Einssein in zahlreicher Manier
Alles Wissen in der Welt ist nicht das Gleiche wie Gewahrsein. Gewahrsein ist, wo ihr seid. Wissen ist Anhäufung.
Natürlich weißt du darum, dem Lernen gegenüber unverständig, könntest du mit der Realität weitaus vertrauter sein als der Erfahrenste. Oder der Erfahrenste könnte Größeres in Erfahrung bringen als du, unbesehen all seiner erlernten Kenntnisse. Die Sache dabei ist, dass die Kenntnis von Mir vom Herzen her kommt und nicht vom geistigen Bewusstsein, und das ist Gewahrsein.
Fehlversteht das nicht. Es ist vortrefflich, die Aufmerksamkeit auf Mir zu haben. Studiert Mich zur Zufriedenheit eures Herzens. Findet über Mich auf jede Weise, die ihr mögt, etwas heraus. Bringt vorwärts und rückwärts etwas über Mich in Erfahrung, und wisst, das ersetzt keine persönliche Erfahrung von Mir. Und stülpt euer Wissen niemandem über.
Wissen mag gesucht, danach ausgegeben werden. Wissen, das nicht erbeten wurde, ist für den Wind. Eure Zunge mag ja luzide sein, aber das Ohr des Hörers muss spitz sein.
Dies ist Mein Rat an Alle, an Freidenker und an Festverwurzelte. Mein Rat ist der gleiche. Seid euch nicht sicher, dass ihr recht habt, mithin werdet ihr niemandem euer Wissen überstülpen. Akzeptiert das. Niemand hat so zu denken wie ihr. Niemand.
Wissen ist nicht notwendigerweise ein Anzeiger von Gewahrsein. Genauso wenig kein Anzeiger. Es gibt so zahlreiche Wege zu Mir, wie es Sonnenstrahlen gibt. Die Wege, um bei Mir anzulangen, sind unendlich. Unter anlangen meine Ich sich zu Mir und Meinem Licht öffnen.
Schön ist Unsere Verbundenheit. Sie wird nicht erlernt, Geliebte. Sie tagt.
Das Gewahrsein Meiner kann langsam auftauchen oder auf einmal. Ihr könnt volles Gewahrsein von Mir innehaben, und euch dessen nicht gewahr sein, dass ihr das tut. Das muss so der Fall sein, weil Ich Immerdar präsent bin, insofern ist es bloß eine Frage eures Spitzkriegens, des Begreifens der Tatsache, dass Wir Uns aufs Tiefste umschließen. Ich bin bereits euer. Ihr befindet euch auf Schnitzeljagd nach Mir. Ich bin nicht verborgen. Ich bin direkt draußen im Freien. Ich bin derart augenscheinlich, dass ihr Mich nicht seht.
Ich vermische Mich mit der Umgebung. Ich bin derart allerorts, dass ihr Mich nicht ausmachen könnt. Ich bin kenntlich, ihr habt Mich bloß nicht festgestellt.
Unsere Beziehung ist irgendwie wie ein Kuchen, während ihr nicht begreift, was ein Kuchen ist. Er wurde bereits hergestellt. Ihr seht die Kruste. Ihr seht einige Apfelscheiben herausschauen, oder Saft, der herauströpfelt. Ihr seht die Bräune der Kruste. Ihr seht den Topf, in dem er sich befindet. Ihr seht den ganzen Kuchen, und dennoch erfasst ihr nicht so recht, was der Kuchen ist.
Ihr seht viele Arten Kuchen, dennoch ist euch nicht das volle Gewahrsein von „Kuchen-heit“ zueigen.
Eine derart große Vielfalt von Kuchen (von Meiner Schöpfung) - und dennoch ist Kuchen-heit zugegen und alle zubereiteten Kuchen kommen von einem Ofen. Viele Kuchen sind erschaffen, und sie sind alle gut.
Ihr werdet alle im Ofen Meiner Liebe aufgewärmt. Der sogenannte Geringste unter euch ist trotzdem in Meine Arme gehüllt. Natürlich gibt es für Mich keinen Geringsten, und auch ihr wachst zu dieser Anerkenntnis heran. Ein kleiner Kuchen ist dennoch ein Kuchen, und er ist lückenlos fertig. Er ist ebenso sehr ein Kuchen, wie er ein prachtvoller Kuchen ist. Er hat so viel Ganzheit an sich wie alles in der Schöpfung. Die gleichen Hände haben ihn gemacht. Variationen nach dem Rezept. Vielleicht unterschiedliche Backtemperaturen, vielleicht unterschiedliche Maßangaben und Anteile, jedoch nach wie vor in der wärmenden Kammer Meines Herzens zubereitet.
Meine Liebe ist lückenlos vollständig, indes nicht zuende. Wie ein Kuchen geht Meine Liebe an den Rändern auf. Meiner Liebe steht keine Peripherie an.
Meine Liebe umfängt sich selbst. Meine Liebe ist ein jeder Same, ist jedes Blatt, jede Blume. Nichts ist übersehen. Das Unkraut ist Mir ebenso wertvoll wie die Rose. Ein Jedes reicht über die Gestaltung hinaus, so wie es das ein jeder Tag im Kalender tut, wie es eine jede Rose im Garten und jeder Stein auf Erden tut.
Wie kann Liebe mit Liebe in Vergleich gesetzt werden, während sie alles, und nichts sonst ist?
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/einssein-in-zahlreicher-manier.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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