Die Fäden eures Lebens

God said:

Gut zu dir sein bedeutet nicht verhätscheln. Sei, anstatt dich zu verhätscheln, in diesem Sinne ein wenig hartherzig mit dir. Dulde kein Pippifax. Akzeptiere keine Ausflüchte.

Lerne gleichzeitig, ohne Bedauern voranzuschreiten. Schelte dich nicht für etwas, was du gesagt oder getan hast, welches du jetzt anders sagen würdest. Verwende deine Zeit nicht darauf, mental zu versuchen, jedes Wort oder jedes Handeln oder Nichthandeln ungeschehen zu machen. Verwende deine Zeit nicht darauf, dir mental zu wünschen, etwas anderes gesagt oder getan zu haben, woran du zu der besagten Zeit nicht gedacht hast. Verantwortlichkeit ist nicht das gleiche wie Vorwürfe machen. Sei verantwortlich, spiele aber nicht das Spiel des Vorwürfe-Machens mit dir.

Entscheide dich, gewahrer zu sein. Ja, triff eine Entscheidung, dir einer jeden Gelegenheit gewahr zu sein, die du hast, in der Welt und in deinem Herzen Frieden zu schaffen. Mache den Anfang mit deinem Herzen. Beruhige dein Herz. Gib ihm Trost. Behandle dich nicht wie ein Baby, weiche dich indes nicht in Bedauern ein.

Das Leben ist kein Schultest, den du noch einmal zu machen hast. Es ist nicht so, dass du Bedauern unter den Vorleger fegst. Du nimmst sie zur Kenntnis, und dann sei mit ihnen durch. Zur Kenntnis genommen, und weggelegt. Lasse keine Liste von Bedauern auf deinem Arbeitstisch liegen. Halte einen Abfallkorb bereit, in den du die Bedauern wirfst. Befreie dein Herz von ihnen. Jedes Bedauern ist wie ein Schuss in den Ofen und es wird dich herunterziehen. Seit wann hatte Ich es gerne, dass du dich mit Gestern belastest?

Heute siehst du bereits weiter. Heute bist du bereits weiser. Sei nicht trauriger. Mache dir bitte nicht so viele Vorhaltungen. Sage es dir ein Mal, und entferne dich dann davon. Du hast bereits den Türrahmen der Vergangenheit durchschritten. Gehe nicht dauernd vor und zurück durch ihn. Ein Mal ist genug.

Du bist für bessere Dinge da als für Bedauern. Bedauern sind Dutzendware. Ersetze eine Handlung durch eine andere. Dir wird eine Gelegenheit zugereicht werden, um dein Herz glücklich zu machen. Weswegen nicht glücklich sein? Also, du hast die Milch oder die Bohnen verschüttet. Wische sie rasch auf, und du wirst einen sauberen Boden um dich vorfinden. Lies die Bohnen nicht einzeln auf. Wirf sie alle weg. Es gibt keinen Grund, dauernd mit ihnen herum zu pfriemeln.

Falls du in die Mahlzeit eines Anderen zu viel Salz gegeben hast, seziere sie nicht. Mache es das nächste Mal anders. Du musst mit dem Leben vorwärts kommen und dich nicht zögerlich geben. Befinde dich nicht im Trott der Zerknirschtheit. Du wirst dort herauskommen, wo du warst. Sei nunmehr bewussterweise nach vorne ausgerichtet.

Um dich nach vorne zu bewegen, ist es nötig, aufzuhören, nach hinten zu schauen. Anderenfalls befährst du eine Einbahnstraße in der falschen Richtung.

Du hast bereits aus der Vergangenheit gelernt. Nun kannst du sie weglegen. Lege deine Anhäufung an Gedanken aus der Vergangenheit weg. Sie mag dir recht dienlich gewesen sein, jetzt aber ist sie dir überhaupt nicht dienlich. Die Vergangenheit ist zu einer Belastung geworden und blockiert dich. Wieso dort bleiben, wo du nicht gebraucht wirst? Wieso dort bleiben, wo es dir keinen Nutzen bringt?

Sei dort, wo du jetzt bist, ohne Bedauern. Du hast ausreichend Bedauern, dass es eine Lebzeit lang anhält. Du hattest genug davon, etwas zu bereuen.

Falls du dich bei jemandem zu entschuldigen brauchst, dann entschuldige dich, und schaue nicht mehr weiter zurück. Wie auch die Fäden deines Lebens verwoben wurden, du führst jetzt ein neues Weben aus. Was du gestern gewoben hast, liegt bereits auf dem Boden. Nun wendest du dich dem zu, wo sich jetzt die Maschen befinden.

Du webst soeben ein Muster im Leben. Jetzt ist es ein neues Muster. Zolle dir dafür Anerkennung.

Translated by: theophil

 

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