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HEAVEN #284 Wie mit Erfolg umgehen

WIE MIT ERFOLG UMGEHEN

Wie du mit Erfolg umgehst, ist das gleiche, wie du mit Nicht-Erfolg umgehst. Du bist aufgewühlt. Du flatterst auf.

In eurem ganzen Leben trainiert ihr Erfolg.

Jedes Mal, als die Dinge nicht so liefen, wie ihr es wolltet, habt ihr das Versagen genannt und wart ihr enttäuscht. Ihr habt eure Reaktion auf Erfolg eingeübt und trainiert, ob ihr ihn nun kanntet oder nicht. Ihr wurdet durch eure Enttäuschung bewegt. Vielleicht habt ihr geweint und euch zurückgezogen. Vielleicht seid ihr hoch und runter gesprungen. Vielleicht seid ihr versteinert und konntet euch nicht mehr rühren. Vielleicht wurdet ihr sprachlos.

Wie ihr Enttäuschung handhabtet, stellt dar, wie ihr Erfolg handhaben werdet.

Ihr habt das, was im Leben zu euch gekommen ist, euch trainieren lassen! Ihr habt versucht, das Leben herumzukommandieren, indes hat es euch befehligt. Ihr wart wie ein Hündchen an der Leine durch das Leben tangiert.

Du möchtest der Orchesterleiter sein, doch wenn ein Ruf erschallt: „Polka!“, spielst du eine Polka. Ein Ruf: „Walzer!“, und du spielst Walzer. Ein Ruf: „Jazz!“, und du spielst Jazz. Was für eine Aufregung! Ein Ruf: „Versagen!“, und du nimmst die Luft weg. Ein Ruf: „Erfolg!“, und du bist beschwingt. Das ist kein Dasein eines Orchesterleiters. Das ist eine Musicbox.

Beschwingtsein ist schlicht der gegensätzliche Pol zu Dämpfung oder Niederlage.

Ich sage nicht, die Ansinnen, die euch das Leben zureicht, nicht zuzulassen, doch rate Ich euch an, der neutrale Entscheider zu sein. Was immer das Leben euch zuruft, ihr müsst nicht auf diese Melodie aufspringen.

Ich sage euch, Meine Kinder, das, was ihr Erfolg nennt, und das, was ihr Versagen nennt, macht nicht euer Leben aus. Ihr macht euer Leben.

Leben ist viel-farbig.

Das Ausmaß, bis zu dem die Farben Einwirkungen auf euch haben, ist eure Wahl. Ihr habt nicht wahllos davon tangiert zu werden.

Neigt euch der Vorstellung zu, dass ihr ein stiller Strom seid, der durch das Leben läuft. Ihr seid ein Baum im Wald. Ihr seid eine Sonne, die scheint. Ihr seid ein kühler Mond, der reflektiert. Ihr seid eine Überallheit des Lebens.

Neben einem Strom kann ein Krieg stattfinden, und der Strom geht wie immer seiner Wege. Er fließt unentwegt und wird weder schneller noch langsamer.

Es scheint so, Meine Kinder hatten die Auffassung, dass es gut sei, an Geschwindigkeit zuzulegen, dass es gut sei, über die Geschwindigkeitsbegrenzung hinauszugehen, dass ihr auf Touren gebracht sein solltet, wenn ihr glücklich seid, und auf Touren gebracht sein sollt, wenn es euch schlecht geht. Ihr hattet die Vorstellung, dass ihr ein Chamäleon sein solltet, das seine Farben gemäß den Farben um sich herum ändert.

Aber ihr seid ein Menschliches Seinswesen, und eine Stille läuft durch euch hindurch, auf die ihr hören mögt, die ihr enthüllen, in euch aufnehmen und reflektieren mögt. Seid dieser Stille zurechenbar, und nicht so sehr dem, was um euch herum vorgeht.

Entsinnt euch, wer ihr unter allen Umständen seid. Das meint nicht, eine Pose anzunehmen. Aus der Wissendheit, nicht aus eurem Willen heraus, bleibt, wie ihr seid. Lasst euer Gewahrsein in etwas Größeres hinein strahlen als in die Fragmente und Scherben ungewisser Tätigkeiten um euch herum.

Wenn es an eurer Tür klopft, müsst ihr nicht hin hasten, um sie zu öffnen. Ihr könnt zu ihr hin gehen. Ihr könnt gleichmäßig grüßen, was an eurer Tür wartet. In jedem Falle, ein Postbote ist an eurer Tür. Wer immer da steht, er hat eine Botschaft für euch. Es ist vielleicht eine Botschaft, die ihr bevorzugt. Vielleicht eine, die ihr nicht befürwortet. Nehmt jede. Keine Hast ist nötig. Kein irgendgearteter Sturm.

Einige Neuigkeiten gelangten zu deiner Tür. Es sind bloß Neuigkeiten. Das braucht dich nicht zum Zittern und Beben zu bringen. Du kannst der gleiche nach, wie vor den Neuigkeiten sein. Nachrichten sind nichts Erdbewegendes. Neuigkeiten kommen und gehen, und du bist immerzu ein Kind Gottes.