpfung zu loben und dem Gott zu danken, der die Welt in die Existenz hinein geblasen hat, selbst dann und wo die Welt nicht existiert. Stöcke wurden aneinander geschlagen, und Wasser ließ sich durch den Bach verlauten, und Musik wurde geboren, um die Schöpfung und den Gott, der das Wasser aus Seinem Atem machte, zu rühmen. Und der Regenbogen malte sich selbst in eine Schachtel von Kreiden, und Farben wurden geboren und ausgebrütet. Spiele wurden erfunden, und der Mensch spielte das Himmel-und-Hölle-Spiel.

Derweilen wurde all diese eingebildete Schöpfung durch einen eingebildeten Besen aufgekehrt. Alles schien verwandelt zu sein, doch nichts hatte sich bewegt. Nichts war passiert. Unbesehen aller Ereignisse in der Welt - nichts war passiert.

Alleinig Liebe hat sich ereignet, doch genau genommen ereignet sich Liebe nicht, denn es gab niemals eine Millisekunde, bevor die Liebe in all ihrer Pracht hervorbarst.