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HEAVEN #1833 Wie eine Braut und ein Bräutigam

WIE EINE BRAUT UND EIN BRÄUTIGAM

Der Diener dient, und derjenige, der bedient wird, dient ebenfalls, so wie Ich euch diene.

Der Bankmanager dient dem Bankkassierer.

Die Kinder in der Schule dienen dem Lehrer.

Wer dient mehr? Ich diene euch, und ihr dient Mir.

Das ist kein Tausch, denn Ich gebe alles. Ich gebe nicht dem entsprechend, wie viel du gibst. Es bist du, der deinen Wert abwiegt und besinnt, und der nicht alles entgegennehmen möchte, was Ich dir gebe. Ich arbeite hart an deinem Entgegennehmen.

Selbstverständlich arbeite Ich gar nicht hart. Es war für Mich nichts, das Universum mit Meinem Gedanken zu erschaffen. Sieben Tage? Wieso, das würde einem wie eine Minute vorkommen. Für Mich ist es das Leichteste in der Welt, dich zu lieben. Größer als alles andere ist Meine Liebe für dich, und du bist größer, als du es zulässt.

Ihr lasst auf euren Altären Reis für Mich. Wer hat euch den Reis gegeben, um ihn Mir zu geben? Ich habe an alles gedacht. Ich habe für euch alles vorbereitet. Und ihr serviert Mir das, was Ich euch dargeboten habe. Ihr könnt nicht rasch genug servieren, um Mir das zu geben, was Ich euch gegeben habe. Ich bitte darum, dass ihr Mir erlaubt, euch zu dienen.

Wer hat hier das Sagen? Ich gab euch den freien Willen, was ihr demnach mit den Gaben des Universums anstellt, ist eure Sache. Ich kann nicht Nein sagen. Ich kann euer Herz nicht zwingen, sich selbst darzubieten. Ich kann eure Knie nicht beugen. Ich stehe nach wie vor wie ein guter Kammerdiener neben euch, euch zu Diensten, auf euren Zuruf, auf euer Geheiß. Ich bin emsig darin, jedes eurer Verlangen vorauszuahnen. Ihr habt nicht die ganze Zeit zu sprechen. Ein Nicken in Meine Richtung genügt.

Und demnach dient ihr Mir, indem ihr Mir stattgebt, euch zu dienen. Wie schlicht ist doch Unser Austausch. Ich gebe alles, und ihr gebt, wie ihr es seht, in einem vordergründig bestechenden Augenblick der Irdischen Zeit. Ich sehe in die Tiefen eures Herzens, und Ich sehe Mich dort in Wartehaltung stehen, auf ein Zeichen von euch bedacht. Euer Augenlicht ist nicht so gut wie das Meine, das ist alles.

Falls ihr weiter sähet, falls eure Sicht verfeinerter wäre, so würdet ihr gleichfalls in Mein Herz hinein sehen, und ihr würdet erkennen, dass ihr euch dort mit Mir vereint habt. Ihr würdet merken, dass ihr im Zentrum Meines Herzens gesessen habt, dessen nicht gewahr, wo ihr seid, im Denken begriffen, ihr wärt irgendwo anders, ihr hättet ein Herz für euch allein, und nicht das Eine, Das Wir Uns teilen, nicht das Eine, das die Welt besprüht, nicht das Eine, das euch wie auch die in die Irre gegangene Welt wie einen Ballon hochhebt, der hochsteigt und sich von einer neuen Höhe her selbst genießt.

O Geliebte, wie geräumig das Universum ist, und wie klein die Welt, in der ihr Schwierigkeiten habt, euch herum zu bewegen. Kommt, erhebt euch aus eurem Stuhl und kommt mit Mir auf einen Ausflug. Lasst Uns den Himmel zum Mond hin bereisen, lasst Uns uns in seiner Weiße baden, und dann zur Sonne rüberhüpfen, wo wir uns in gelben Decken wärmen werden, und dann pur spaßeshalber von einem Stern zum anderen hüpfen. Lasst Uns an den Sternen abfedern. Lasst Uns hochspringen. Lasst Uns auch an der Erde abprallen, denn die Erde ist ein Stern. Sie ist ein schimmernder Stern, ein Lichtkreuz in Meinem Auge. Seht jetzt die Erde durch Meine Augen, Mein Herz. Seht, sie ist wie eine Sonne, allesamt goldenes Licht am Herumwirbeln. Seht, wie eure Augen umgewandelt werden. Und so wie eure Augen sehen, so ist die Welt. Zwischen euch und der Erde gibt es keinen Unterschied.

Seht ihr jetzt, wie Wir Eins sind, nicht wie jemand, der unauslotbar ist, sondern Wir als Eins, als Einer, der auslotbar ist, ein auslotbarer Schlag der Liebe, der alles mit dem Licht, das Wir sind, erfüllt, ganz im Genuss unseres Dienstes Aneinander, so wie sich eine Braut und ein Bräutigam gegenseitig zum Essen weißen Hochzeitskuchen zureichen und vor den Mund halten.