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HEAVEN #294 Dein Herz schlägt ein

DEIN HERZ SCHLÄGT EIN

Wer bist du, außer Ich? Und wer war Christus anderes als Ich, in Gang gesetzt in einem Menschenherzen? Wer war Christus anderes als das Menschenherz abzüglich des Ego? Er tätigte einen natürlichen Transfer, vom Ego zu Mir und zu Meinem Licht.

Du denkst dir Christus als einen Geber. Ja, das war er. Doch bevor er ein Geber sein konnte, hatte er ein Bejahender zu sein. Er war ein großer Bejaher von Wahrheit. Er wusste, er war der Brennpunkt Meines Herzens. Er wusste darum, Wessen Liebe er inwendig in sich trug. Er bejahte Meine Totalität inwendig in ihm. Er hörte Mich reden - anders ausgedrückt, er hörte Meine Gedanken -, und er antwortete: „Recht so.“ Er antwortete: „Ja.“ Er antwortete nicht: „Kann wohl sein“, oder „Irgendwann einmal“.

Er wartete nicht, bis er gut genug geworden war. Er wurde gut genug, weil er nicht wartete. Er hörte Mich lauter, als er die Welt hörte, und er hörte dem zu, was er hörte, und nahm es sich zu Herzen.

Er ging mit Mir zusammen rund um die Erde. Er trug Meinen Gedanken. Für ihn gab es nichts anderes zu tun, als Meine Liebe in seinem Herzen zu singen. Wie ansteckend doch eine Melodie ist! Er sang die Meine.

Jesus der Mensch wurde Christus das Licht.

Er reflektierte Mein Licht in ihm.

Jeder kann das. In eben diesem Augenblick kannst du das.

Es ist nicht so, dass du ein Gläubiger zu werden hast. Glaubensüberzeugungen sind bloß Gedanken.

Jesus wurde ein Einwilligender. Das ist alles. Ich bot ihm, so wie Ich es dir tue, Meine gänzliche Liebe und Mein gänzliches Gewahrsein an, und er dachte darüber nicht nach oder sondierte nicht, was zu tun sei. Er nahm an. Er konnte Mein Dargebot nicht ablehnen. Er war so bescheiden, er konnte nicht ablehnen. Er focht Meine Wahl für ihn nicht an. Er dachte nicht, dass Ich Mich vielleicht hinsichtlich seiner Würdigkeit geirrt haben könnte. Er dachte nicht, dass es von ihm vielleicht klüger wäre, seine Unwürdigkeit in den Blick zu nehmen, denn er wusste, dieses Empfinden der Unwürdigkeit ist nichts mehr oder weniger als das Ego. Hast du gedacht, jenes sei etwas anderes?

Größe ist Gott. Christus debattierte seine Größe nicht. Er gab das Ego und die Unantastbarkeit seiner eigenen Gedanken auf. Er wählte Meine Wahl, und demzufolge wählte er sich selbst, und demzufolge gab er Mich der Welt.

Ich habe jeden gewählt. Christus nahm Meine Wahl an. Du zögerst. Du weichst zurück und sagst, das sei der Fall, weil du nicht richtig verstehest. Das ist dein Geist, der da spricht, nicht dein Herz. Dein Herz versteht sehr wohl, dass inwendig in dir ein Riese an Seienshaftem liegt, parat, aus den Begrenzungen seines selbstauferlegten Exils hervorzubersten.

Christus schritt aus sich heraus. Er akzeptierte Meine Energie. Er sah, dass Ich jenseits aller Vergleiche lag, und er wagte sich hervor, das zu bejahen, was ihm dargeboten wurde. Er tat nichts anderes als das zu akzeptieren, was ihm seine Augen erzählten. Er sah Schlacke und er sah Gold, und er wählte Gold, und er wählte Gold und wusste, dass er durch diese Wahl für Jedermann eine Wahl getroffen hatte. Er konnte nicht einfach länger bloß für sich eine Wahl treffen. Deswegen konnte er nicht lediglich einen Teil dessen akzeptieren, was Ich ihm darbot. Er hatte genug für Jeden anzunehmen.

Wir können sagen, er hatte keine Wahl. Wir können sagen, er sah die Schlacke nicht. Er sah allein Mein Licht. Es gab da draußen überhaupt nichts anderes als Mein Licht.

Würdest du dich einem Eintauchen in den Ozean des Himmels versagen?

Würdest du dich weigern, aufzustehen und durch Mich in den Ritterstand erhoben zu werden?

Würdest du dich dem einzigen Ansinnen verweigern, das Ich an dich herantrage, dem Ansinnen, Mein Dargebot an dich zu akzeptieren?

Ich biete dir deine Krone.

Sage nicht, sie passt dir nicht. Ich habe sie für dich angepasst. Sie wurde für dich gefertigt. Du bist der einzige, der sie zu tragen vermag.

Sage nicht, sie sei für dich zu schwer zu tragen, denn Ich machte sie leicht, und die Krone wiegt überhaupt nichts.

Würdest einen Kuss von Mir ablehnen?

Würdest du abweisen, dass Ich dir das Geschenk gebe, das Ich dir geben möchte?

Würdest du Meine Hand ignorieren, die Ich ausgestreckt halte?

Würdest du Mir sagen, still zu sein?

Würdest du Mir sagen, Mich davon zu machen?

Würdest du Mir sagen, Ich existiere nicht?

Würdest du Mir sagen, dass Ich Mich irre?

Was würdest du Mir sagen? Ich höre gerne zu.

Ich habe in deinem Herzen eine Kunde in Verwahrung gegeben. Behalte sie dort sicher für Mich. Du weißt nicht einmal, was die Kunde besagt, aber es steht dir zu, sie in deinem Herzen zu bewahren. Du trägst Meine Kunde, und eines Tages wirst du sie öffnen und sehen, dass das, was Ich seit langem sagte, Wirklichkeit geworden ist.