Euer Reichtum
Gott redete …
Auf eurer Suche nach Fülle füllt ihr euch öfters mit Dingen an. Mit Gegenständen, mit Essen, mit Geld. Ihr sammelt Sammlungen. Ihr häuft an, um anzuhäufen. Es gibt etwas, was ihr bemüht seid zu füllen, und ihr bemüht euch ohne Unterlass auf die alte Art und Weise, die nicht erfüllt und nicht zu erfüllen vermag. Und gleichwohl beharrt ihr darauf. Ihr rennt, um darauf zu bestehen.
Ihr Teuren, zunächst einmal, ihr seid nicht leer. Ihr seid bereits davon zu voll, was euch nicht die Freude überbringt. Ihr habt euch in einen Empfangensmodus verbracht, unterdessen es für euch erfüllender ist zu geben. Gebt Größerem Schwung als eurem fehlwahrgenommenen Bedarf, anzuwachsen. Anwachsen bewahrt nicht. Haltet es in Bewegung. Tauscht untereinander oder gebt fort.
Welchen Vorteil spielt Besitzen ein? Und zu welchem Nutzen besitzt ihr mehr und mehr? Ist größer besser? Ist mehr mehr? Mehr gestellte Fallen bestimmt. Setzt euch von der Verpflichtetheit frei, die eure Besitztümer euch auferlegt haben. Habt die Freiheit in Besitz.
Entsinnt ihr euch der frühen Pioniere, die ihr irdisches Hab und Gut mit sich trugen, es nach und nach abzulegen und zurückzulassen hatten? Wieso wurden die Holzstücke weiter mitgetragen? Aus welcher Anhaftung an Gedenken oder Hoffnungen heraus. Ich begreife die Anhaftung, jedoch zu welchem Nutzen?
Was Ich sage, bezieht sich auch auf eure Talente. Haltet eure Talente in Bewegung. Haltet sie vor euch in die Höhe und lasst sie gesehen werden. Verausgabt eure Talente schonungslos. Hattet ihr nicht genug davon, sie zu konservieren?
Eure Talente sind Geschenke. Sie wurden euch gegeben. Und nun mögt ihr nicht müde sein, unterdessen ihr sie weitergebt. Ein Maler, der nicht malt, ist kein Maler. Ein Komponist, der nicht komponiert, ist kein Komponist. Ein Schriftsteller, der nicht schreibt, ist kein Schriftsteller.
Jemand, der gibt, ist ein Geber. Jemandem, der gibt, wird viel gegeben. Jemand, der segnet, ist ein Segner. Auf jemanden, der segnet, kommen Segnungen zu.
Als ihr im Kindergarten wart, wurde euch beigebracht, miteinander zu teilen. Teilen ist nicht ganz das Richtige, denn, wenn ihr teilt, behaltet ihr auch. Gebt also. Gebt mit all eurer Macht.
Eure Bedürfnisse sind erfüllt. Helft nunmehr, diejenigen Anderer zu erfüllen. Während ihr gebt, werdet ihr frei gesetzt, mehr zu geben.
Es existiert ein Wiederaufwogen des Gebens in der Welt, und ihr seid Teil davon. Ihr seid ein großer Teil davon.
Jeder hat etwas zu geben. Falls ihr denkt, ihr hättet nichts zu geben, so gebt ein Lächeln.
Falls ihr denkt, ihr hättet nichts zu geben, macht eure Gegenwart zu einem Geschenk.
Falls ihr denkt, ihr hättet nichts zu geben, dann leiht jemandem euer Ohr, der sich danach sehnt, ein Menschenwesen um sich zu haben, das ihm zuhören möchte.
Falls ihr denkt, ihr hättet nichts zu geben, dann gebt jemandem statt, euch etwas zu geben. Das ist nicht das gleiche wie nehmen.
Welch eine elementare Lektion, die Wir heute vorhaben! Heute rechnen wir.
Falls ihr zwei Äpfel habt, nehmt einen für euch und bietet den anderen einem Anderen an.
Was immer ihr habt, es ist an euch, zu geben. Auf diese Weise bleibt ihr euch ununterbrochen treu.
Falls die Welt keine Angst hätte, würde sie Knauserigkeit nicht kennen. Freigiebigkeit wäre das Natürliche. Es würde nicht einmal Freigiebigkeit genannt werden. Es wäre schlicht, was es ist. Es wäre die angenehme Art und Weise.
Seid gegenüber euch selbst großzügig. Lasst Vorübergehende Vorübergehende sein. Niemand schuldet euch etwas, und ihr schuldet niemandem etwas. Geben aus dem Empfinden der Schuld heraus ist nicht Geben. Geben aus der Schwingung eures Herzens heraus ist Geben. Alles Geringere ist euer Herz im Schlepptau halten. Euer Herz hatte ausreichend Beschränktheit. Gib ihm jetzt Freiheit.
Bedaure nichts. Bedaure nicht all die Zeiten, als du dein Herz zurückhieltst. Du hast es von dir zurückgehalten. Du hast es eingeschränkt. Lege es nun offen. Lasse dein Herz erblickt werden. Dies ist dein Reichtum, und es ist an dir, zu geben.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/euer-reichtum.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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