Entsinne dich, wohin du gehst
Wenn du in einem Dickicht durch Gestrüpp läufst, läufst du durch. Du stöhnst und murrst nicht bei jedem Gesträuch. Du bist zu etwas Erhabenem unterwegs. Du machst dir nicht so viel aus dem Gesträuch. Du lässt dich nicht abschrecken. Es überwältigt dich nicht. Es besetzt nicht alle deine Gedanken, denn du bist irgendwohin auf dem Weg.
Ebenso im Leben, sobald zahlreiche Dinge auf dein Leben überzugreifen scheinen, bist du dir eingedenk, dass du dich auf dem Weg zu etwas Erhabenem befindest. Mache dir nichts aus dem Gestrüpp, was dich anfährt. Du hast an mehr zu denken als an Gesträuch. Es ist da, aber es hat dir nicht in den Weg zu kommen.
Geliebte, ihr befindet euch auf eurem Weg. Es mag unterwegs Halteplätze geben, aber ihr braucht an keinem Halt zu machen. Einmischungen brauchen sich nicht einzumischen. Werdet nicht verführt. Es ist nicht bloß das Schöne, was euch verführt. Ihr habt Verärgerungen zu Loreleis geraten lassen, und sie haben euren Geist davon weggezogen, wo ihr geht. Ihr habt euch dort mit ihnen geprügelt. Ihr habt mit ihnen geschlafen. Ihr habt sie in eurem Geist hin und her gestoßen. Früher oder später erhebt ihr euch von ihnen. Wieso zuallererst verschieben?
Verärgerungen brauchen euch nicht fix und fertig zu machen. Ein Berg Verärgerungen braucht euch nicht zu zerfransen. Verärgerungen sind Verärgerungen. Ihr findet sie zuhause wie auch unterwegs. Ihr müsst sie nicht zu euch gelangen lassen. Lasst Mich euch einfangen.
Lasst Liebe zu euch gelangen. Lasst Schönheit und Freude dorthin gelangen. Vergesst das mit den Ärgerlichkeiten. Vergesst Probleme. Das sind nervtötende Dinge, und früher oder später verschwinden sie, und ihr werdet an ihrer Stelle andere auffinden. Sie müssen euch nicht hinterhersetzen. Hört auf, euch nach ihnen umzuschauen, und vielleicht hören sie dann auf, bei euch immer dieselbe Leier anzubringen.
In der relativen Welt wird es Probleme geben. Aber was sind sie im Grunde? Ihr sortiert sie in große und kleine, in viele oder wenigere, und ihr spielt mit ihnen Karten. Ihr werdet von ihnen in Anspruch genommen. Ihr schichtet sie aufeinander, und ihr schlagt sie nieder, und Andere erscheinen an deren Stelle. Was habt ihr erreicht?
Behandelt erschwerende Umstände, als wären es Ameisen. Im Hinblick auf das große Bild sind sie das. Sie sind überhaupt nichts. Entsinnt euch, wohin ihr geht. Schreitet über die Ameisen weg. Beachtet sie nicht. Sie haben nicht das Sagen über euch zu haben.
Ihr habt bessere Dinge, um darin aufgekehrt zu werden. Werdet in Meine Arme hinein aufgekehrt. Ich werde euch zu den Ameisenhügeln hinüber tragen, und euch wird aufgehen, wie ihr spielend mit ihnen fertig werdet. Die ganze Zeit schon ist euer Schritt groß. Eure Beine sind lang. Ihr könnt jedes der nervtötenden Probleme, die sich präsentieren, hinausbegleiten.
Stellt Verärgerungen nicht in die Mitte der Bühne. Es gibt kein Publikum, dem ihr sie darstellen müsst. Verärgerungen sind Verärgerungen. Sie haben euer Herz nicht zu verdrillen. Ihr seid mächtiger als das größte Problem. Ihr seid mächtiger als alles.
Respektiert eure Probleme nicht so sehr. Zollt ihnen keine Achtung. Sie sind schier Probleme, und sie werden kommen und gehen. Selbst wenn sie alle zu euch her kommen, braucht ihr nicht niedergetrampelt zu werden.
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