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HEAVEN #3116 Jenseits von Worten

JENSEITS VON WORTEN

Es ist ganz natürlich, ihr wollt verstehen, was Ich euch sage. Euer logischer Verstand möchte etwas Sinnvolles aus dem machen, was Ich sage. Es ist verständlich, dass ihr Mich auseinander klauben möchtet, Mich auseinander klauben ist allerdings ein Anlauf, das, was Ich sage, so passend zu machen, dass es in die Taschen des Wissens hinein passt, was ihr bereits habt. Ich gehe über das hinaus, was ihr bereits wisst, wieso sollte Ich denn anderenfalls mit euch reden mögen?

Geliebte, sobald ihr versucht, aus dem, was Ich sage, schlau zu werden, sobald ihr versucht, das, was Ich sage, zu definieren, sobald ihr versucht, das, was Ich sage, in euren Begrifflichkeiten zu definieren, versucht ihr, die Unendliche Weite endlich zu machen. Ihr bemüht euch, sie einzuwickeln. Ihr möchtet Meine Bedeutung auf das reduzieren, was ihr bereits erfasst. Was Ich euch sage, ist sehr oft nicht fassbar. Sobald ihr definiert, sobald ihr Meine Worte in andere Worte fasst, versucht ihr, das Unendliche endlich zu machen. Anders gesagt, ihr versucht, was Ich sage, zu verengen. Ihr versucht, Meine Worte in vorgegebene Auffassungen einzupassen.

Nirgendwo wird gesagt, dass ihr alles, was Ich sage, bewusst erfassen müsst.

Sobald ihr Meine Worte, verständliche oder nicht verständliche, lest, betritt etwas von ihnen euer Herz. Das ist der Schlüssel. Die mentalen Ausübungen eures Geistes sind sehr nett, allerdings kann der Geist das, was Ich sage, bloß auf das Verständnis in Begriffen dessen, was er bereits weiß, reduzieren. Eine Einsicht ist etwas anderes. Eine Einsicht kommt aus sich selbst heraus. Plötzlich ist sie da. Einsichten können nicht immer in Worte gebracht werden. Sobald eine Glühbirne angeht, hast du nicht die Funktionsweise der Elektrizität zu begreifen.

Tatsache ist, ihr wisst es bereits recht gut, Ich sage euch immer und immer wieder, dass Liebe alles übertrifft. Ich sage euch, dass ihr Liebe seid, und dass es für Liebe keine Grenzen gibt, und infolgedessen keine Grenzen für euch. Nun, Definieren und Leben sind zwei unterschiedliche Dinge. Wenn ihr versucht, Mich sozusagen aufzusägen, dann habt ihr Erfolg darin, Mich zu zerschnipseln. Erinnert euch freundlich daran, dass Wörter Wörter sind, und dass Ich jenseits von Wörtern bin, was ihr ja tatsächlich ebenfalls seid.

Was Ich euch aus der Tiefe Meiner Liebe für euch sage, ist Meine Liebe für euch, für die es keine Grenzen gibt.

Gebt euch statt, Meine Worte in Empfang zu nehmen. Lasst sie jenes euer prächtiges Herz betreten. Das ist es. Das ist alles. Lasst Meine Worte ihre Sache verrichten. Lasst sie einen Balsam sein, der beruhigt und zur gleichen Zeit euer Herz rührt. Meine Worte sind nicht dafür bestimmt, eine mentale Übung zu sein. Wenn ihr Meine Worte mitbekommt, werdet ihr sie mitbekommen. Meine Liebe wird sich selbst in euer Herz hinein geplumpst haben, und, das ist Tatsache, ihr werdet nichts wissen. Ihr werdet weniger wissen, als ihr je wusstet, und gleichwohl wird euer Herz glänzend sein. Euer Herz wird seinen Kopf heben und sagen: "Wow! Wow, Gott!"

Was kann euer Geist vergleichsweise Besseres sagen? Ein Wow übertrifft allezeit einen Ausfall des Geistes. Meine Worte befinden sich nicht auf der Ebene der Worte. Es geht darum, was Meine Worte bewerkstelligen, und nicht darum, was ihr aus ihnen macht.

Wisst nicht um die Bedeutung dessen, was Ich sage, und ihr werdet vorankommen. Sich darüber wundern, was Ich sage, ist eine Sache. Abschließen, was Ich sage, zusammenfassen, was Ich sage, insbesondere, wenn ihr das hübsch und gepflegt und mustergültig tut, ist eine andere.

In dieser Minute bitte Ich euch, zu erfassen, was Ich sage. Fühlt euch nicht beleidigt dabei, was Ich euch jetzt sage. Ich sage: "Seid kein derartiger Schlaumeier." Seid ein Lernender. Nehmt Meine Wörter so, wie ihr Vitamin einnehmt. Schluckt sie hinunter, und lasst sie hinunter gehen. Geliebte, der Wert Meiner Worte wird direkt in euer Herz hinein laufen.