Friede ist euer natürlicher Zustand
Gott redete ...
Aus der Bewegung des Friedens bist du gekommen, und der Friede wirbelte und wurde eine Welt. Jetzt ist die Welt mitunter wie ein Wirbelwind, und indessen ist sie, nach wie vor, alledem zum Trotz, aus Friede gemacht. Friede ist das Seienshafte des Lebens. Friede rührt nicht herum. Er gibt statt. Er legt sich wie Nebel.
Ich gab Friede über euch. Ich gab euch jene Stille, die das Gewühle nie zu betreten vermag, denn Gewühle fußt auf dem Frieden. Friede fußt nicht auf dem Krieg oder auf seiner Abwesenheit. Ohne Friede könnte Aufruhr nicht existieren. Unruhe kann mit Sicherheit den Frieden weder aufzehren noch ihn überholen.
Kein Krieg zerstört den Frieden. Der Friede zerstört den Krieg. Kein Krieg überlebt den Frieden. Der Friede überlebt den Krieg. Krieg ist eine Abirrung. Er ist nur Zeitvertreib. Er ist etwas zur Darstellung Gebrachtes. Er ist Feuerwerk. Friede ist eine von Anfang an ergangene Schlussausführung. Der Krieg nicht.
Der Krieg verficht. Er würde sich gerne mit dem Frieden duellieren, doch der Friede möchte davon nichts. Der mächtige Krieger, der Krieg, tanzt um den Frieden herum, aber er bekommt ihn nicht zu fassen. Er ist glitzernd und ruft die Aufmerksamkeit zu sich, dieser Angeber Krieg. Er macht lauten Lärm. Er würde den Frieden verborgen halten, wenn er könnte.
Der Friede ist ein unsichtbarer Schild. Nichts kann ihn angreifen. Der Friede ist das, was du siehst und empfindest, sobald die Maskerade des Kämpfens aufhört, indes ist er nie fortgegangen. Der Krieg kann einzig an den Frieden festgeklemmt werden. Der Krieg hat in seinem Hintergrund den Frieden.
Friede ist nichts, was du bekommst. Friede ist nichts zum Erzielen. Du hast ihn bereits. Er ist tief inwendig in dich eingeimpft. Der Krieg ist ein Tusch. Er ist nicht mächtig. Der Krieg ist immer schwach. Er ordnet Waffen an, um seine Schwäche fort zu heucheln.
Die Waffen des Friedens sind Liebe, still sich ausbreitende Liebe. Die Waffen des Friedens können weder gekauft noch verkauft werden, noch können sie abgenutzt oder zerstört werden. Der Krieg ist stofflich. Friede ist natürlich. Friede ist das Feld, auf dem der Krieg gespielt wird.
Erbarmenswert ist der Krieg. Er ist voller Illusion der Großartigkeit. Heil dem Helden Krieg, diesem schwachen Hervorbersten des Ego.
Der Krieg erstrebt Feinde. Er hat keine Freunde.
Was, denkt der Krieg, wird er gewinnen? Wer gewinnt was? Worin liegt im Krieg die Glorie? Ich habe sie nicht gesehen. Was für ein Sieg liegt darin, sich Anderen aufzuerlegen? Ein Held kannst du auch ohne Krieg sein. Kein Krieg ist heilig. Einzig Friede ist das.
Sobald ein Krieg zu Ende ist, gibt es eine riesige Feier. Feiert den Frieden vor dem Krieg, und es wird keinen Krieg geben. Hisst eine Flagge für den Frieden. Zieht sie weit in die Höhe.
Macht Meine Kinder nicht zu zusammen geknufften Taschen.
Der Krieg zerstört sich selbst. Er bringt sich selbst zur Explosion. Er wetzt sich selbst ab.
Der Friede kommt vor dem Krieg. Und Friede kommt hinter dem Krieg. Und Friede ist während des Krieges gegenwärtig. Der Krieg ist die Illusion. Nicht der Friede.
Aber Meinen Kindern ist die Verwüstung sehr real.
Spielt nicht Verwüstung mit der Schöpfung.
Haltet auch nicht nur eines Meiner Kinder auf.
Ich habe gesagt: "Friede sei mit dir." Ich habe nie gesagt: "Krieg sei mit dir."
Krieg ist verwildert.
Wer wollte gerne einen Krieg erklären, unterdessen es derart viele andere Dinge gibt, die man erklären kann?
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/friede-ist-euer-natuerlicher-zustand.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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