Gottes Lied
Gott redete …
Das Gegenmittel bei Trübsal ist weniger über dich selber nachdenken.
Wenn du dir Vorkommnisse in der Welt anschaust und den Gedanken hast, du littest soeben für Andere, dann wisse, dies ist das Schwirren deines eigenen Schmerzes, das du spürst. Du möchtest gerne helfen, und dein Mitleid-Empfinden für einander fügt dem Feuer schlechterdings förmlich einen weiteren Scheit an Trübsal hinzu.
Mindere das Elend in der Welt, indem du dich selber emporhebst. Sowie es dir elend zumute ist, wird dies zur Welt hin widerhallt. Dein Bemitleiden der Welt ist ihr nicht förderlich. Genauso wie bei einem einzelnen Menschen, der Schmerzen hat – dein Gefühl, für ihn Mitleid zu haben, hilft ihm nicht. Es kann ihm, ja, in der Tat, helfen, ihn dort zu halten, wo er ist.
Höre auf, die Welt zu bemitleiden.
Hebe die Welt, mittels der Macht deines Herzens und Geistes, über den Schmutz hinweg, in dem sie sich anscheinend aufhält. Sowie du dir Elend zu Eigen machst, bietest du jenem milde Gaben dar.
Wer bist du, dass du einen anderen Menschen bemitleidest. Du bist nicht angelegt, die Massen zu bedauern. Sich für Andere sorgenvoll fühlen ist nicht nobler, als dich selber bemitleiden eine edle Haltung darstellt.
Sieh die Welt und jene in ihr als Lichter auf der Erde, welche über dem Getümmel in die Höhe schweben. Sieh die Welt aus der Schlacht heraustreten, hinaus auf eine Ebene mit einem klaren und blauen See. Sieh, wie Feuer gelöscht werden. Sieh gesundes Wohlbefinden vorherrschen.
Mache nicht realer, wovor du einen Aber hast. Sich Weltnachrichten ansehen – Welt-Umsturz, Welt-Scharmützel, Welt-Weh – das betont Sich-Schwertun. Aufmerksamkeit auf Schmerz vermehrt den Schmerz. Sie tilgt ihn nicht.
Auf deiner Couch sitzen, den Turbulenzen zusehen und mit deinem Kopf schütteln, das mindert sie nicht.
Bepflanze einen Garten. Schaue zum Himmel hoch, und betrachte dir stattdessen die Sterne genau. Sieh unermessliche Weite.
Sieh den Tod des Leibes nicht mehr länger als Tragödie. Tragik ist das, woraus Dramen gemacht werden. Dramen haben ihrer Natur gemäß Konflikte. Habe keinen Konflikt. Gehe gar nicht einmal gegen den Tod an.
Der Tod überkommt alle Leiber. Anders gesagt heißt das, dass die Seele auf ihrer aufwärts gerichteten Spirale vorangeht. Bühnenstücke kommen zu einem Ende, die Ausführenden freilich setzen die Dinge auf einer anderen Bühne fort.
Die Welt ist in einer Bühne des Lebens, so wie ihr ebenso. Die niedrigsten Täler eures Lebens haben euch nach oben gedrückt. Die Welt ist ebenso befähigt wie ihr.
Glaubt an Heldenmut. Glaubt an Gutheit. Glaubt, dass Wasserdampf und dass Herzen aufsteigen. Alles ist Aufstieg. Ihr steigt auf, und die Welt rückt mit euch auf.
Wenn du Herzeleid spürst, dann wisse, du gehst fehl.
Nichts ist geschehen. Im Schmerz oder in Freude, du bist du. Genauso ist dies jedermann.
Besprenge die Welt eher mit Liebe denn mit Tränen. Suche es in deinem Herzen auf, selbst jene zu lieben, die Anderen Schmerz zufügen. Du, der du gerne den Schmerz von Anderen fortgenommen sehen möchtest, musst deinen eigenen wegschaffen. Vervielfältigt Freude, nicht Sorge.
Jene Menschen, deren Körper leben, haben denen, deren Körper sterben, nichts voraus. Alle kommen zu Meinem Palast. Alle sind hier, wenn ihr das doch bloß erkennen würdet. Wenn ihr, die ihr so ernsthaft an Elend geglaubt hattet, doch aus dem Elend etwas gefolgert hättet. Folget Mir.
Verseht eure Aufmerksamkeit mit einem Schwenk. Ihr müsst das. Sofern ein jedes Herz in die Höhe blickte, würde sich Elend nicht erdreisten zu existieren. Just jetzt, in diesem Moment, lasse ein jedes Herz sich selber mit Meiner Liebe befüllen, und gib dies als Muster für die Welt aus, denn du bist hier, die Welt anzuführen, nicht, sie zu bemitleiden.
Deine Rolle im Leben ist das, was du an Schwingungen antreibst. Vibriere demgemäß hoch, sodass die Welt eine andere Weise singen mag, eine, die mehr der Meinen gleichkommt.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/gottes-lied.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
Your generosity keeps giving by keeping the lights on

