Fasse Freude ins Auge

God said:

Beginnst du die Herrlichkeit der Schöpfung zu spüren? Übermannt sie dich? Weinst du vor Freude angesichts dessen, was Gott erschaffen hat? Lachst du jetzt selbst über dich, während du durch alldas, was du zu tun hast, überfordert bist? So du ins Auge fasst, was Ich getan habe, ist deine Liste der Dinge geradezu lachhaft, oder nicht? Bestimmt nicht löblich.

Habe Ich bei der Schöpfung etwas ausgelassen? Gibt es da irgendein wundervolles Seinswesen, was noch nicht ersonnen ist? Gibt es irgendeine gewöhnliche Kreatur, die noch nicht geformt ist? Was etwa könnte noch hinzugetan werden, was in der Mischung nicht bereits enthalten ist? Und was wolltest du gerne beseitigt wissen? Und, falls du es beseitigt hättest, wäre dann die Suppe genauso herzhaft?

Wenn du ein Prozent von einem Prozent des Lebens schätzen würdest, wie glücklich du doch dann wärst. Natürlich, du kannst das. Gestehe es dir zu. Du kannst bei deiner Wahl zu jeder Zeit der Wertschätzung vor der Verunglimpfung den Vorrang geben.

Woher ist diese aufgehäufte Idee gekommen, dass sich das Leben auf das Leiden spezialisiere? Bestimmt nicht von Mir. Doch bist du davon überzeugt. Du fasst ein Leben der Mühe und des Kummers, mit ein paar Einsprengseln von weniger Mühe und weniger Kummer, und vielleicht mit einem Schlag gut Glück hin und wieder, dann, wenn du Glück hast, ins Auge. Kein Wunder, dass deine Schultern herabhängen. Was für eine Voraussage hast du doch getätigt! Mache eine andere. Mache eine, die du gerne hast.

Du kennst etwas Besseres als Vereitelung voraussagen. Du stellst dir nicht vor, dass du vom Aktienmarkt profitieren wirst, während du sicher bist, dass er nach unten gehen wird. Du wettest nicht auf ein Pferd, von dem du überzeugt bist, dass es verliert. Wieso, frage Ich, ist derart viel Zutrauen in das zu verzeichnen, was dir keine Freude bereitet?

Sofern du Zutrauen in das Glück hast und du verlierst, hast du dich dann nicht an dem Zutrauen erfreut? Was hätte dir gefehlt, sofern du lieber mit der Freude als mit dem Kummer geliebäugelt hättest?

Du kannst dich über alles beklagen. Das hast du getan. Was ist die Schlussfolgerung daraus?

Wann hast du dir den Bescheid erteilt, dass Fehler finden etwas sei, worin du gut sein möchtest? Ja, dass es sogar ein Spezialgebiet sein solle? Wann hast du entschieden, dass es sich dabei um ein Talent handelt, was du entwickeln möchtest? Wann hast du entschieden, dass du darin glänzen möchtest?

Es gibt bessere Dinge, um darin zu glänzen.

Liebe ist eines von ihnen.

Was wäre, wenn du dein Augenmerk auf Freudegeben richten würdest? Was wäre, wenn du dich selbst als eine Elfe oder als ein Wichtelmännchen vorstellen würdest, die Geschenke hinterlassen, um jemanden des Morgens zu überraschen? Was wäre, wenn du die Schuhe des Schumachers besohlen würdest? Welches Entzücken könntest du rund um dich für jemanden hinterlassen, der davon überwältigt wird?

Was wäre, wenn du der Welt unentbehrlich wärst?

Was wäre, wenn die Schöpfung wundervoll ist, und wenn du hier wärst, um darin anzuleiten?

Was fügt Murren dem Universum hinzu? Wieso sollte jemand murren mögen?

Das Leben ist wie ein Sakko, was es in verschiedenen Farben gibt. Du kannst das Sakko deiner Wahl haben. Wenn dir dunkel lieber ist, kannst du das haben. Wenn du golden vorziehst, kannst du auch das aus dem Regal ziehen.

Alles ist dir vorrätig.

Und so, wie du dein goldenes Jackett tragen kannst und wie es allmählich Flecken bekommt, kannst du es ebenso in der Sonne hell leuchten lassen.

Du kannst alles tun. Die Tatsache, dass du sogar bei deiner Wahl der Dunkelheit gegenüber dem Licht den Vorzug gibst, ist dafür Beweis genug.

Du hast ausgerufen: "Wie bloß kann das Leben so schwer sein?"

Übe dich ein und sage: "Wie kann das Leben bloß so leicht sein?"

Entlaste dich von der Schräge, die du beim Leben auf dich genommen hast.

Ersetze sie.

Du bedurftest einer neuen Neigung beim Leben. Hier, Ich gebe sie dir.

Translated by: theophil

 

Your generosity keeps giving by keeping the lights on