HEAVEN #30 Gottes Präsenz, Gottes Licht
GOTTES PRÄSENZ, GOTTES LICHT
Sie ist etwas Gewöhnliches, Meine Präsenz in eurem Leben. Dein Fund von Mir ist in deinem Leben selten, falls überhaupt, eine große Festbeleuchtung. Ich bin der Große Erheller, deine Auffindung Meines Lichts, dein tagendes Gewahrsein von ihm sind nicht welterschütternd. Du bemerkst Mich mehr wie einen Nachgedanken. Deine Anerkenntnis ist mehr: „Oh, das also bist Du.“ Nicht: „Ich bin angestrahlt! Ich bin ausgewechselt! Ich bin in den Himmel hinein katapultiert. Halleluja! Ich trete vor Gott auf. Ich nehme an einer beachtlichen Veranstaltung teil. Staunen ergreift mich!“
Du erscheinst in deinen eigenen Kleidern vor Gott.
Es ist bemerkenswert, aber ihr habt euch an Mich gewöhnt. Eure Anerkenntnis, was stets war, ist mehr wie ein Hineinsickern, nicht wie ein Donnerschlag vom Westen her.
Oder, seht es einmal so. Alles im Leben ist ein momentanes Vorkommnis.
Schaut euch die aufgehende Sonne oder den Sonnenuntergang an. Schaut euch den Polarstern an. Schaut die Ozeanwellen an, und sagt Mir, dass es sich dabei um keine zeitweiligen Vorkommnisse handelt. Ihr indes bewegt euch leichthin im Leben in deren Präsenz herum, die ganze Zeit mit eurer Aufmerksamkeit auf etwas anderem.
Ich bin der Allgegenwärtige. Ich bin der Stetsgegenwärtige. Und ihr wart niemals außerhalb Meiner Präsenz. Ihr habt einfach nicht geschaut. Ihr habt einfach nicht gesehen. Ihr wart zu beschäftigt.
Ihr seid nicht hier, um bei einem Lichtblitz Gottes dabeizusein. Es ist Mein Licht, was ihr die ganze Zeit gesehen habt. Inwendig in euch hat Mein Licht unablässig geschienen. Ihr seid hier, um Mir euren festen Blick darzubieten, sodass Alle den Meinigen sehen können.
Die erstaunliche Sache ist im Grunde, dass ihr eures allgemein innegehaltenen Lichts nicht gewahr wart. Ihr wart euch der Dunkelheit gewahr, weil ihr ängstlich wart, Unser Licht einzugestehen. Ihr habt darauf gewartet, dass Mein Licht ankommt. Ihr habt auf seine Ankunft gehofft, so ungewiss sie euch auch war. Hoffen ist keine starke Angelegenheit. Für die Kinder Gottes ist sie nicht stark genug. Hoffnung ist eine schwache Sache.
Auf Mein Licht hoffen ist Unkenntnis von ihm.
Auf Mein Licht warten ist zu passiv.
Erhebt auf Mein Licht Anspruch, denn es war stets das eure, ausgenommen was das Inanspruchnehmen betraf.
Manchmal fordert ihr etwas ein, was bereits euer ist.
Ihr jammert und schäumt über: „Wo ist Gott, und: Warum zeigt Er oder Sie sich nicht? Und: Wieso scheinen Andere großartige Erfahrungen Gottes zu haben, und ich nicht?“
Es ist keine großartige Erfahrung von Mir, die ihr möchtet. Das ist Ruhm haben wollen. Sucht Mich, Meine Kinder, keinen Ruhm. Seid auf Mich aus, nicht auf eine fantastische Erfahrung von Mir. Lasst inwendig von euch die Möglichkeit erstehen, dass ihr Mich die ganze Zeit gekannt habt. Die Möglichkeit zulassen ist stärker als hoffen. Lasst die Möglichkeit zu, dass Ich euer Fortwährender Begleiter bin. Lasst die Möglichkeit zu, dass Ich bei jedem bin. Falls ich mit einem bin, bin Ich auch bei euch. Lasst die Möglichkeit zu, dass ihr ohne Mich nicht sein könnt. Ihr würdet nicht gerne ohne Mich sein mögen. Ich bin euer Schöpfer, und ihr seid Meine Schöpfung. Ist das Geschöpf vom Schöpfer getrennt?
Wenn du ein Gemälde schaffst, was hast du dann anderes geschaffen als ein Bild deiner selbst?
Als Ich euch erschuf, legte Ich Mich in euch.
Das goldene Band, das Uns miteinander verbindet, ist keine Metapher. Das goldene Band ist ein Lichtstrahl, der Unser Einssein instand hält.
Werft unser Licht auf eine Welt, die es nötig hat, Licht zu sehen zu bekommen.
Lasst Mein Licht inwendig in euch auf Andere dämmern.
Lasst Mein Licht sichtbar werden.
Lasst euch Mein Licht sehen, damit Andere es sehen mögen. Lenkt die Aufmerksamkeit nicht auf euch, sondern auf Mich. Legt Mich, keine verwirrenden Vorkommnisse, als euer Ziel fest. Ich werde eure Sicht aus der Entfernung her als ein stilles Licht betreten. Sobald das Aufflammen Meines Lichts euer Bewusstsein völlig betritt, werden eure Augen bereits an es gewohnt sein.

