HEAVEN #29 Spontan
SPONTAN
Wann ist ein Gedanke in deinem Kopf Mein Gedanke und wann dein eigener? Wann ist es Mein Impuls oder deine abgespannte Laune? Wann ist es Freude oder bloß Ablenkung von etwas, woran du nicht gerne denken möchtest?
Wenn du dich in Meinem Gedankenrahmen befindest, befindest du dich nicht in vergangener Programmierung. Du stehst nicht auf Automatik, denn jene entstammt der Vergangenheit. Spontan ist nicht automatisch. Gewohnheitsmäßig ist nicht spontan. Spontan ist spontan.
Überlasse dein Leben deinem Vorhaben. Dein Vorsatz lautet Mich haben und Mir folgen. Halte Mich in deinem Vorhaben bei dir, und dein Vorhaben wird erfüllt werden. Halte dein Auge auf deiner Absicht, weil deine Absicht deinen Zweck anführt.
Habe deinen Zweck inne, Meinen Willen zu tun, und du wirst dich nicht in den winzigen Zweigen deines Willens verfangen. Sobald der Hintergrund, von dem herkommst, heißt, Meinen Willen auszuweiten, wirst du keine Energie im Gestrüpp vergeuden, oder, falls du es tust, wirst du es ihm herauskommen und bald die Lichtung auffinden.
Sei nicht so sehr damit befasst, was du sagst und tust. Das ist nicht dein Betreff. Ich bin dein Betreff.
Die Schwierigkeit bei deinem Anschicken, vollkommen zu sein, liegt in deiner Aufmerksamkeit darauf, dich an der falschen Stelle zu befinden.
Sobald du Anläufe unternimmst, vollkommen zu sein, liegt deine Aufmerksamkeit nicht auf Mir. Du bist mehr beim Ergebnis als in Meiner Sicht. Verlasse dich auf Meine Vollkommenheit. Entspanne dich in Meiner Vollkommenheit. Aus diesem Zustand der Zuversicht heraus wird dein Einsatz an Energie dem Universum zugute kommen.
Du wirst in dir selbst oder mit Anderen keine Schlachten austragen. Du wirst nicht in kleinere Handgemenge hineingezogen werden. Du wirst Mich anschauen. Halte deine Augen auf Mir, und sodann werden dir keine Umwege zueigen sein. Du wirst das Leben oberhalb der Schlaglöcher der Straße leben.
Die Frage lautet: Was möchtest du wirklich - das Durchlaufen an Zeit oder Zweckbestimmung? Wenn du dies liest, lautet deine Antwort: Zweckbestimmung. Du gerätst aufgrund dieser Wahl nicht perfekt (in deinen Augen, in den Augen der Welt), aber du wirst zweckgerichtet.
Welche Aktivität du auch spielst, bringe Mich mit dir in sie hinein. Das Spiel – das gleiche - - aber das Vorhaben - ein anderes – und infolgedessen ist alles insgesamt anders.
Die Absicht ist wie eine Hintergrundfarbe. Sie ist immer da. Sie umgibt dich und gibt dir Auftrieb. Wähle deine Hintergrundfarbe aus. Sobald sie einmal ausgewählt ist, hast du sie, und sie ist dir zueigen. Deine Absicht ist dir angelegen, sie dir auszusuchen. Einmal ausgesucht, hast du sie, und sie färbt alles ein, was du tust. Die gewählte Farbe wird jeden Tag beeinflussen. Sie wird alles beeinflussen.
Absicht ist keine müßige Angelegenheit.
Sie ist, wie du dein Leben begrüßt.
Sie ist, wie du deinem Leben begegnest.
Ich mache den Vorschlag, du begrüßt Mich. Ich mache den Vorschlag, du triffst Mich.
Das bedeutet nicht, der physischen Existenz zu entschlüpfen oder sie zu umgehen. Das bedeutet, Mich mit dir zu nehmen. Das bedeutet, Meine Gegenwart mit einzuschließen. Das bedeutet, dein inneres Vorhaben mit dir zu nehmen. Das bedeutet, dass dein Zweck neben dir geht.
Dein Zweck lautet nicht, etwas zu erledigen. Dein Zweck lautet nicht, zustande gebracht zu werden. Dein Zweck lautet, Mich mit dir zu nehmen. Lade Mich stille in dein Gewahrsein ein. Lasse Mich dein Leben mit Sonnenlicht durchsieben. Lasse Mich die Bürden (da sind keine) tragen. Und ihr, Meine Kinder, ihr, tragt Mein Zutrauen, Meine Liebe und euer stilles Gewahrsein Meiner Präsenz. Auf diese Weise verwandelt ihr das Antlitz der Erde. Auf diese Weise wird die Zwecksetzung der Schöpfung erfüllt

