HEAVEN #293 Ein Gewahrsein von derartiger Brillanz
EIN GEWAHRSEIN VON DERARTIGER BRILLANZ
Was wäre, wenn es stimmte, dass Ich tatsächlich in allem rund um dich herum enthalten bin? Was wäre, wenn Ich in jedem Gegenstand und in jedem Abbild eines jeden Gegenstands enthalten wäre? Was wäre, wenn Ich wirklich in dir wäre? Wenn Ich in allem bin, was du anschaust, bin Ich in dir enthalten, der ebenso der Schrank ist.
Was wäre, wenn es in Wirklichkeit da draußen für dich nichts anzusehen gäbe, und wenn es deine eigene Widerspiegelung wäre, was du durch deine Augen siehst? Was wäre, wenn alles du wäre?
Was wäre, wenn du da draußen und da drinnen wärest? Du bist das Inwendige, was ebenso außen gesehen werden kann? Was wäre, wenn du nach innen schauen und das Herz und die Seele von dir sehen und Mich dort finden könntest?
Was wäre, wenn alles da draußen und da drinnen Ich Selbst wäre? Was wäre, wenn es Ich wäre, Der all die Teile spielt, dass Ich jedoch derart durch den einen oder anderen Teil gefesselt wurde, sodass ich zu denken anfing, der Teil sei, wer Ich bin? Was wäre, wenn Ich Mich in Meine eigene Performance und Theatervorstellung eingekauft hätte?
Kann das sein? Kannst du Ich Selbst in einem anderen Gewand sein, und kann alles Sonstige, was du gedacht hast, schier Fantasie sein?
Sofern das der Fall ist, was würde das bedeuten, und was würde es für dich bedeuten?
Das ist für den Verstand verschreckend, nicht wahr?
Allerdings für das Herz ganz und gar nicht.
Der Geist kann nicht erfassen, was das Herz immerzu gewusst hat.
Du bist nicht der schiere Spieler auf der Bühne.
Es gab eine Geschichte hinter dir, die du vergessen hast.
Du vergaßt deine hohe Stellung.
Du dachtest, die kleine Bühne und dein kleines Brüsten und Herumtasten seien die Erstreckung von dir.
Was wäre, wenn du wirklich Ich wärest, Ich in kontrahierter Form? Sollte das der Fall sein, was anderes gäbe es denn dann für dich zu tun, als dich zu Meiner Größe hin auszudehnen?
Was wäre, wenn dein Herz sich über seine sogenannten Grenzen hinaus ausweitete und mit dem Meinen, dem Ursprünglichen Herzen, verschmölze? Wie sähe dann dein Leben aus?
Was wäre, wenn du deine Erbschaft tatsächlich anerkenntest und deine Verkleidungen abwürfest? Was wäre, wenn du diesen kleinen Imitator und Darsteller Ego zu Fall brächtest, und wenn du die Realität in Anspruch nähmest und dich vorwagtest, die Größe zu sein, die die Wahrheit von dir ist, anstelle der Kleinheit von dir, der Kleinheit, die die Welt an dir beging und die du an dir selbst begingst?
Was macht es so schwer für dich, gar über die Realität von dir hinaus zu denken? Es ist für dich leichter, dich verächtlich über die Idee der Größe in dir zu äußern, als die Möglichkeit der Größe einzulassen, die du bist.
Dann fragst du dich: „Also, wenn das tatsächlich stimmt, und wenn ich mehr bin, als ich mir je selbst gestattete, darüber nachzusinnen, welchen Unterschied würde das dann erbringen? Wie sähe es aus? Wie sähe ich aus? Würde ich mich aus der Asche meines gegenwärtigen Lebens erheben? Hätte ich einen anderen Namen und hätte ich in ein anderes Haus umzuziehen? Was würde das aktuell bedeuten?“
Du würdest ferner sagen: „Ich weiß, ich würde den gleichen Körper tragen. Mein Gang wäre der gleiche. Ich würde die gleichen Schuhe anhaben. Ich würde meine gleiche Familie ernähren. Ich könnte zum wenigsten ändern, wer sie sind und was meine Vergangenheit war. Wo würde ich meinen Anfang nehmen?“
Dann wendest du dich Mir zu und fragst: „Lieber Vater, mein Vater, falls das der Fall wäre, dass ich mehr das sein kann, was Du sagst, dass ich mehr von Dir sein kann, so sage mir, wie das aussähe. Was wäre meine erste Handlung? Vater, ich bin willens, all das zu sein, was Du für mich erstrebst, aber ich weiß nicht, wie das zu machen ist, auch dann, wenn ich ernstlich glaubte, ich könnte es hinbekommen. Würde ich Christus werden? Wie würde ich mich ändern? Was würde geändert?“
Sobald du in deinen Gebeinen die Herrlichkeit von dir erkennst, würde sich die ganze Stellung im Leben ändern. Innerhalb eines Augenblicks würden deine Augen anders sehen. Dein Herz würde anders läuten. Die gesamte Welt wäre in deinen Augen, die auf sie blicken, geändert, und infolgedessen würde sie umgestaltet.
Du würdest nicht Christus werden. Du bist Christus. Es warst du, der auf der Erde wandelte und der allem Anschein nach diejenigen heilte, die danach trachteten.
Sobald es auf die Wahrheit von dir hinaus läuft, würdest du deine frühere Sicht zurückgewinnen. Du würdest die Menschen nicht erretten, da du erkennen würdest, dass du nicht erretten kannst, was bereits geschützt in Meinen Armen weilt. Du würdest keine Menschen heilen. Du würdest Gesundheit sehen, und das würde als Heilung bezeichnet werden. Christus tat nichts anderes, als auf der Erde zu wandeln.
Du hättest ein Gewahrsein von derartiger Brillanz, dass du alleine Wahrheit erblicken könntest.
Du hättest in dir selbst keine Änderungen zu tätigen. Du wärest entzündet, das ist alles. Und, Lichter entzünden.
Christus sah eine Welt, die von der verschieden war, die Andere sahen. Das ist alles. Er erkannte überall Mein Licht. Er hat sich nie getäuscht. Seine Peiniger konnten ihn nicht zum Narren halten. Er wusste, wer sie waren, gar auch obschon sie es nicht wussten.
So wie Ich die Wahrheit von dir kenne, kannte er die gleiche. Er pflanzte sein Herz in das eure, und er erbat nichts anderes, als dass ihr es erkennt.
Fange an, die Möglichkeit von dir zu erkennen. Dabei gilt es für dich keine Handlung zu ergreifen. Nichts, das du zu werden hast.
Lasse die Wahrheit sich schlicht absenken, und sie wird sich erheben.
Wir wollen später damit fortfahren.

