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HEAVEN #261 Sprich zu Gott

SPRICH ZU GOTT

Mein Verhältnis zu dir ist eins-zu-eins. Das meint, du wendest dich direkt an Mich. Unsere Herzen heuern an. Meine Worte heuern dich an. Dein Reden zu Mir heuert Mich an.

Selbstverständlich ist Unsere Kommunikation auf einen Schlag. Wir sind nicht unterschiedliche Charaktere, obwohl es dir so scheint.

Auf jeden Fall, habe keine Angst, zu Mir zu sprechen. Es mag sein, du hörst Mich nicht direkt, aber Ich werde dich hören. Und du wirst etwas von dem hören, was du sagst.

Wenn du zu mir sprichst, ist es nicht so, wie wenn du mit jedem anderen sprichst. Es ist so persönlich, so intim, so ohne Überflüssiges. Bei Mir tust du nicht so Als Ob. Du probierst es nicht. Du benutzt schlichte Rede. Du wirst vielleicht nicht wissen, was du sagen wirst, bis du es sagst. Du wirst Tiefen in dir finden, von denen du keine Idee hattest.

Wie du zu Mir sprichst, das erbringt bei dir einen Unterschied. Du hast zu sagen, was du zu sagen hast. Ich weiß, was du sagen wirst, aber du bist derjenige, der es zu sagen hat. Niemand kann für dich sprechen. Niemand kann deine Worte an Mich übersetzen. Dein Herz hat zu dem Meinen zu sprechen. Die Wichtigkeit liegt in deinem Reden zu Mir aus deinem Herzen heraus. Keine Formeln. Keine Routine. Dein Herz, das zu Mir spricht, ist ein Akt der Übergabe.

Wie schwer das für Etliche unter Meinen Kindern ist. Ihr denkt tatsächlich, ihr habt etwas zu übergeben. Wir befinden uns nicht im Krieg, du und Ich. Wenn du denkst, du übergebest wirklich etwas an Mich, dann hast du dich bei Mir durchgesetzt. Du dachtest, du stehest mit Mir in Wettbewerb.

Wenn du dein Herz vor Mir hinkniest mit dem Gedanken, es gebe etwas, was du gerade aufzugeben habest, dann hattest du gedacht, du hättest zu kontrollieren. Du dachtest, dass Kontrolle dich sicher hält. Kontrolle ist dein Anlauf im Wettbewerb mit Mir. Kontrolle ist dein Kämpfen im voraus. Du bist abgeneigt, dein Fantasiebild der Kontrolle aufzugeben, da du denkst, Kontrolle sei deine Stärke. Kontrolle ist deine Illusion.

Ich bin deine Stärke. Ich war die ganze Zeit über deine Stärke. Eine andere hast du nicht.

Spannung ist keine Stärke. Es ist Spannung. Sie hält eng fest.

Bei Mir gilt es, los zu lassen. Du musst deinen Aberglauben los lassen. Du hast deine Ängste los zu lassen. Ja, du hast sogar davor Angst, deine Ängste los zu lassen, als ob sie, falls du sie nicht in deinem Geist als Gefangene hältst, ihre Schwerter lösen, als ob sie dadurch vom Leibe zu halten wären, wenn du sie im Geist hältst. Allerdings ist das der Ort, wo die Ängste herrschen – in deinem Geist, und sobald sich Ängste dort verschanzt haben, haben sie bereits gewonnen. Sofern du sie unentwegt beobachtest, befindest du dich in ihrer Knechtschaft.

Sieh von der Angst ab. Lasse von der Kontrolle ab. Geh von ihr weg, und du stehst vor Mir mit großer Kraft. Meine schöne Schöpfung steht vor Mir in der Pracht Meines Lichts. Du entblößt dein Herz vor mir, und es ist schön. Es ist gut.

Ich habe lange darauf gewartet, dass du vor Mir stehst. Du kamst als Kniender, doch bald fandst du, du seist ein Stehender, einer, der größer da steht als je zuvor, da du, indem du dich Mir überreichst, in Meinem Licht wächst, und du wächst zu Meiner Höhe heran.

Du dachtest, es sei ein großes Ego, vor Mir zu stehen. Indes ist es dein großes Einssein, das vor Mir steht. Es ist dein Herz, das im Einssein schmilzt, welches vor Mir steht, und Wir sind Eine Unauflösliche Liebe, die Sich Selbst begegnet, die Sich immerzu Selbst begegnet, so, als wäre es das erste Mal, indessen es alldieweil kein erstes und kein letztes gibt, denn Wir begegnen uns immerfort. Ob du es nun weißt oder nicht.