HEAVEN #3109 Wie den Gang deines Lebens ändern
WIE DEN GANG DEINES LEBENS ÄNDERN
Es ist besser, sich aus dem, was jemand sagt, nichts zu machen. Verstehst du Mich? Es ist eine Energieverschwendung. Egal, was jemand sagt, er redet über sich selbst. Du siehst dies bei Anderen leichter als bei dir selbst, gleichwohl, so ist es. Was ihr schräg anschaut, seid ihr, Geliebte. Egal, wie falsch etwas ist, was jemand sagte, ihr seid diejenigen, die darauf einen Blick werfen, und ihr verlängert es, unterdessen es besser ist, es fallen zu lassen.
Ihr würdet niemals einen Mord begehen, und dennoch würdet ihr jemanden, der gemordet hat, zum Tode verurteilen. Der Ankläger und der Angeklagte sind die gleichen, genauso wie der Sucher und der Gesuchte die gleichen sind. Klage nicht einmal denjenigen an, der dich anklagt. Gehe stattdessen zu einer Feier oder schaue dir die Sterne an.
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Ein jeder Mensch, der redet, stellt eine Kennzeichnung seiner selbst aus. Ein jeder Mensch, der sich die Worte eines Anderen zu Herzen nimmt, begibt sich in eine Partnerschaft mit der Bewusstheit des Anderen. Wenn du ein reicher Mensch bist, und ein armer Mensch redet davon, du seist arm, was kümmerst du dich darum?
Wenn Ich sage, ein Jeder ist gleich, meine Ich dabei gleichzeitig nicht, deine Aufmerksamkeit oder Bewusstheit gleichermaßen dort festzuhalten, wo diejenigen eines Anderen soeben auch sein mögen. Genauso wenig möchte Ich damit gesagt haben, dass ihr einen jeden Missstand zu berichtigen habt.
Dies stellt einen weiteren Grund dafür dar, weswegen Ich euch bitte, euch niemals zu beschweren. Worüber ihr euch beklagt, stellt das dar, wo eure Aufmerksamkeit Hof hält, selbst bloß für einen Augenblick. Falls ihr ein Lied, was erklingt, nicht mögt, dann stellt eine andere Radiostation an. Findet eine Melodie, die ihr mögt. Klagen sind nicht erhebend. Sie sind wohl nicht einmal erbauend. Sofern ihr diejenigen seid, die sich beklagen, sind es ganz bestimmt nicht eure Beschwerden, die euch aufrichten. Entfernt euch aus der Beschwerdeabteilung.
Es befinden sich zahlreiche gute Beweggründe in der Welt. Falls eure Sache darin besteht, das Tierleben zu schützen, so liebt das Leben der Tiere im Freien, und richtet eure Aufmerksamkeit nicht auf jene, die nicht eure Bewusstheit innehaben. Ihr werdet mehr für wilde Tiere tun, indem ihr jene liebt, die sie verfolgen, als, indem ihr die Jäger in Schrecken versetzt. Ihr werdet mehr für den Frauenschuh tun, indem ihr ihn liebt, als, indem ihr Jenen Vorhaltungen macht, die ihn gewusst oder unwissentlich pflücken oder auf ihm herumtreten.
Akzeptiert nicht, dass Jene, die nicht liebenswürdig zu euch reden, gebilligt werden. Noch auch setzt euren Geist und euer Herz dafür ein, zu protestieren, dass sich die Sprecher nicht richtig verhalten. Werft all jene Zeiten hinaus, wann euer Geist und eure Emotionen den Prozess ansetzen, und wann ihr dachtet, ihr hättet über euren Fall zu spekulieren oder ihn vor dem Gericht eures Geistes zu gewinnen.
Genauso wenig besteht der beste Einsatz eurer Energie darin, euch Lob, was euch überreicht wird, zu Herzen zu nehmen. Sei es nun, dass es stimmt oder nicht stimmt, ihr kommt besser damit weg, es nicht ganz auszutrinken. Genießt es, und lasst es euren Rücken hinunter rollen. Nehmt euren Anfang damit, gut über euch selbst zu denken, und ihr werdet keinen Applaus brauchen, und ihr werdet ihn euch weder derart stark schmecken lassen, noch werdet ihr ihn vermissen.
Macht euch nicht so viel daraus, was die Menschen sagen, und macht euch nicht so viel daraus, was sie denken. Macht euch etwas daraus, was ihr sagt und was ihr denkt. Diese eine Sache wird den Gang eures Lebens, wie auch den Gang des Lebens Anderer ändern.
Sobald ihr etwas nicht mögt, wendet euch euch selbst zu. Werdet zumindest eure Gedanken darüber, was ihr nicht mögt, los. Dem Aufmerksamkeit zollen, was ihr nicht mögt, ist wie im Rückwärtsgang fahren. Mehr ist es nicht. Ein Jeder weiß, es ist schwerer, im Rückwärtsgang zu fahren als im Vorwärtsgang.
Geliebte, denkt nicht, dass Ich euch schelte. Ich weise euch jetzt auf eine neue Richtungsnahme hin. Lasst die Vergangenheit los. Aus der Vergangenheit entwachsen Beschwerden. Und falls es der gegenwärtige Augenblick ist, den ihr nicht mögt, dann lehnt euch in die Richtung des neuen Augenblicks, der soeben in Erscheinung tritt, und sucht inwendig in jenem das auf, was ihr mögt.

