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HEAVEN #262 Gott ersucht

GOTT ERSUCHT

Sobald du akzeptierst, wer und was deine Wirkliche Existenz ist, wirst du nicht derart stark durch die Ängste in Besitz genommen, die dich gegenwärtig in Besitz nehmen. Stimmst du dem zu, dass die Angst dich in ihren Klauen hat? Dass sie oft bei dir den Antrieb bildet.

Was denkt die Angst, dass sie sei? Sie denkt, sie sei eine Vorwarnung, und sie denkt, sie sei eine Versicherung. Sie denkt, sie sei ein Seher und ein Schwertkämpfer in einem. Sie denkt, sie sei dein Verteidiger, indessen sie dein Zunichte-Richtender ist.

Allerdings denkt die Angst ganz und gar nicht. Es bist du, der das Denken für sie ausrichtet. Die Angst nutzt dich, um sich selbst groß zu machen, und du kommst dem nach.

Du brauchst keinen Seher, um die Zukunft für dich zu sehen, und du brauchst keinen Schwertkämpfer, um dich vor ihr zu verteidigen. Deine Zukunft ist jetzt, eben dieser Augenblick. Mach ihn nicht zunichte. Pflanze deinen Fuß fest, wo er für den Augenblick ist, der er ist. Sichere dein Leben nicht ab. Spiele in deinem Geist nicht die schlimmsten Szenarien aus. Versieh sie nicht mit einem Vermerk. Bausche sie nicht auf.

Lasse die Angst nicht der Meister von dir sein. Lasse nicht die Angst die Schüsse ausrufen. Gehorche der Angst nicht. Springe über sie. Kicke sie fort. Buhe sie aus. Hüpfe über dein ausgemaltes Schicksal hinweg.

Du zählst die vorgestellten Desaster. Du hofierst ihnen.

Buhle stattdessen um die Segnungen. Segnungen können über dir hereinbrechen. Mache sie mehr zu deiner Wirklichkeit als die Angst. Verschönere die Segnungen und vertreibe die Ängste. Locke die guten Wünsche zu dir heran. Bewirte das, was du erstrebst. Nimm die Kappe vom Leben wie den Verschluss von einer Flasche sprudelnder Soda, und halte sie hoch, bevor du trinkst. Halte dein Leben zur Sonne hin hoch. Halte es zu Mir hoch. Halte es hoch, damit es alle sehen können.

Angst ist der Ausweg des Feiglings. Er ist nicht für dich. Lasse Angst nicht dein Schlagwort sein. Lasse Güte und Barmherzigkeit deine Schlagwörter sein, denn mit Sicherheit werden sie dir alle Tage deines Lebens auf dem Fuße folgen. Haben sie das nicht getan?

Welche Züge gütigen Geschicks erreichten dich und erreichen dich weiterhin? Welche Segnungen haben sich bereits um dich angesammelt? In was für einem Meer der Liebe bist du eingetaucht? Bewirb dich um mehr Freude, die auf dich zukommt. Winke Belohnungen herbei. Begrüße sie, als seien sie bereits hier, denn sie sind hier. Sie sind direkt vor dir. Versuche mehr sie zu sehen, anstatt dich gefährdet zu sehen.

Kaufe dich nicht in die Welt der Ängste ein. Erachte sie nicht als unvermeidlich. Fakten in der Welt sind oft gesammelte Beobachtungen und Voraussagen, die auf angsteinflößenden Ideen fußen, und die so-genannten Fakten halten dich unten. Nach dem Verhängnis wird derart viel Ausschau gehalten, als ob das Auffinden von Anzeichen für ein Verhängnis etwas beweise, das aber beweist einen Trugschluss. Triff nicht die Wahl für das drohende Unheil.

Stelle die Gutherzigkeit deines Herzens unter Beweis. Härte die Gutherzigkeit der Herzen aller Menschen. Härte das Sehvermögen. Hole dir aus der Zukunft, was du möchtest, und ebendorthinein wird das Leben dich ziehen.

Schreite im Leben in die Richtung nach vorne aus, die du nehmen möchtest. Du musst nicht mit den Massen gehen. Folge stattdessen lieber einem Stern. Folge einem Stern, den Ich dir gebe. Folge deinem eigenen Stern, denn Ich habe ihn dir gegeben. Gehe so weit, wie es dich nehmen will, und das ist sehr weit, ja, sehr weit.

Mache es dir dort, wo du sitzt, nicht zu bequem. Das Vermeiden von Angst ist nicht deine Lebensmission. Dachtest du, darum ginge es?

Ich habe dich nicht geschaffen, um ein Geschöpf der Angst zu sein. Ich habe dich als ein Geschöpf der Liebe geschaffen. Geh in diese Richtung, und die Angst wird dich nicht einholen.

Was willst du heute tun, um die Klangfarbe deines Lebens zu ändern? Welche kühne kleine Sache wirst du machen? Welche Tapferkeit willst du in Erwägung ziehen? Wärst du die tapferste Seele auf Erden, was könntest du heute von dem Ort her tun, wo du stehst? Was könntest du sagen und zu wem? Welchen Stein würdest du umdrehen, und welche Augen würdest du zum Leuchten bringen? Worin läge deine Gefolgschaftstreue, und welche Änderungen würdest du veranlassen?

Was würdest du tun, außer dass du dein Herz zum Vorschein bringst? Du würdest dein Herz entblößen, anstatt es zu verbergen.

Ich schaue auf dich, damit du Mich in die Welt hinein geleitest, wozu ja der Mensch befähigt ist. Ich ersuche dich, Mir heute zu helfen.