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HEAVEN #2930 Dein inneres Seien

DEIN INNERES SEIEN

Du siehst es ein, Ich denke stets an deinen Gewinn. Ich denke nicht an den Nutzen für Mich. Du weißt, Ich habe keine anderweitigen Motive. Was gibt es denn, was ich überhaupt erzielen könnte? Was gibt es, das Ich nicht habe? Ich habe alles. Nun, vielleicht nicht alles, denn Ich habe nicht immer dein Glücklichsein. Ich habe es dann und wann, nicht aber auf der ganzen Linie.

Ich sollte das umformulieren. Ich sehe nicht immer, dass du dein Glück wahrnimmst. Mein Augenlicht ist gut, es muss deswegen das deinige sein, bei dem das nicht der Fall ist. Das mag so sein, weil du so nach deinem Glück schaust, als werde es von außen zu dir vorstoßen. Die Welt übergibt dir nicht immer einen Rosenstrauß. Manchmal tut sie das. Manchmal gibt sie dir Auszeichnungen. Manchmal trägt sie dich in ihren Armen, und manchmal lässt sie dich fallen und dich deinen eigenen Weg zum Glück zurückfinden.

Deine innere Freude ist in Wirklichkeit nicht vor dir verborgen. Sie ist immer da. Sie kehrt dir nie den Rücken zu. Wir könnten sie dein Inneres Seien nennen. Sie ist nie abwesend. Die Sache ist die, du schaust dich nach dem Glück um und meinst, dass es bei dir landet. Geliebte, keiner kann jeden Tag in der Lotterie gewinnen. Keiner wird immerzu auf den Schultern der Welt getragen, keinem wird jeden Tag zugejubelt. Früher oder später und immer und immer wieder lässt dich die Welt im Stich.

Dein Inneres Seien kennt nur Glücklichsein. Nicht Aufregung sondern eine stille Qualität des Glückes. Wir können sagen, dein Inneres Seien ist das Ich Selbst in dir. Ich, der in deinem Herzen Wohnung hat, bin Glücklichsein. Glücklichsein ist natürlich nicht das richtige Wort. Freude ist auch nicht genau das richtige. Also, Liebe muss das richtige Wort sein, indes ist es Liebe in aller Stille, Liebe ohne ein Objekt, schier die Qualität der Liebe, wie sie in deinem Herzen wohnt. Sie wankt nie.

Aber ihr schaut nach draußen, Geliebte. Ihr habt einfach noch nicht auf diesen starken lebenskräftigen inneren Kern von euch den Blick gerichtet. Wenn du deine Brille finden möchtest, musst du dort nach ihr schauen, wo sie ist. Du hast dort geschaut, wo viele Dinge sind. Du hast dorthin geschaut, wo Enttäuschung liegt, denn die Welt hält das vor. Du hast dorthin geschaut, wo Provokation gedeiht, denn die Welt stellt nach wie vor alle Provokation bereit, auf die jemand erwidern könnte. Die Welt mag deinen Ärger provozieren, dein Ärger ist freilich der deinige, den die Welt auslöst. Die Welt zeigt dir auch Liebe. Auf die gleiche Art wie beim Ärger ist Liebe die deinige. Hättest du inwendig in dir keine Liebe, so würdest du sie in der Welt nicht erkennen. In der Welt findest du Schnäppchen deiner selbst.

Insoweit als das Glück, das aus der Welt erzielt wird, des Öfteren Aufregung darstellt, könntest du keine dauernd währende Aufregung aufrechterhalten. Die Welt täte dir keinen Gefallen, wenn sie dich unablässig mit großen Nachrichten umstieße. Du würdest in den Flammen der Aufregung aufbrennen.

Sogar in den Turbulenzen existiert inwendig in dir ein stiller Ort. Er ist schier inwendig in dir. Genieße die Freuden der Welt, zähle indes auf den inneren Frieden, auf die innere Liebe, auf den Ort der Stille in deinem Herzen, die dich tragen mögen. Nichts kann im Herzen deines Herzens, wo Ich residiere, falsch gehen. Finde diesen Hafen inwendig in dir, und du segnest die Welt, die gleiche Welt, die dich nicht immer segnet.

Ist das, Geliebte, nicht diejenige Sache, die es zu tun gilt? Zu geben, was ihr entgegenzunehmen wünscht? Habt ihr darum in Wirklichkeit nicht immer gewusst?

Wasimmer eure Talente sind, einerlei, wie begabt ihr seid, das, was ihr zu geben habt, ist die Wärme und Stille des inneren Lichts aus eurem Herzen, wo Ich Wohnung habe. Gebt Mich weg, Geliebte. Blast Meine Segnungen überallhin. Blast auf die Pusteblume Meiner Liebe, und lasst ihre Stille niedergehen, wo sie anlangt, bis hin zu den fernen Ecken der Erde. In jedem Fall, ohne es auszuprobieren, entweicht die Liebe aus Meinem Herzen inwendig in euch und borgt sich der Welt aus, die nach ihr lechzt.