HEAVEN #3117 Segnungen
SEGNUNGEN
Mit höherer Macht muss bei euch größere Bedachtnahme für Andere anlangen. Während eure Macht in den relativen und spirituellen Welten wächst, ist es euch umso mehr vonnöten, das Ego los zu lassen und Diener des Lebens zu werden. Je höher ihr geht, umso bescheidener werdet ihr sein. Vielleicht habt ihr gedacht, es sei anders herum. Vielleicht habt ihr euch nach größerer Macht für euch selbst umgesehen, und jetzt erfahrt ihr, dass der König bedachtnehmender sein muss als der Straßenkehrer. Der König, der dient, muss seinem Königreich dienen. Die ganze Welt ist sein Königreich.
Der König muss über die Begrenzungen hinweg denken, anderenfalls ist er keiner. Er ist etwas anderes, ein Aufhäufender vielleicht, oder etwa jemand, der die Schicksale anderer Menschen besiegelt, Daumen hoch oder Daumen runter, oder er ist vielleicht jemand, der niemals mit dem Zuständigkeitsbereich, den er innehat, zufrieden gestellt ist. Wer denn hätte es gerne, ein nicht zufrieden gestellter König zu sein?
Der König muss die Arena kennen, in der er sich jetzt befindet. Er hat seine Rolle im Glücklichsein Anderer in Erfahrung zu bringen.
Das bezieht sich auf den Menschen, der vielleicht der König seines eigenen Zuhauses ist, oder auf den Bürgermeister einer Stadt.
Tatsache ist, das gilt für jeden auf der Erde. Einem jeden ist es angelegen, zu dienen und mit äußerster Bedachtnahme zu dienen. Freundlichkeit muss angeliefert, und Freundlichkeit muss serviert werden. Auf diese Weise dienst du dem Universum, und auf diese Weise dienst du Mir.
Du möchtest niemals rücksichtslos sein, jedoch gibt es Augenblicke im Leben, wann du den Ort vergessen hast, den ein Anderer in deinem Herzen innehalten muss. Du bist vielleicht über das Herz eines Anderen gelaufen und hast gedacht, das gebühre dir. Dir gebührt nicht, zu herrschen. Deinem Gebühr steht es nicht zu, das Herz eines Anderen zu überstimmen. Dein Gebühr lautet nicht, die Gewässer umzurühren, vielmehr, sie zu befrieden. Euer Gebühr, Geliebte, lautet, zu dienen.
Tatsache ist, euer Gebühr heißt, so viel davon wie Ich bin zu sein, wie es zu einem gegebenen Zeitpunkt möglich ist. Sodann, Geliebte, seid ihr ihr selbst. Ihr selbst sein ist ohne Ego sein. Ich bezeige euch unentwegt Verehrung, und Ich bitte euch, allen Meinen Kindern Verehrung zu bezeigen. Ein einzelnes Leben ist kostbar. Ein jedes Leben ist kostbar. Alles Leben ist kostbar. Und demnach steht es euch an, sorgsam zu sein, wo ihr auftretet. Auf den Gefühlen Anderer soll nicht herum gegangen werden.
Macht euch selbst nicht zu einem Instrukteur anderer Menschen. Instruiert euch selbst. Seid das, wonach es euch verlangt, dass die Anderen es sind. Seid ein Führer und kein Kommandeur. Bringt eure Zunge mehr zum Schweigen als zum Wedeln.
Je mehr ihr in der Welt dient, desto freier werdet ihr. Seid eingedenk, Geliebte, ihr dient in allem, was ihr tut, Mir. Mir dienen ist entgegennehmen. Es ist euch selbst einen Segen überreichen. Ich bitte euch, allen ein Segen zu sein. Stellt euch vor, dass ihr einen Zauberstab habt, der Segen spendet, und ihr schlagt einen jeden mit eurem Zauberstab zum Ritter. Ihr seid ein Sinnbild von Mir, und dem entsprechend möget ihr doch von Anderen denken, nicht zur Auslöschung eurer selbst, sondern zur Bereicherung aller.
Schmückt Mich in der Welt mit eurer Bedachtnahme Anderer, die ihr, zuguterletzt, selbst sind.
Im Hinblick auf Fürsorglichkeit handelt ihr an Meiner Stelle. Ihr habt die Gelegenheit, Größe zu repräsentieren. Nehmt sie wahr. Wieso wolltet ihr jemals daran denken, etwas Minderes zu repräsentieren? Wieso solltet ihr jemals einen Ganoven auf der Straße oder jemanden oder etwas, was geringer als der Gott ist, der Ich BIN, repräsentieren mögen?
Ich gebe euch Macht. Ich gebe euch große Macht. Ich bitte euch, jene Macht freundlich und weise in Gebrauch zu nehmen, nicht für euer Machtempfinden, sondern für die segensreichen Wohltaten, die ihr geradewegs von Mir ausgebt. Streut Liebe, Geliebte. Streut Liebe.

