Geben und geben und geben

God said:

Gott redete …

Jedem Kinde Mein ist es zugedacht, zu empfangen. Wisse dies. Du wirst bekommen, aber es ist nicht an dir, die Vorstellung bei dir zu haben, Andere müssten dir geben. Der Gedanke wäre dir nicht gut, dass dir Schulden geschuldet seien, oder dass du meinst, jemand sei dir verpflichtet, denn du grenzt dich selber ein, indem du in der Weise denkst. Du entgrenzt dich, sobald deine Gedanken daraufzu laufen, was an dir ist zu geben.

Spürst du nicht soeben dieses Empfinden von Geben-heit, wie es dein Herz und deinen Geist öffnet? Spürst du nicht den Unterschied zwischen deine Zähne zusammenhalten und deinen Mund weit offen halten? Wenn du das Gefühl hast, die Welt schulde dir etwas, kontrahierst du die Welt. Weite zuvorderst dich selber aus und stelle weder Anforderungen an einen Anderen noch an die Gesellschaft noch an die Welt auf.

Der Schuh ist an deinem Fuß, und nicht bei jemand anderem. Du bist bestimmt, dein Leben voranzutreiben. Nicht, auf andere zu warten, die dir dein Gebührendes zu geben hätten. Gib stattdessen anderen das, was deinem Empfinden nach dir geboten ist. Dies ist kein Opfer, außer du betrachtest Loslassen von Missgunst als ein Opfer. Zum Glück auflaufen, das ist das praktischste Ding, was du tun kannst. Geben, was du dir gerne denkst, es sei dafür vorgesehen, dass du es bekommest, das ist dir eine Wohltat, die du über dir selbst ausschüttest. Dies ist die Bedeutung von Tue Anderen …

Dieser Rat ist nicht eine Vorsichtsmaßnahme, er ist selbstverständlich guter Menschenverstand. Sofern du das gibst, was du gerne bekommen möchtest, dann gib es ohne Vorbehalt. Es ist nicht an dir, das, was du gibst, mehr durchzuzählen als das, was du hereinbekommst. Du bist nicht ein Buchhalter des Lebens, der laufend an einer Gegenrechnung sitzt, der das Leben mit gegenseitiger Kontrolle herumschleppt. Das tun Geizkragen, und das bekommen Geizkragen.

Wenn du festhältst, hält jeder um dich herum unwissentlich fest. Wenn du frei lässt, lässt jeder um dich herum unwissentlich los, Und so räumst du es ihnen allen ein, sich erneut mit ihrem Herzen in Verbindung zu bringen und großherzig zu sein. Großherzigkeit kann nicht zusammengequetscht und verschrumpelt sein, sonst ist sie nicht großherzig.

Es ist nicht egoistisch, zu geben, was in deinem Herz ist zu geben. Wenn du Bezug nimmst auf dein Selbst, ist alles, was du tun kannst, geben, indes, in jenem Bewusstsein ist Geben nicht Geben genannt. Man heißt es Sein.

Wieso solltest du auf der Erde dein Sein horten und es so für dich selber behalten mögen?

Du bist dafür bestimmt, dein Sein offen zu zeigen.

Wenn du keinen Gedanken an Nötighaben oder keine nachfolgenden Gedanken an Nehmen hast, dann gibst du restlos ohne ein Denken ans Geben. Wenn du auf einem Thron sitzt, bist du thronend. Wenn du gibst, empfängst du, aber du gibst nicht, um zu bekommen. Geben mit dem Gedanken an ein Wiederbekommen ist nicht Geben. Es ist Planen.

Geben unter Vorbehalt ist nicht Geben.

Halbherzig Geben ist nicht Geben.

Bloß Geben ist Geben.

Was wäre, wenn das gesamte Universum auf der Grundlage von Geben, und nicht auf der Grundlage von Berechnen betrieben würde? Was wäre, wenn jemand, der einen Bedarf sieht, ihn alsbald befriedigen würde? Was wäre, wenn jeder jedem gäbe? Was wäre, wenn es jedes Menschen Vergnügen wäre, zu geben und zu geben und zu geben. Geben wäre Wellen des Ozeans gleich, eine nach der anderen, und alle wären in den Wellen am Planschen.

Kein Herz wäre dröge. Das Motto auf der Erde hieße: Je mehr geben, umso fröhlicher.

Jeder würde aufspringen, um zu geben. Und dann käme es zu niemandem mehr ohne irgendwas, und aus dem Grunde zu niemandem, dem etwas zu geben sei. Ihr würdet freilich aus der Freude am Geben heraus geben, just so, wie ihr im Meer aus der Freude am Planschen planscht. Es bringt euch nichts ein, im Meer zu planschen, ausgenommen Freude am Planschen. Bei der Freude am Geben ist es das gleiche.

Translated by: theophil

 

Your generosity keeps giving by keeping the lights on